Forum: Leben und Lernen
Sinus-Studie: Deutschlands brave Jugend
Corbis

Alle vier Jahre untersuchen Wissenschaftler, wie junge Menschen in Deutschland ticken. Ergebnis: Provokante Subkulturen gibt es kaum noch. Die Teenager wollen sein "wie alle".

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adal_ 27.04.2016, 12:42
320. Merkwürdige Erinnerungen

Zitat von grouchomax
einfach zu sagen, „wir haben die Vorschrift beschlossen zum Schutz der Nichtraucher, und die muss eingehalten werden“, auch wenn gar kein Nichtraucher anwesend ist, der sich am Rauch stört, das erinnert mich stark an die unseligen 50er und 60er des vergangenen Jahrhunderts.
Ich habe andere Erinnerungen an die 50er, 60er Jahre. Da wurde noch gnadenlos geraucht bis die Schwarte kracht, immer und überall.

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grouchomax 27.04.2016, 13:11
321. Woum geht 's hier?

Zitat von adal_
Ich habe andere Erinnerungen an die 50er, 60er Jahre. Da wurde noch gnadenlos geraucht bis die Schwarte kracht, immer und überall.
Sie werden es nicht glauben, ich teile Ihre Erinnerungen. Mir geht es aber hier gar nicht um`s rauchen. Ist das immer noch nicht deutlich geworden?

In den 50ern, 50ern hatte man mit Haaren, die nicht den Sicherheitsabstand zum Ohr einhielten, oder gar mit Bart, nichts zu lachen. So wie heutigen Tages eben Raucher. -

Für einen santoku03 „Übriggebliebene“, auf die geschissen ist. – Außenseiter in ihrer jeweiligen Zeit. Und mit diesen haben heutige Jugendliche – „Refugees welcome“ hin oder her – ihre Schwierigkeiten.

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hektor2 27.04.2016, 13:16
322. Witz

Zitat von santoku03
Hihi, ich brauche wahrlich keinen Mathe-Grundkurs... Es gibt verschiedene Ansätze bei soziologischen Studien. Darunter wohl auch solche, die Sie im Sinn haben, aber eben auch solche, die auf Interviews basieren. Die sind ebenfalls valide, wenn sie nach wissenschaftlichem Standard durchgeführt werden. Es reicht eben nicht, ein bisschen Statistik-Grundwissen zu haben, um eine soziologische Studie beurteilen zu können.
Mit einem interviewten Anteil von 0,00083 % der Grundgesamtheit bekommen Sie vielleicht eine Wahlhochrechnung hin, aber mehr auch nicht. Gut, ich spreche jetzt für den Bereich Mathematik, meine Kollegin (Dipl.-Sozialwissenschaftlerin), der ich den Artikel zusandte, hat schallend gelacht.

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hektor2 27.04.2016, 13:26
323. Herablassen

Zitat von santoku03
Ihr herablassender Ton ist unangebracht. Hurrelmann ist ein seit Jahrzehnten anerkannter Soziologe und Jugendforscher und weiß allemal besser als Sie, wie man eine solche Untersuchung aufsetzt.
Meines E. nach sind Sie es, der hier, ohne zu wissen, wer sich hier alles zu Wort meldet, herablassend schreibt.

Hr. Hurrelmann ist nicht Verfasser dieser Studie.

Auf der anderen Seite ist - auch für Sozialforscher - ein interviewter Anteil von 0,00083 % der Grundgesamtheit ein Witz, zumindest im vorliegenden Zusammenhang.

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santoku03 27.04.2016, 13:30
324.

Zitat von hektor2
Mit einem interviewten Anteil von 0,00083 % der Grundgesamtheit bekommen Sie vielleicht eine Wahlhochrechnung hin, aber mehr auch nicht. Gut, ich spreche jetzt für den Bereich Mathematik, meine Kollegin (Dipl.-Sozialwissenschaftlerin), der ich den Artikel zusandte, hat schallend gelacht.
Sie müssen verstehen, dass ich Ihnen das nicht abnehme. Nicht die Tatsache, dass sie gelacht hat. Sondern dass sie Diplom-Sozialwissenschaftlerin ist und trotzdem die Methodik dieser Studie nicht versteht.

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hektor2 27.04.2016, 13:41
325. Ja

Zitat von santoku03
Sie müssen verstehen, dass ich Ihnen das nicht abnehme. Nicht die Tatsache, dass sie gelacht hat. Sondern dass sie Diplom-Sozialwissenschaftlerin ist und trotzdem die Methodik dieser Studie nicht versteht.
Ja, das ist eindeutig Ihr Problem. Sollten Sie auch für sich behalten und vielleicht sollten Sie auch meiner Kollegin, die Sie ja nicht einmal kennen, nicht unterstellen, sie hätte die Methodik nicht verstanden.

Vielleicht sollten Sie hinterfragen, was Sie alles nicht verstanden haben.

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hektor2 27.04.2016, 13:54
326. Interessant

Nicht einmal die Verfasser der Studie behaupten, es sei eine repräsentative Umfrage:

Zitat von http://www.wie-ticken-jugendliche.de/home.html
Für die vorliegende qualitative Studie wurde mit Hilfe unterschiedlicher jugendgerechter methodischer Zugänge eine breite Vielfalt an Datenmaterial zusammengetragen. Bevor die einzelnen Methoden im Folgenden kurz erläutert werden, ein Hinweis zur Repräsentativität der Befunde. Die Ergebnisse qualitativer Studien sind nicht im statistischen, wohl aber im psychologischen Sinne repräsentativ.
Nichts anderes wurde hier im Forum festgestellt: Statistisch nicht repräsentativ.

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santoku03 27.04.2016, 13:57
327.

Zitat von hektor2
...vielleicht sollten Sie auch meiner Kollegin, die Sie ja nicht einmal kennen, nicht unterstellen, sie hätte die Methodik nicht verstanden.
Sozialwissenschaftler kennen den Unterschied zwischen quantitativer und qualitativer Sozialforschung.

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santoku03 27.04.2016, 14:06
328.

Zitat von hektor2
Nicht einmal die Verfasser der Studie behaupten, es sei eine repräsentative Umfrage: Nichts anderes wurde hier im Forum festgestellt: Statistisch nicht repräsentativ.
Sehr wohl wurde hier anderes festgestellt. Hier wurde weit verbreitet behauptet, weil die Studie nicht repräsentativ sei, wäre sie wertlos, schlecht, methodisch falsch, zu verwerfen etc. Und das trifft nicht zu. Sozialwissenschaftler unterscheiden zwischen quantitativen und qualitativen Studien.

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