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Start ins Wintersemester: In diesen Städten fällt Studenten die Wohnungssuche schwer
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Bald beginnt das Wintersemester - höchste Zeit, eine Unterkunft zu finden. Doch oft haben Studenten zu kämpfen: Die Wohnungsnot hat sich in vielen Uni-Städten verschärft. Die Übersicht über die Brennpunkte.

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fritzi_sieburg 26.09.2016, 09:06
1. Lasst uns nicht im Regen stehen - in Hannover

Entspannung in Hannover? Naja! Seit zwei Jahren engagieren sich in der Initiative Wissenschaft Hannover Hochschulen, Studentenwerk, Wohnungsbaugesellschaften und Stadt für mehr studentischen Wohnraum. Eine wichtige Zielgruppe sind internationale Studierende. "Lasst uns nicht im Regen stehen" heißt unsere aktuelle Kampagne zum WS 2016/2017, mit der wir gezielt Privatvermieter ansprechen. Mehr dazu www.wissen.hannover.de

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unfaked 26.09.2016, 09:19
2. In Karlsruhe seit Jahren bekannt

Ich bin selbst in einer der Studierendenvertretungen in Karlsruhe tätig.
Das Problem ist seit vielen Jahren bekannt, weswegen verschiedene Organisationen Notunterkünfte zu Wintersemesterbeginn anbieten. Dabei hat das hiesige Studierendenwerk genügend Rücklagen um Wohnheime zu bauen.
Dort liegt aber auch nicht das Problem. Die Stadt verkauft seit einigen Jahren freie Grundstücke lieber an geldbringende Investoren, welche dann irgendwelche Luxussiedlungen errichten. Die Stadt kommt im studentischen (und sozialen!) Wohnungsbau nicht nach. Ich habe selbst schon mit Studierenden gesprochen, die ihr Studium abbrechen mussten, da sie keine Bleibe finden konnten.

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silenced 26.09.2016, 09:24
3.

In so manchen kleinen Uni- und Hochschulstädten (also unter 5000 Studenten usw.) werden Studenten, welche keine Wohnung oder WG gefunden haben sogar in Turnhallen untergebracht. Aber psst, das soll ja keiner Wissen, ist zudem nicht so Prestigeträchtig kleine Städte in die Medien zu bringen. Journalismus und Studien-Effekthascherei vom Feinsten.

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Mindbender 26.09.2016, 09:26
4. ...

Super Artikel..."kritisch, kritisch, kritisch!". Aber das einzig interessante, nämlich die Antwort darauf _warum_ die Wohnungssituation kritsch ist (zuviele Studenten, zu wenig Buden), gibt der Artikel nicht.

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shmubu 26.09.2016, 09:28
5. Worum geht es hier überhaupt?

Studenten, die ohnehin kaum Kaufkraft haben, können in den grossen Städten kaum mehr in den Szenevierteln wohnen, sondern müssen für die Nähe zu Läden, Kneipen und sonstigen Hotspots Abstriche, z.B. in der Wohnungsgrösse, hinnehmen. Diese Zustände sind unerträglich.
Allerdings waren sie es damals auch schon, als ich als Student in Wien in die Kärntnerstrasse ziehen wollte, in eine Penthousewohnung gegenüber dem Stephansdom. Meine Frau hat in Tübingen studiert (tolle Kneipen) wohnte aber 7 Kilometer ausserhalb, auf dem Land, das heisst sie musste jeden Tag zweimal 10 Minuten Bus fahren. Und zum spontanen Bier trinken musste sie auf den Balkon ihrer eigentlich viel zu grossen Wohnung. Das muss eine echte Zumutung gewesen sein!

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citycity 26.09.2016, 09:28
6.

Viele Studenten heute erwarten aber auch zuviel. Ich bin in der Nähe von Köln aufgewachsen und lebe nun in Berlin - natürlich konnte ich konnte nicht in die Kölner Innenstadt ziehen um zu studieren, also bin ich in der Nachbarstadt geblieben und hatte dann halt mal 30 Minuten Anfahrt.. für viele ist das schon zu viel, die suchen dann die perfekte Wohnung im besten Viertel der Stadt, ma besten noch mit Blick auf den Rhein, und wundern sich warum man dann nichts findet. Hier in Berlin beobachte ich das selbe. "Ich suche jetzt schon seit 6 Monaten, Berlin ist unmöglich!" aber natürlich kommt nur Prenzlauer Berg oder Friedrichshain in Frage, und auch da nur altbau mit Balkon. Für 400 Euro warm wenns geht..

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Sombreros 26.09.2016, 09:54
7. Kein Thema zum Lustig machen

Nichts gegen provozierenden Sarkasmus, aber für die Betroffenen bleibt da kein Grinsen übrig. Wie schon mein Vorredner (citycity) anspricht, sind die Erwartungen bei vielen tatsächlich zu hoch. Man hätte ergänzend hinzufügen sollen: und dann innerhalb drei Tagen muss das "Zack Zack" klappen! Jetzt ist es freilich zu spät: für meine beiden Söhne (an unterschiedlichen Standorten, zeitlich überschnitten) habe ich bereits im März (!) beginnend VOR dem Abi nach einer Bleibe gesucht. Persönlich als "Daddy" das abgeklappert und Sohnemann vorgestellt. Auch mal an Häuserngeklopft, denen man das nicht ansah: mehr als verschlossene Türen gab´s nicht. Und, auch wenn´s keiner gern hört: ohne Kneipen im direkten Erdgeschoss geht das Studium schneller & erfolgreicher. Iss so!

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phekie 26.09.2016, 09:54
8. Berlin ist einfach

Der hippe Student möchte halt nur in der Innenstadt wohnen. In Marzahn/Hellersdorf und teilweise Lichtenberg (nah an Friedrichshain) stehen genug Wohnungen frei in der Platte. Aber das geht natürlich als Student gar nicht. Und wo bitte ist Potsdam in der Liste? Da ist es noch schwerer und teurer als in Berlin was zu finden.

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Rechtschreibprüfer_der 26.09.2016, 10:23
9.

Zitat von phekie
Der hippe Student möchte halt nur in der Innenstadt wohnen. In Marzahn/Hellersdorf und teilweise Lichtenberg (nah an Friedrichshain) stehen genug Wohnungen frei in der Platte. Aber das geht natürlich als Student gar nicht. Und wo bitte ist Potsdam in der Liste? Da ist es noch schwerer und teurer als in Berlin was zu finden.
In Berlin steht steht aktuell garnichts frei. Selbst die achso verpöhnten Platten sind alle vermietet und auch nicht mehr "günstig".

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