Forum: Leben und Lernen
Shell-Studie 2019: Mehrheit Jugendlicher in Deutschland ist empfänglich für populisti
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Sind die Fridays-for-Future-Proteste repräsentativ dafür, wie Jugendliche in Deutschland denken? Eine neue Studie zeichnet ein anderes Bild: Viele 12- bis 27-Jährige sitzen populistischen Mythen und Verschwörungstheorien auf.

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manque_pierda 15.10.2019, 14:00
60. wohltuend

Es ist beruhigend zu lesen, dass Hypes über Medien, Internet und Youtuber doch weit weniger mehrheitsfähig sind, als gerne suggeriert wird. Wie sagte maein Lehrer immer: Wer am lautesten schreit, hat nicht recht!

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werner.zillig 15.10.2019, 14:04
61. Was ist Wahrheit?

Man muss sich klar machen: Um diese Frage geht es nicht, sondern um "Empfindungen". Gefühle kann man natürlich auch abfragen. Das hat sogar einen gewissen Reiz. Aber man wird sagen müssen: Wenn wirklich einmal Katastrophen auf die Jungen zukommen, werden diese nur bedingt vorhersehbar sein.

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saarlaender 15.10.2019, 14:06
62. Politik und Wahrheit

Das haben die Jungen ja schon richtig verstanden. Die Politik nimmt es mit der Wahrheit eben nicht so genau. Siehe Wahlversprechen und was daraus wird (, ich weis der heilige Kompromiss...). Mit dem "nicht um das kümmern, was die Leute bewegt" haben die Jungen auch (häufig) recht. Beispiel: Die meisten Deutschen sind für die verbindliche Einführung einer Nährwertampel für Lebensmitteln. Dies kommt aber nicht weil auch in diesem Fall die Lobby der Industrie mehr Einfluss auf die Politik hat wie die "Leute auf der Straße".

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hansi_wurst 15.10.2019, 14:10
63. Sogenannte "Elite"

Zitat von rosinenzuechterin
Lehrer sind immer von der unübertreffbaren Wichtigkeit der von ihnen gelehrten Unterrichtsinhalte überzeugt. Und das sogar nicht auf Schul-, sondern schon auf Fachebene. Das Gymnasium meiner Kinder ist voll solchen Lehrkräften und Sie bilden da anscheinend auch keine Ausnahme. Sorry für die harten Worte, aber wer zwischen Schule und Schule eigentlich nie von einem außerschulischen Berufsleben geerdet wurde, kann darüber auch nicht anders denken. Die Berufsfähigkeit unserer Schulabgänger und deren im Bericht beschriebene Empfänglichkeit für schön verpackte, aber falsche Worte bestätigt es ja.
Fragen Sie mich nicht, was an unseren Unis künftigen "Eliten" gelehrt wird.
Es scheint ein Hohn - ein persönliches Beispiel.
Eine Bekannte bekommt ein Cannabisprodukt gegen ihre Schmerzen. Nach Untersuchung durch eine Psychiaterin/Psychologin (eine Dr. soundso) an eine bayerischen Uniklinik stand statt eben diesem Cannabis, sie würde gegen ihre Schmerzen LSD einnehmen im Bericht. Auf Nachfrage, den Fehler doch bitte zu korrigieren, kam die wörtliche Aussage, sie kenne sich mit den unterschiedlichen Drogen nicht aus. Eine Doktorin der Medizin/Psychologie. Ein Armutszeugnis.
Quo vadis, Deutschland?
Was ein Land...

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chjuma 15.10.2019, 14:11
64. Jeder stirbt für sich allein

Das ist das Dogma der heutigen Zeit. Gewollt von der Regierung und dem Großkapital. Menschen, die ein Wir-Gefühl entwickeln, sind gefährlich. Weil sie in der Lage sind zu kommunizieren, sich zu organisieren und sich aufeinander abzustimmen. Diese Probleme gibt's bei dem Einzelnen nicht. Darum gibt es keine große Jugendorganisation oder ähnliches mehr. Das heißt, je desorientierter und verwirrter die Jugend, umso händelbarer ist sie später. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

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rockboy 15.10.2019, 14:14
65. Richtig!

...was soll an der Mehrheit der drei Antworten zu den drei Fragen falsch sein? Ich sehe das genauso! Und ich bin 54!

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Carmencita 15.10.2019, 14:15
66. Medienkunde

Wir brauchen an den Schulen Medienkunde als Pflichtfach. Dort soll man die verschiedenen Medien kennenlernen, wissen was dahinter steckt, welche Manipulationsmöglichkeiten es gibt und wie man sie erkennt. Einfach lernen wie man mit Massenmedien umgeht und was soziale Netzwerke sind. Etc.

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klichti 15.10.2019, 14:26
67.

Zitat von anndr207
Ich musste schon etwas schmunzeln beim lesen der Einleitung. Bewegungen wie Fridays for Future (und im besonderen auch Extinction Rebellion) sind mittlerweile unterwandert von Populisten und vom Verfassungsschutz beobachteten (linksextremen) Gruppierungen, welche ihre radikalen und gefährlichen Ansichten (die schon lange nicht mehr nur mit Umwelt und Klima zu tun haben) unter den Jugendlichen streuen. Daher könnte man Fridays for Future eher (!) als bestätigendes Beispiel der Shell-Studie nennen und nicht, wie die Autorin, als Gegenbeispiel.
Bot oder Lebewesen? Ich kann's nicht erkennen. Wilde Behauptungen (populistische Unterwanderung durch vom Verfassungsschutz beobachtete, anscheinend als kriminell vorverurteilte, Gruppen) vermengt mit noch wilderen Behauptungen über die soziale und politische Ausrichtung von FFF, da fühle ich mich wie bei Russia Today.

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Niteftef 15.10.2019, 14:30
68. Zutiefst missverstanden

Wir sind von der Politik enttäuscht *weil* wir uns informieren. Dass die Regierung nicht die Wahrheit sagt, ist keine Verschwörungstheorie, sondern Fakt. Freundlicher könnte man von irreführendem Marketing sprechen, direkter sind es Lügen - oder wie sollen wir es sonst nennen, wenn die CDU behauptet, sie tut viel für den Klimaschutz?

Auch dass kein Generationenkonflikt existiert, ist für und Jugendliche keine Nachricht und ich bin immer wieder erstaunt, wie immernoch viele vom sog. Establishment da die Konfliktlinie sehen können. Wir haben kein Problem mit unseren Eltern. Wir haben ein Problem mit allen, die diese Welt zerstören und bei FfF laufen Kindergartenkinder ebenso mit, wie ihre Eltern und die Omas gegen Rechts.
Und es gibt auch in meiner Generation Menschen, die mit dem Amarok zur Schule fahren.

Zu guter Letzt: Wie kommt dieses Establishment eigentlich an der Einsicht vorbei, dass wir ihre Politik nicht leiden können?
Ich höre immer "Die CDU erreicht die jungen Leute nicht mehr" oder einen ähnlichen Unfug.
Die CDU erreicht uns wunderbar, wir wissen und sehen genau was sie tut und sagt, das kommt alles perfekt an - und wir finden es halt kacke.

Es geht nicht um Kommunikation, es geht nicht um einen "Generationenkonflikt" es geht nicht um "Verschwörungstheorien", wir wollen einfach wirklich eine andere Politik.
Ist das denn so schwer!?

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bernhardk.teinzer 15.10.2019, 14:35
69. Bitte lesen

Ich kann nur hoffen, dass möglichst viele Politiker die Kommentare lesen.

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