Forum: Leben und Lernen
Soldaten-Kinder erzählen: Als Papa in den Krieg zog

Wie fühlt es sich an, wenn der Vater nach Afghanistan geschickt wird, um zu kämpfen? Lena, 10, und Lina, 11, wissen das: sie haben es erlebt. Dein SPIEGEL über ihre Sorgen, ihre Abende vor der Webcam - und eine kleine Schildkröte, die ihrem Papa Glück gebracht hat.

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bmehrens 01.02.2010, 13:03
50. Soldatenkinder

Jeden Tag mindesten fünf tote deutsche Soldaten durch Kopfschüsse wird den Abzug aus Afghanistan rasant beschleunigen.

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bmehrens 01.02.2010, 13:11
51. Wenn Soldatenkinder...

Zitat von dexX
Wieso ist das unverantwortlich?? Bis vor einigen Jahren war es als BW-Soldat doch gar nicht denkbar in einen Auslandseinsatz zu gehen. Und wenn mal wieder ein bisschen Hochwasser / Schneetreiben / Waldbrände am grassieren sind, dann ist die Bundeswehr natürlich gut genug um zu helfen...
Auslandseinsatz der Berufssoldaten? Nein danke!
Lieber 30 Jahre aus Steuergeldern auf der faulen Haut liegen ist einfach schöner!

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bmehrens 01.02.2010, 13:11
52. Wenn Soldatenkinder...

Zitat von dexX
Wieso ist das unverantwortlich?? Bis vor einigen Jahren war es als BW-Soldat doch gar nicht denkbar in einen Auslandseinsatz zu gehen. Und wenn mal wieder ein bisschen Hochwasser / Schneetreiben / Waldbrände am grassieren sind, dann ist die Bundeswehr natürlich gut genug um zu helfen...
Auslandseinsatz der Berufssoldaten? Nein danke!
Lieber 30 Jahre aus Steuergeldern auf der faulen Haut liegen ist einfach schöner!

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Hans58 01.02.2010, 13:50
53. Werteübermittlung

Zitat von weibo
Genau! Ohne den Sinn oder Unsinn des (Arbeits-)Lebens diskutieren zu wollen, frage ich mich, wie ein "Afghanistan-Kämpfer" seinen Kindern erklärt, mit welcher Arbeit die Sonntagsbrötchen, Schulranzen und ....
Welche Werte werden denn Kindern von anderen Berufsgruppen vermittelt?

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Hans58 01.02.2010, 13:56
54. Ich fasse es nicht....

Zitat von bmehrens
Jeden Tag mindesten fünf tote deutsche Soldaten durch Kopfschüsse wird den Abzug aus Afghanistan rasant beschleunigen.
Auch einen solchen Beitrag hatte ich erwartet, als ich dieses verfasste: http://forum.spiegel.de/showpost.php...8&postcount=27

Sie sollten Ihren Beitrag unter voller Namens- und Adressennennung den Kindern senden, über die hier diskutiert wird.
Bei solchen Beiträgen wie dem Ihren wird mir speiübel.

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weibo 01.02.2010, 15:27
55. Wie sinn- und wertvoll ist ein Arbeitsleben?

Zitat von Hans58
Welche Werte werden denn Kindern von anderen Berufsgruppen vermittelt?
Ist die Frage tatsächlich ernst gemeint?
Spricht die Kindergärtnerin zu ihrer Kollegin: "Seit wir den behinderten Lars in der Gruppe integriert haben, ist selbst der wilde Robin viel rücksichtsvoller geworden."

Spricht der Arzt zu seinem Sohn: "Ich habe heute 63 Patienten behandelt und ihnen geholfen."
Spricht die Englischlehrerin zu ihrer Tochter: "Wir hatten heute Besuch von zwei Austauschschülern aus Südafrika. Die Kinder waren ganz begeistert, ihr Englisch anzuwenden und haben viel über das Land gelernt."

und so sprechen die Krankenschwester, der Greenpeace-Aktivist, der Rettungssanitäter, der Biobauer, der Religions- oder Ethiklehrer, der Sozialarbeiter...

+++ Und was spricht Markus Beck? Er sei Teil eines "nichtinternationalen bewaffneten Konflikts"...

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brati92 01.02.2010, 18:10
56. Einfach Albern, was Sie hier absondern.

Zitat von Mülheimer
Es gibt also keine kriegsbereiten Verrückten in Deutschland? Ach, dann sind also keine Deutschen Soldaten in Afghanistan im Einsatz? Stellen Sie sich vor die Generäle finden keine mehr, die für Sie in fremden Ländern Krieg führen. Aber, Soldaten tun ja für Sold alles und führen nur Befehle aus. Selber denken ist nach wie vor nicht vorgesehen. Hat Hamid Karzai, die korrupte Marionette der Amerikaner, das Recht ausländische Truppe zu rufen um seine Machenschaften zu schützen? Einfach Albern, was Sie hier absondern. Solange die ausländischen Besatzer nicht abziehen wird es keinen Frieden geben in Afghanistan und es werden endlos weiter Terroristen produziert.
Soldaten sind - in der großen Mehrheit - Menschen, die bstimmt nicht mit "Hurra"-Rufen in den Krieg ziehen. Schließlich sind sie diejenigen, die seine schrecklichen Auswirkungen als erste zu spüren bekommen.

Und bei dem angesprochenen und sehr bekannten Spruch "Stell sir vor es ist Krieg und keiner geht hin" wird dummerweise (fast) immer der zweite Teil ignoriert, der da lautet: "dann kommt der Krieg zu dir." Zudem schicken in Deutschland nicht Generäle Soldaten in den Krieg, sondern die von uns gewählten Volksvertreter.

Außerdem ist die Bundeswehr eine der Armeen, in der das selbstständige Denken am ausgeprägtesten ist. Dieses Konzept nennt sich "Auftragstaktik" und bedeutet, dass ein Soldat einen Auftrag bekommt und dann selbstständig und eigenverantwortlich nach Wegen sucht, diesen zu erfüllen. Das Gegenteil ist die "befehlstaktik", die z.B. von den Amerikanern und den meisten ehemaligen Ostblockstaaten angewendet wird - aber nicht von der Bundeswehr.

Und letzte Frage: Warum wurden die Terroristen in Afghanistan "produziert", bevor die westlichen "Besatzer" da waren? Oder war "Nine-Eleven" doch ein "Inside Job"?

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brati92 01.02.2010, 18:18
57. Und was spricht Markus Beck?

Zitat von weibo
Ist die Frage tatsächlich ernst gemeint? Spricht die Kindergärtnerin zu ihrer Kollegin: "Seit wir den behinderten Lars in der Gruppe integriert haben, ist selbst der wilde Robin viel rücksichtsvoller geworden." Spricht der Arzt zu seinem Sohn: "Ich habe heute 63 Patienten behandelt und ihnen geholfen." Spricht die Englischlehrerin zu ihrer Tochter: "Wir hatten heute Besuch von zwei Austauschschülern aus Südafrika. Die Kinder waren ganz begeistert, ihr Englisch anzuwenden und haben viel über das Land gelernt." und so sprechen die Krankenschwester, der Greenpeace-Aktivist, der Rettungssanitäter, der Biobauer, der Religions- oder Ethiklehrer, der Sozialarbeiter... +++ Und was spricht Markus Beck? Er sei Teil eines "nichtinternationalen bewaffneten Konflikts"...
Nein. Er würde wahrscheinlich sagen: "Ich mache meine Job."

Denn leider müssen viele Soldaten immer wieder erfahren, dass die Menschen in Deutschland sich gar nciht wirklich dafür interessieren, was sie tun oder warum sie dies tun. Lieber hängen sie ihren Vorurteilen und Vorverurteilungen nach. Ist ja schließlich auch viel einfacher, als sich mit der komplizierten Wirklichkeit auseinderzusetzen (das gilt leider auch für viel zu viele Politiker und das ist wirklich eine Schande).

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Mobat 01.02.2010, 20:13
58. Natürlich

Zitat von bmehrens
Jeden Tag mindesten fünf tote deutsche Soldaten durch Kopfschüsse wird den Abzug aus Afghanistan rasant beschleunigen.
Im Zweiten Weltkrieg starben etwa 18Mio Allierte Soldaten. Der Zweite Weltkrieg dauerte nicht ganz 6 Jahre.
Pro Tag sind das (gerundet) etwa 9000 Tote.

Interessant, nicht?

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Alter_Reservist 03.02.2010, 12:27
59. SInd Sie denn schon groß?

Zitat von phönix 1
@JBond (möchtegerngeheimagent???) 1. Frage, wie alt bist du? hört sich wie ein frühpubertierender 11jähriger an. "Jemanden, der jeden Soldaten als "kriegsbereiten Verrückten" bezeichnet, kann ich nur bedauern" Is aber so, nenne mir einen vernünftigen Grund Soldat zu werden. "Mal ganz abgesehen davon, dass ....
Ihre Anworten zeugen dagegen von dem Urteilsvermögen eins Kleinkindes, das trotzig die Realität verweigert, weil es nicht in sein kindliches Weltbild passt.

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