Forum: Leben und Lernen
Schwedische Klimaaktivistin bei Demo in Hamburg: Greta sind viele
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Für ihre Klimaschutz-Demonstration bekamen Hamburger Schüler prominente Hilfe: Greta Thunberg. Während Kameraleute die schwedische Aktivistin belagerten, blieben die Jugendlichen ganz cool.

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Koana 01.03.2019, 19:36
1. Es wäre schön....

.... würden all die demonstrierenden Jugendlichen Ihr Konsumverhalten kritisch hinterfragen, sollte das der Fall sein, sollten sie selbst dann auch konsequent sein, finde ich jeden Protest und jeden Schulstreik sehr begrüßenswert.
Im Übrigen bin ich dafür, dass jeder Mensch sich diese Fragen stellt und dann auf seinen Verstand hört, handelt und somit seinen winzigen Teil zur Transition beiträgt, so wie er, ändert er sein Verhalten nicht, seinen winzigen Teil zum Status Quo beiträgt.

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rambazamba1968 01.03.2019, 19:49
2. Wo sind die Grünen?

Es gibt eigentlich eine politische Partei, die die Interessen der Schülerinnen und Schüler vertreten könnte. Die Grünen.

Und was machen die? Die Grünen zerbrechen sich lieber den Kopf wie sie die Machtoptionen mit der klimaunfreundlichen CDU/CSU aufrecht erhalten können. Eine Schande.

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widower+2 01.03.2019, 19:57
3. Viva Greta!

Es ist für mich als alten Sack schön zu sehen, dass die Jugend heute noch für ein legitimes Anliegen den Allerwertesten hoch bekommt. Wäre sie meine Tochter, wäre ich mächtig stolz auf sie. Aber die "weisen" Ratschläge des Typs "sollen lieber lernen" oder "eigenes Konsumverhalten überprüfen" werden gleich sicher dutzendweise kommen.

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beuerlein 01.03.2019, 20:18
4. Immer mehr Menschen

sehen es ein, dass die Mitmenschen sich ändern müssen wollen wir den Klimawandel aufhalten. Diesen Eindruck hinterlässt nicht unbedingt Greta Thunberg, aber doch viele schulschwänzende Mitläufer.

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lasselaufen 01.03.2019, 20:24
5.

Ich bin Ü 50 und diese ständigen Anklagen der schulschwänzenden Umweltaktivisten machen mich wütend. Auf dieser Demo waren Schilder mit dem Text "Schöner leben ohne Kohle" zu sehen. Für das bessere Verständnis der jetzigen Bedingungen empfehle ich allen Jugendlichen die gestern auf Phoenix gesendete Dokumentation zur Geschichte der deutschen Steinkohle. Wo wären wir denn heute ohne Kohle? Dort war zu sehen, was für ein Riesenfortschritt alleine es schon war, Licht in die Wohnungen zu bekommen, Dampfmaschinen zu betreiben usw. Die Umweltschäden sind natürlich gigantisch aber Anklagen bringen doch niemanden weiter, es liegt doch in den Händen der jetzigen und künftigen Generation. Schulschwänzen und sich dabei toll fühlen ist der einfachste Weg. Übrigens, wo kommt eigentlich der Stahl für die vielen Windtürme her und werden dort die Hochöfen mit dem Blasebalg angetrieben?

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hup 01.03.2019, 20:34
6. Na da kann man nur hoffen

dass Greta nicht den Flieger genommen hat, sondern mit dem Zug angereist ist, sonst hat sie ihr CO2-Pensum für 2019 mit dieser PR-Aktion schon verballert.
Man denkt dass im Zeitalter der elektronischen Kommunikation auch eine Life-Uebertragung gereicht haette, das haette real viel CO2 gespart und damit real dazu beigetragen das Klima zu retten.

Jeder der Schüler-Streiker der diesen Sommer in den Urlaub fliegt (oder irgendwann in seinem Leben) ist nichts als ein hipper Hypokrit.
Aber wesentlich ist die Selbstdarstellung zur Selbstversicherung, nicht die Realität und die tatsächliche eigene CO2-Bilanz.

Alles Klimaterroristen - ausser man will selbst irgendwohin auf der Welt, das ist dann Selbstverwirklichung die gefälligst niemand zu kritisieren hat.

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konterspieler 01.03.2019, 20:39
7. Great "little" Greta ....!

Welcher Leser von SPIEGEL ONLINE hier, welcher Schüler oder Schülerin wo auch immer auf der Welt, hätte sich wohl getraut mit nur 15 Jahren auf einer Weltklimakonferenz wie in Kattowice eine derartig unerschrockene Rede in Klartext gegen die Unfähigkeit der bisherigen Klimapolitik zu halten, oder mit gerade 16 Jahren auf einem Weltwirtschaftsforum der versammelten Weltpolitik derartig die Leviten zu lesen, wie Greta Thunberg das gemacht hat? Ein bisher so noch nie dagewesenes Ereignis.
Oder wie die kleine schmächtige Person in Brüssel auf einer Pressekonferenz steht, eingeklemmt zwischen der versammelten Weltpresse vor ihr und den sie um Kopflängen überragenden Mitschülerinnen neben ihr und hinter ihr! Und auch hier - wo sie es für notwendig hält - spricht sie wieder in dem gleichen Klartext für Ihr Anliegen der Rettung des Weltklimas und das die Politiker doch bitteschön jetzt endlich mal etwas tun möchten, so, als wäre es das Selbstverständlichste, das ein 16-jähriges Mädchen aus Schweden so etwas kann, was doch die meisten Menschen so niemals könnten.
Greta Thunberg hat mit ihrem "Schulstreik für das Klima" und ihren mutigen Auftritten vor den Mächtigen eine internationale Protestbewegung der Jugend ausgelöst und die Kimakrise dahin gestellt, wo sie seit 25 Jahren längst jeden Tag stehen müsste: in den Focus der Weltöffentlichkeit und vor allem in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ihrer Generation. Eine größere Leistung kann ein Mensch mit 15/16 Jahren gar nicht erbringen.
Es ist absolut verständlich und nachvollziehbar, das der plötzliche Medienrummel um ihre Person ihr eher unangenehm ist, weil sie ja für eine wichtige Sache kämpfen wollte und nicht für einen Zirkus um ihre Person.
Mit ihrem entschlossenen Handeln, ihrem "Schulstreik für das Klima" und ihren mutigen Auftritten vor der Weltöffentlichkeit ist Greta Thunberg zu recht in kurzer Zeit zum Vorbild einer neuen jungen Generation geworden. Vielleicht ist sie gerade noch rechtzeitig auf der Bildfläche erschienen, um viele Menschen zu inspirieren (junge und ältere) sich für die Rettung des Weltklimas in letzter Minute einzusetzen, bevor es endgültig zu spät ist.

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derhey 01.03.2019, 20:52
8. Macht bitte weiter

das ist kein Schwänzen, das ist die richtige Reaktion auf die Untätigkeit und Arroganz der Politiker und Wirtschaftsfunktionäre und vor allem, ja, diesem gedankenlosen Verbraucher, ja auch ich und Sie. Die jetzt schreien, die Jugend soll ihr eigenes Konsumverhalten hinterfragen sollen zunächst ihr eigenes hinterfragen und wenn sie dann zur Einsicht gekommen sind können sie moralisieren. Laßt euch nicht einschüchtern, macht weiter, meinen Segen habt ihr, ein 65+. Wir hatten auch die Vorlesungen "geschwänzt", und die Herren Prof´s waren echt sauer, erst recht manche Politiker, war lustig.

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ondrana 01.03.2019, 21:08
9.

All die Menschen, die sich jetzt darüber mokieren, dass Jugendliche dies nicht tun oder das nicht lassen, sollten sich eigentlich darüber freuen, dass es überhaupt eine Bewegung gibt, die sich über unsere Zukunft Gedanken macht. Die Komplexität des Problems zu erkennen, ist nicht deren Aufgabe! Es ist deren Recht und deren Aufgabe, auf das Problem aufmerksam zu machen.
Dieses herablassende Belächeln des Protestes sorgt nicht wirklich dafür, dass sich junge Menschen für Politik interessieren.

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