Forum: Leben und Lernen
Sozialerhebung: So leben Deutschlands Studenten
DPA

Es ist ein Spiegelbild der jungen Generation: Die neue Sozialerhebung zeigt das Leben von Studenten in Deutschland - wie viel Zeit, Geld und welchen Bildungshintergrund sie haben. Dabei gibt es gute Nachrichten, aber auch sehr bedenkliche.

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dunnhaupt 26.06.2013, 12:37
1. Furchtbar, dieser Massenbetrieb

Kein Wunder, dass sich unter den 50 weltbesten Unis keine deutsche mehr befindet. Nicht jeder hat einen Marschallstab im Tornister. Das lateinische Wort "Elite" bedeutet Auslese, nicht sozialistische Gleichmacherei.

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levarty 26.06.2013, 12:43
2. Bitte...

Lest doch eure Artikel noch einmal durch bevor ihr sie veröffentlicht. So viele Rechtschreibfehler machen keinen Spaß mehr...

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Christian S. 26.06.2013, 12:47
3. Von den erhobenen durchschnittlichen Mietausgaben

kann man in vielen Universitätsstädten nur träumen. Hier in Würzburg kann man sich mit 300 Euro allenfalls ein Platz unter der nächsten Brücke sichern.

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orosee 26.06.2013, 12:54
4.

Könnte ein Germanistikstudent den Artikel bitte mal querlesen?

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aferjöhg 26.06.2013, 12:55
5. 35 Arbeitsstunden

Das heißt es ist anzunehmen, dass es einige Studenten gibt die deutlich mehr und deutlich weniger Stunden aufwenden?

Also wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umschaue, dann kommt keiner auf eine durchschnittliche Arbeitszeit von "35 Stunden pro Woche". Man kann es unter Faulheit bzw. als Armutszeugnis verbuchen oder ich habe nur eine falsche Wahrnehmung der Arbeitszeit. Jedoch spiegelt sich der geringere Aufwand nicht in den Noten wieder.
Aus meiner Sicht haben sich das die Befragten wohl selbst etwas schön geredet, nach dem Motto: "Ja, 35 Stunden, so viel müsste ich eigentlich machen.".

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shatreng 26.06.2013, 12:58
6. wow

Fast 90 Prozent bekommen 500? von ihren Eltern. Aha, für mich und meine Schwester wären dass 1000?. Wer kann sich das leisten? Ich wusste auch nicht dass es meinen Kommilitonen mit 900? im monat so gut geht, wenn ich mich so umhöre denke ich eher an 600?

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kenterziege 26.06.2013, 12:58
7. Nichts, was man nicht...

Zitat von sysop
Es ist ein Spiegelbild der jungen Generation: Die neue Sozialerhebung zeigt das Leben von Studenten in Deutschland - wie viel Zeit, Geld und welchen Bildungshintergrund sie haben. Dabei gibt es gute Nachrichten, aber auch sehr bedenkliche.
...schon wusste! Aber nun mal in genaue Zahlen gebettet. Das man in der Wahl seiner Eltern nicht vorsichtig genug sein kann, ist auch schon ganz alt. Ich habe nur ein Problem mit der schieren Masse der Studenten.
Die Facharbeiterlücke ist nicht zu übersehen. Ich habe vor drei Jahren ein neues Haus nach neuen Energiestandards bauen lassen ( Wenn ich auch der Bauherr war) . Die " akademischen" Leistungen bestanden zu 50% aus Vorschriften. Zu 30% aus dem Einsetzen von Zahlen in Programme und zum Rest in kreativer und nachhaltiger Planung.
Dann gab es einen Bereich, den man in die Rubrik "Betrug" einordnen kann. Der absolute Engpass war die reine handwerkliche Leistung. Fürmmich waren die Handwerker die eigentlichen Leistungsträger.
Alles , was Deutschland jetzt an Energiewende vor hat, geht nicht ohne Facharbeiter. Die vielen Bachelors of anything werden nicht die Off-shore Windturbinen aufbauen und auch nicht dezentrale Systeme in Häusern nachrüsten. Deutschland geht mit Vollgas den Weg in eine zweigeteilte Akademiker-Schicht: Auf der einen Seite die Könner, wie bisher und dann auf der zweiten Seite ein akademisches Proletariat. Für Facharbeiter fühlen die sich zu schade und richtige akademische Leistungen bringen sie nicht. Aber wie hat Frau Kraft so schön gesagt: wir müssen alle mitnehmen....

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iStone 26.06.2013, 12:58
8. unter 300 EUR Miete???

Zitat von Christian S.
kann man in vielen Universitätsstädten nur träumen. Hier in Würzburg kann man sich mit 300 Euro allenfalls ein Platz unter der nächsten Brücke sichern.
Na das ist wohl wieder ein typisches Problem der Mittelwertbildung - für unter 300 EUR bekam man in Stuttgart oder Hamburg so gut wie nichts. Eher um die 350-400 EUR in einer WG...

Die Neiddebatte am Ende des Artikels finde ich unpassend (aus reichem Elternhaus = angenehmeres Studium etc.). Auch arm mit Jobben ist das Studentenleben angenehm. Die "reichen" Studenten hatten oft psychische Probleme (hohe Erwartungshaltung der Eltern, Versagensängste oder verwöhnt...)

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spon-48g-hp00 26.06.2013, 12:58
9. Angenehmeres Studium...

Insgesamt ein guter Artikel, die Zahlen sind nett aufgehübscht verbracht rübergebracht.
Dennoch darf ich die Aussage des letzten Satzes stark anzweifeln, ein Kind aus einer Akademikerfamilie habe "ein angenehmeres Studium". Mir ist durchaus bewusst, dass sich die Aussage auf den Mittelwert und vor allem auf die finanziellen Aspekte beschränkt. Dennoch hängt meiner Meinung nach ein "angenehmes Studium" von weit mehr und weit wichtigeren Faktoren ab, allen voran dem Studienfach und den persönlichen Neigungen und , mit Verlaub, der Art des Studienfaches. Ob ich jetzt ein naturwissenschaftliches oder geisteswissenschaftliches Fach studiere, beeinflusst doch maßgeblich den Arbeitsaufwand pro Woche (empirisch bestätigt). Und dies ist meiner Meinung nach wesentlich ausschlaggebender für ein "angenehmes Studium".

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