Forum: Leben und Lernen
Spickzettel 4.0: Streit um Schummel-Uhren
AFP

Lehrer vs. Technik: Firmen haben eigens Uhren mit Mini-Computern entwickelt, die Schülern beim Spicken helfen sollen. Die "cheating watch" hat einen besonderen Clou - und sorgt in Großbritannien für Ärger.

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silverhair 09.03.2016, 20:59
110. Das ist falsch einfach

Zitat von kkllaauussii
... Ich glaube das haben weder der vorher zitierte Student, noch der Verfasser des oben genannten Zitates ihren grundsätzlichen Irrtum erkannt. Ich muss sehr wohl mein Handwerkszeug von Grund auf kennen und erlernen, dass auch so verinnerlicht, dass ich damit frei (=offline) arbeiten kann. Ansonsten bräuchte ich überhaupt keine Prüfungen mehr, die Lösung für 2+2 kann ich ja auch googeln. Erst wenn ich die Basis habe und Zusammenhänge verstanden, nachvollzogen und verinnerlicht ahbe, kann ich darauf aufbauend weiterentwickeln und - viel wichtiger- Müll, Falsches, Richtiges und Wichtiges, was sich im Netz findet, bewerten. Fazit: Ob Mauerer oder Ingeneur, erst mal die Grundlage lernen!
Der Traum alles wissen zu können in einem Kopf? Vergessen sie das einfach mal. Erstens ist alles was sie in den Schulen lernen längst keine Grundlage mehr, sondern die unendlichest Zusammenfassung, Komprimierung und Abstrahierung all dessen was ganze Generation als Grundlage erstmal aufbauen mußten!

Und dann irren sich über die Anwendbarkeit dessen was sie überhaupt lernen, den gerade die Technischen Berufe des Ingenieurs lernen als erstes , das es überhaupt keine einfachen Grundlagen gibt, weil die gesamte Welt ein "Nichtlineare Welt" ist , in der ihnen sogar das 2+2 =? überhaupt nichts hilft, sondern nur die in unendlich vielen gigantischen Tabellen und Messwerken niedergelegten konkret vermessenen Werte - und sie erst mit diesen Datenbanken überhaupt in der Lage sind eine Bewertung von irgendwas vorzunehmen!

Ihr 1+1=2 war schon seit dem 17 Jhrd. falsch, stürzte die Mathematik sogar an den Rand der Verzweiflung , weil sie in der Realität nicht funktionerte .. sondern in nicht funktionierenden Systemen änderte.

Erst 1889 konnte Cantor das Aufklären, als er mit der Mengenlehre die "Basis" des Systems entschlüsselte, das nämlich die gesamten "Grundrechenarten" nur für sog. Linieare Systeme und Skalen gelten also für die Zahlenfolge 1,2,3,4,5,.... aber für praktisch nichts , aber auch nichts anderes , den die nichtlinearität des Universums kennt solche künstlicen Zahlenfolgen überhaupt nicht .. und deshalb enden Berechnungen damit für praktisch alle Technischen Syteme ohne die gigantischen Tabellen im Unsinn!

Ihr Offline Arbeiten und Grundlagen kennen ist in der realen Praxis in dieser Form Unsinn, sie bekomme da schlicht nichts vernünftiges mit Gebaut , weder ein Haus noch irgendeine Technologie !

Die Reale Frage ist nicht .. wie sehen die Grundlagen aus, sondern wo stehen die faktischen Daten, Meswerttabellen und die genau darauf zugestchnittenen berechnungsmodelle in welchen Computersystemen.. Und das ist seit 200 Jahren schon mehr oder weniger bekannt .. das "Denken" leider nicht so richtig viel hilft, sondern nur messen , veriifizieren und dann diese "gemessenn Tabellen und Werke verwenden.

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Marinus_Ladegast 10.03.2016, 04:21
111.

Zitat von silverhair
Der Traum alles wissen zu können in einem Kopf? Vergessen sie das einfach mal. Erstens ist alles was sie in den Schulen lernen längst keine Grundlage mehr, sondern die unendlichest Zusammenfassung, Komprimierung und Abstrahierung all dessen was ganze Generation als Grundlage erstmal aufbauen mußten! Und dann irren sich über die Anwendbarkeit dessen was sie überhaupt lernen, den gerade die Technischen Berufe des Ingenieurs lernen als erstes , das es überhaupt keine einfachen Grundlagen gibt, weil die gesamte Welt ein "Nichtlineare Welt" ist , in der ihnen sogar das 2+2 =? überhaupt nichts hilft, sondern nur die in unendlich vielen gigantischen Tabellen und Messwerken niedergelegten konkret vermessenen Werte - und sie erst mit diesen Datenbanken überhaupt in der Lage sind eine Bewertung von irgendwas vorzunehmen! Ihr 1+1=2 war schon seit dem 17 Jhrd. falsch, stürzte die Mathematik sogar an den Rand der Verzweiflung , weil sie in der Realität nicht funktionerte .. sondern in nicht funktionierenden Systemen änderte. Erst 1889 konnte Cantor das Aufklären, als er mit der Mengenlehre die "Basis" des Systems entschlüsselte, das nämlich die gesamten "Grundrechenarten" nur für sog. Linieare Systeme und Skalen gelten also für die Zahlenfolge 1,2,3,4,5,.... aber für praktisch nichts , aber auch nichts anderes , den die nichtlinearität des Universums kennt solche künstlicen Zahlenfolgen überhaupt nicht .. und deshalb enden Berechnungen damit für praktisch alle Technischen Syteme ohne die gigantischen Tabellen im Unsinn! Ihr Offline Arbeiten und Grundlagen kennen ist in der realen Praxis in dieser Form Unsinn, sie bekomme da schlicht nichts vernünftiges mit Gebaut , weder ein Haus noch irgendeine Technologie ! Die Reale Frage ist nicht .. wie sehen die Grundlagen aus, sondern wo stehen die faktischen Daten, Meswerttabellen und die genau darauf zugestchnittenen berechnungsmodelle in welchen Computersystemen.. Und das ist seit 200 Jahren schon mehr oder weniger bekannt .. das "Denken" leider nicht so richtig viel hilft, sondern nur messen , veriifizieren und dann diese "gemessenn Tabellen und Werke verwenden.
Ich glaube nicht, dass jemand gefordert hat "alles wissen zu können". Wer soll das geschrieben haben?

Und unser Schulstoff ist nach wie vor Grundlage. Falls nicht, würde es bedeuten, dass jemand ohne jegliche Schulbildung direkt Ingenieurwissenschaften oder Medizin studieren könnte. Und den Menschen muss man mir mal zeigen.

Dass die Welt in Wirklichkeit komplexer ist, als es in der Schule behandelt werden kann, ist wohl jedem klar. Auch für Mathelehrer ist es schade, dass er seine Schüler für die Anwendung von Integralen, komplexen Zahlen und Testen von Hypothesen meistens auf das Studium verweisen muss. Aber man muss ja vom Einfachen zum Komplizierten gehen.
Ein Schaf plus ein Schaf ergab auch im 17. Jahrhundert zwei Schafe, und daran hat sich für 99% der Menschen in 99% ihrer Lebenssituationen nichts geändert. Über so einer Gleichung in Verzweiflung stürzen können dann die Wenigen, die es beruflich brauchen.

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Dumme Fragen 11.03.2016, 21:57
112. Im letzten Absatz steht es:

Man muß in der Prüfung Fragen stellen, die man nur gut Beantworten kann, wenn man den Stoff verstanden hat. So war das früher im Diplom: in der mündlichen Prüfung konnte man nicht schummeln...

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