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Semesterstart des Uni-Losers: Leistungsverweigerer, vereinigt euch
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Zweimal ist er gescheitert, jetzt traut sich , 26, zum dritten Mal an eine Uni. Wenigstens braucht er keinen Psychologen mehr, denn Netz-Kommentatoren raten dem Uni-Loser: Sei endlich ein wertvoller Teil der Gesellschaft!

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Leser161 14.10.2013, 13:28
1. Was ist die Message?

Lieber Autor, was ist die Message?
Sollen wir Sie lieb haben? Wollen Sie allen Leistungsgläubigen zeigen das Sie etwas Besseres sind? Wollen Sie allen, die Ihr Problem haben Mut machen? Wollen Sie mit Ihrem trollen nur 'Klick-Quote' machen?

Unabhängig davon was Ihre Message ist, schlage ich vor, dass Sie in sich gehen und überlegen, was Ihnen Freude bereitet und sich dann eine entsprechende Tätigkeit/Ausbildung suchen. Falls trollen Ihnen Freude bereitet, Glückwunsch, Sie haben Ihre Berufung gefunden. Überreissen Sie s aber nicht, sowas wird schnell ignoriert.

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Xeno87 14.10.2013, 13:30
2. Was soll man dazu sagen?

Die Uni ist keine Schule, wo man Sachen macht, die man nicht will, weil man muss. Die Uni ist für die Dinge, die man tun will. Wenn jemand an der Uni nicht zurechtkommt, liegt das daran, dass er es nicht will. Wer nicht weiß, was er will, sollte sich darüber klar werden, auf welchem Weg auch immer. Denn sonst ist man nur der Spielball für (Berufs-)Wünsche anderer.

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TangoGolf 14.10.2013, 13:31
3. Fast unverschämt

Es ist eine echte Qual, diesen Beitrag zu lesen. Ich freue mich aber sehr, wenn Sie alle Kommentare dazu durchgehen, also auch diesen hier.

Es gibt tatsächlich Leute, die müssen ihr Studium weitgehend selbst finanzieren, teilweise zahlen sie (oder haben es zumindest mal) Studiengebühren. Wie können Sie in diesem doch arg süffisantem, fast arrogantem Ton hier so daherschwafeln, wobei man merkt, dass Sie das in irgendeiner Weise auch noch "toll" zu finden scheinen? Wenn Sie nicht eine Politikerkarriere bei den Grünen beginnen möchten, dann sollten Sie sich schon in gewisser Weise schämen, zumindest aber nicht einen solchen Artikel schreiben, in dem sie sich über "hunderttausende" Leistungsverweigerer freuen. Ich kenne aus meiner Studienzeit genügen Kommilitonen, die wirkliche Probleme vom Lernen abgehalten haben - Sie hingegen scheinen keine echten Probleme zu kennen und daher wohl auch keinen Druck zu verspüren. Das ist toll für Sie. Aber bitte nicht auf Kosten derer, die Ihren Studienplatz finanzieren - übrigens auch der Steuerzahler.

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LinkesBazillchen 14.10.2013, 13:32
4. Er soll sein was er will, aber...

Zitat von sysop
Zweimal ist er gescheitert, jetzt traut sich Felix Dachsel, 26, zum dritten Mal an eine Uni. Wenigstens braucht er keinen Psychologen mehr, denn Netz-Kommentatoren raten dem Uni-Loser: Sei endlich ein wertvoller Teil der Gesellschaft!
Er soll sein was er will, aber er soll später andere mit seinem Quatsch nicht belästigen, wenn seine Loser-Ausbildung abgeschlossen hat, um dann sein Loser-Leben beginnt.

Jammern für Master-Loser nicht erlaubt.

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mariowario 14.10.2013, 13:42
5. Die Gesellschaft hat ihn nicht verdient - den Dachsel, Felix

Mittlerweile bin ich selbst 50 und wurde von meiner Bank gegen Abfindung ausgebotet, daher sehe ich die Sachlage zwiespältig:
a) Die Universität fördert keine konstruktiven Denkprozesse und sollte eigentlich nur bis zum 14. Lebensjahr besucht werden (vermutlich sah das zu Heisenberg's Zeiten noch anders aus).
b) Die Leistung ist in jedem Fall unabhängig vom Verdienst - ist man von Beruf Sohn, dann sollte man sich damit zufrieden geben und die Lebenszeit mit der Erforschung der eigenen Interessen 'vergeuden' (es gibt genug Leute die einem erzählen wollen was man zu tun hat).
c) Die Reproduktion der eigenen Gene ist schon wichtiger als irgendwelche abstrakte Aufgabenstellungen zu erfüllen (oder sich in Lebensgefahr zu bringen wie diese Brausetrinker die sich mit großen Windjacken von den Bergen herabstürzen).

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Barbapaps 14.10.2013, 13:43
6.

Interessanter Artikel, auch wenn mich die "Message", wie manch anderen Leser nicht wirklich erreicht hat. Es ist klar, dass das gegenwärtige "System Uni" bzw. die Leistungsgesellschaft als solche nicht jedem gerecht wird. Auch ich hadere, gerade auch während der Hausarbeitenphase ;-), mit der allzu theoretischen und leistungsbezogenen Uniwelt. Aber letzten Endes führt hieran auch kein Weg vorbei. Sobald man das Studium aufnimmt hat man eine moralische Verpflichtung sich einzubringen und etwas "zu leisten".

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PeterPe 14.10.2013, 13:46
7. sinnfreier artikel, nichtmal unterhaltsam

Was der Autor mit und aus seinem Leben macht, ist seine Sache. Ich finde es ok, nichts zu machen. Oft ergeben sich solchen Leuten irgendwann Moeglichkeiten, die sie nie erwartet haben und wirklich zu ihnen passen.

Allerdings ist es reichlich unsozial dadurch Studienplaetze zu blockieren, wenn man doch kein ernsthaftes Intersse am Studium hat. Die sind naehmlich nicht gerade guenstig. Steuerhinterziehung ist ja inzwischen sozial geaechtet, aber das ist auch nichts anderes.

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TabulaRasa 14.10.2013, 13:49
8. ...wenig kreativ

Die Idee, einen im Grunde inhaltsleeren, aber für die "Zielpersonen" provokanten Artikel mit einem ebenso offensichtlich provokanten Foto, zu veröffentlichen, um möglichst wütende und belehrende Kommentare dafür zu erhalten, die dann wiederum gefiltert veröffentlicht werden können, ist, selbst wenn sie als Teil der Ihrerseits beschriebenen Leistungsverweigerung zu verstehen sind, bestenfalls als wenig kreativ zu werten.
Offenbar sind Sie nichtmal als Leistungsverweigerer besonders gut.

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batz_benzer 14.10.2013, 13:59
9.

Eine derartige Partei würde ich sehr begrüßen. Ich zähle mich selbst zu diesen Dackeln. Wobei ich mir eingestehen muss, dass ich nicht immer immatrikuliert bin. Zu Zeiten der Entscheidungsfindung beantrage ich vorübergehend immer ALG-2, um ein wenig aus dem Trott des Universitätslebens rauszukommen. Tut der Gesundheit übrigens ganz gut!

Ein Hoch auf die Möglichkeit der Kommentare: Selten konnte man die Öffentlichkeit ungenierter beim Verteilen ihres Gedankenguts beobachten.

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