Forum: Leben und Lernen
Semesterstart des Uni-Losers: Leistungsverweigerer, vereinigt euch
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Zweimal ist er gescheitert, jetzt traut sich , 26, zum dritten Mal an eine Uni. Wenigstens braucht er keinen Psychologen mehr, denn Netz-Kommentatoren raten dem Uni-Loser: Sei endlich ein wertvoller Teil der Gesellschaft!

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Zündkerze 14.10.2013, 14:40
30. Leistungsverweigerer

Als Leistungsverweigerer sollte sich Herr Dachsel mal fragen warum er dann die Leistung anderer für Lau in Anspruch nimmt. Ich bin zwar auch gegen Studien-Gebühren, aber wäre durchaus dafür diese ab einer gewissen Anzahl an Gesamtsemstern diese zu erheben und das Bafög zu streichen.

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Andr.e 14.10.2013, 14:40
31. Form von Satire

Zitat von Stimmviech
Ich empfehle dringend, einmal diesen ADS-Test zu machen: ADS-Menschen sind weder faul noch nutzlos, sie sind nur nicht an die Leistungsgesellschaft angepasst, in der alles messbar, schnell und effektiv zu passieren hat. Die Schule ist für ADSler Gift. Es müssen neue Formen der Schule her, um die großen Potential der ADSler freizusetzen:
Ist das gerade Real-Satire? Sie sprechen von "messbar" und propagieren ein digitales Messgerät. Vielleicht ist es ja wirklich Satire, ich habe den Link nicht probiert...

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ragnarok666 14.10.2013, 14:40
32. Die meisten hier scheinen ihn nicht richtig zu verstehen

Die meisten hier scheinen ihn nicht richtig zu verstehen. Ich denke nicht dass er einfach faul ist, sonst währe er ja gar nicht erst in die Bibilothek gegangen um seine Seminararbeit zu schreiben. Ich glaube er ist, wie auch ich, ein Opfer der modernen Gesellschaft. Man bekommt doch täglich die lernen Wertvorstellungen Leistung, Karriere machen, Konsum, Reichtuung und Mach angaäfen vorgesetzt und vorgelebt. Wenn man diese aber nicht teilt und seine matereillen Ansprüche an das Leben bereits durch Hartz4 abgedeckt sind fällt es schwer sich selbst zu motivieren und all dass mitzumachen.

Wass mir im Zweitstudium schlieslich zum Abschluss verholfen hat, war der strukturete Ablauf an einer Dualen Hochschule (früher Berufsakademie). Der Umstand dass man auch noch bezahlt wird hat auch etwas angetrieben. Dennoch habe ich in meinem Leben nie mehr füer eine Prüfung gelernt wie die Nacht davor, da ich mich selbst nie zu mehr motivieren konnte. Im Berufsleben hatte ich dan einfach Glück und bin an eine inhaltlich interessante Stelle gekommen. Nach 5 Jahren ist die Luft aber auch wieder raus und ich werde bald kündigen. Was danach kommt weiss ich noch nicht ...

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Pat-Riot 14.10.2013, 14:44
33. The loser takes it all

Verlierer sind völlig uninteressant. Die meisten sind welche.

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spon-facebook-10000459210 14.10.2013, 14:44
34. Faulenzer

Haha ich mags eigentlich total. Nen Artikel beim Spiegel zu veröffentlichen ist jetzt ja nicht sooo schlecht - und die probleme mit den Hausarbeiten kann ioch nachvollziehen. Bei mir hats auch immer bis ne Woche vor Abgabetermin gedauert bis ich angefangen hab und wirklich arbeiten konnte. 2 Wochen find ich deshalb schon richtig lang für eine Arbeit. Lieber Felix, hier, was zum lachen für dich: http://www.youtube.com/watch?v=nFH7P7gAfcc

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zmmr 14.10.2013, 14:45
35. Lustig...

...Wie sich die selbsternannten "Leistungsträger" unserer Gesellschaft hier aufregen, dass es Leute gibt, die nicht das machen, was sie ihrer Meinung nach sollten. Lustig...aber auch borniert und dumm. Wer sich selbst für eine angeblich bestehende "Leistungsgesellschaft" ausbeutet, macht sich zu seinem eigenen Sklaven. Genau wie in der heutigen asozialen Marktwirtschaft gefordert. Warum sollte man denn als menschliches Individuum nicht genauso handeln, wie wir es von etlichen Weltkonzernen kennen; d. h. möglichst hohen persönlichen Gewinn (wie auch immer der aussieht) mit möglichst geringem Einsatz? Das wäre für mich der logische Schluss. Wir leben nämlich eben nicht in einer Leistungsgesellschaft, sondern in einer Gesellschaft des verdeckten Ausbeutens. Viele Leistungsgläubige werden in Wahrheit von egoistischen Personen und Systemen unter dem mittlerweile falschen Gebot "Leistung lohnt sich" ausgebeutet. Im Grunde ist das eine krasse Pervertierung der sozialen Marktwirtschaft.
Es ist nicht nur urmenschlich, sondern auch klug, für sich selbst ein möglichst angenehmes und schönes Leben anzustreben, auch abseits der Doktrinen anderer Leute. Diejenigen, die sich hier über die Lebens- und Äußerungsweise von Herrn Dachsel echauffieren, werden wohl auch in Zukunft mit der nahezu unerträglichen Arroganz auskommen müssen, dass andere Menschen sich ein anderes Gesellschafts- und Lebensbild erlauben.

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shokaku 14.10.2013, 14:45
36. Hier könnte ein Titel stehen

Zitat von Artikel
Wir sollten eine Partei der engagierten Leistungsverweigerer gründen.
Noch eine? Decken denn Piraten, Linke und Grüne diese Klientel noch nicht ausreichend ab.

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brandtner 14.10.2013, 14:45
37. Was für ...

... ein gänzlich überflüssiger Quatsch. Die Lebenszeit zum Lesen dieses 'Beitrags' war sinnlos vergeudet. Nie wieder. Bye

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wahrsager69 14.10.2013, 14:47
38. Wertvoll

hervorragend! ich liebe diesen Artikel und alle vor ihm. Sie sind der Hank Moody der Studentenzeit. Weiter so und alles gute :). Und jeder hat das recht zu jammern.

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~felix~ 14.10.2013, 14:48
39. Carpe Diem

@ Hr. Dachsel (Sie lesen ja die Kommentare):
Ein Studium ohne die Fähigkeit sich durch unbequeme Themen / Arbeiten / Fächer zu beißen ist schwer bis unmöglich. Ist es doch gerade der Beweis, sich mit abstrakter, komplizierter Materie eigenverantwortlich auseinandersetzen zu können.
Hilft enorm ein Fach zu studieren, das zu einem Großteil aus interessant empfundenen Themen besteht. So ist die Menge an "quälendem" Stoff reduziert. Trotzdem wird es auch hier das eine oder andere Fach geben, das im Kampf niedergerungen werden muss. Hr. Dachsel, Sie brauchen alle (!) Scheine. Auch die in für Sie völlig uninteressanten Gebieten. Und Lerngruppen helfen auf die Dauer nur wenn man auch selbst etwas einbringen kann.
Die von Ihnen geschilderten Vermeidungsstrategien (Kaffee, Rauchen, Zeitung und dann nochmal von vorne) sind mir bekannt. Ist menschlich. Aber ein Erfolgskiller.
Solange es also an der Eigenmotivation klemmt sehe ich schwarz. Mir hat nach 13 Jahren Gymnasium enorm geholfen 3 Jahre ein Handwerk zu lernen (ich hätte damals unmöglich weiter die Schulbank drücken können).
Nach der Lehre hatte ich dann richtig Lust auf die Uni, und das Ergebnis war dementsprechend. Also eventuell erst mal richtig arbeiten (härter als jedes Studium, gibt Motivation) und dann überlegen was Sie im Leben (Sie haben nur eines, carpe diem!) erreichen wollen? Und das muss kein Studium sein. Ist ein frustrierter BWLer besser als ein motivierter Tischler blos weil er studiert hat? Sicher nein! Wenn Sie mit 33 Ihren Uni-Abschluss machen muss dieser sowiso exzellent sein, ansonsten wird es sehr schwierig mit den Bewerbungen. Also am besten gleich während dem Studium nebenher Arbeiten um Kontakte zu knüpfen. Egal wie, wenn Sie tatsächlich die Kurve bekommen wollen wird es arbeitsintensiv. Sorry für die Wahrheit!
Wünsche viel Kraft, und seien Sie ehrlich zu sich selbst!

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