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Streik an Schulen: Ich bin Lehrer, und so viel verdiene ich
GEW-Berlin

Tom Erdmann bezeichnet sich als Gutverdiener - trotzdem streikt er für mehr Gehalt. Warum? Hier verraten angestellte Lehrer, was sie verdienen.

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troy_mcclure 06.03.2015, 14:35
130. Ahnungslos!

Zitat von henrikw
Selbst schuld, wenn er sich in der PKV angemeldet hat. Und welche Kinder versichert er als Pensionär mit? Gehen Beamte mit 50 in Pension?
Selbst schuld? Der hat doch gar kenei andere Wahl als Beamter!

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karl-felix 06.03.2015, 14:35
131. Der

jammert als Berufsanfänger auch nicht. Aber die Gymnasiallehrerin mit 38 Jahren hat eben nur 2.300 Euro und die hat Grund zum jammern.
Das hat bei VW ein Bandarbeiter.

Insgesamt können die Zahlen nicht stimmen. Die angestellte Lehrerin mit 2.500 Euro " weiss " lt. Spon, dass der beamtete Kollege, der 2.640 Euro netto hat , 500 Euro mehr verdient als Sie als Berufsanfängerin.

Zieht man die Krankenversicherung von den 2.640 noch ab, hat der männliche Kollege mit reichlich Berufserfahrung als Beamter netto deutlich weniger als die angestellte Berufsanfängerin .
Entweder erzählt uns hier also Spon etwas vom Pferd, oder die Lehrerin aus Mc Pom unterrichtet kein Mathe.

Da regen sich ein paar arme Schlucker über minimale Gehaltsunterschiede auf.

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hanseat52 06.03.2015, 14:36
132. Länder haben bessere Karten

In spätestens drei Jahren sind die Länder wieder in der stärkeren Position. Die Kollegien sind inzwischen so verjüngt, dass der nächste Schweinezyklus ansteht und die Geburtenraten werden ab 2020 stark sinken. Gleichzeitig müssen die Beamtenländer kräftig Pension zahlen.

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Berliner42 06.03.2015, 14:36
133.

Zitat von technikbegeistertmich
Der Lehrer mag ja 2700 Netto verdienen. Allerdings darf er davon noch seine Krankenversicherung in Höhe von ca. 200-300 Euro mtl. bezahlen.
Vermutlich beinhaltet das Netto schon die KV. Deshalb sind Netto-Angaben aber auch irreführden. Brutto zählt, schon wegen der Steuerklasse.

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ooyoo 06.03.2015, 14:36
134. A 16

Ein Beamter in A 16 bekommt in der letzten Alterstufe 6.495 Euro. Das ist, für die Ebene, in der er rangiert, nicht übermäßig viel. Ein guter Vertriebler (auch ohne Abitur) verdient mehr. Wer glaubt, mit diesem Gehalt könne man sich locker einen Porsche leisten, verdient allerdings wahrscheinlich erheblich weniger.

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donicc 06.03.2015, 14:36
135. Vergleich?

Zitat von snemies
Orientiert euch mal am Normalbürger. Handwerker 1200 Netto Verkäufer 1100 Netto Von den tausenden die in Leihfirmen arbeiten ganz zu schweigen.
Warum sollte sich ein Lehrer an einem Handwerker oder Verkäufer orientieren? Oder gar an einem ausgebeuteten Leihfirma-Mitarbeiter?
Nur weil es bei Ihnen nicht für mehr gereicht hat, müssen doch nicht die Lehrer darunter leiden.

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Glisch@gmx.de 06.03.2015, 14:37
136. Das

Zitat von KPKoch
Meine Lebensgefährtin ist verbeamtete Lehrerin und verdient gut 3.000 Euro im Monat netto. Ich möchte allerdings nicht mit ihr tauschen. Die arbeitet echt viel und bis spät in die Nacht. Klausuren und Prüfungsarbeiten kann man nicht am Fließband korrigieren. Und die Klausuren und Prüfungsaufgaben müssen auch erstmal erstellt werden. Dazu noch Schulkonferenzen, Teamsitzungen usw. Nö, vielen Dank.
hätte ich gerne ´mal vorgerechnet. Eine "einfache", beamtete Lehrerin (A 11) hat wohl ca. 3000,- E BRUTTO im Monat, wie man da auf den gleichen Wert netto kommt, erschliesst sich mir nicht. Ein Gymnasiallehrer (A 13) hat wohl im Mittel rund 3900,- E/Monat, auch wieder brutto. Ach ja: vom Netto geht IMMER noch der Beitrag zur KV ab, das sind pro erwachsenem Familienmitglied ca. 200,- E, für Kinder die Häfte

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Fürsprecher 06.03.2015, 14:38
137. Äpfel mit Birnen

Vorsicht beim vergleichen. Lehrer sind i.d.R Akademiker und man muss sie die Gehälter auch mit den Berufen in der freien Wirtschaft vergleichen, die einen solchen Abschluss voraussetzen. Vor dem Hintergrund sind selbst die verbeamteten Lehrer nicht unbedingt überbezahlt.
Man sollte bedenken, dass es in der Bildung auch besonders wichtig ist, gute Leute zu finden, für die aber die Anreize stimmen müssen.
Außerdem muß jeder für seine Konditionen kämpfen dürfen. Mit Ausnahme von Beamten, deren Bedingungen im Gegenzug besser sein müssen - so ist der Deal.
Ich bin übrigens weder Lehrer noch Beamter sondern in der freien Wirtschaft und der öffentlichen Dienst oder das Beamtentum würden mir keinen Anreiz bieten.

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ae1 06.03.2015, 14:38
138. Davon weiß ich nichts:

Zitat von kangootom
Ein verbeamteter Lehrer ... geht ... mit vollem Gehalt in Rente.
Davon weiß ich nichts. Ich gehe demnächst in Pension und erhalte 73,37% des Bruttogehalts als Pension. Davon gehen noch Abzüge weg, z.B. Krankenversicherung. Die Pension wird außerdem versteuert.
Ein nutzloser Einwand von mir. Der nächste behauptet wieder ich bekäme volles Gehalt. Die Beamtenmythen sind unausrottbar. Eine urban legend.

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rflieder 06.03.2015, 14:39
139.

Haben Sie die private Krankenversicherung der Beamten berücksichtigt?
Ich zahle für meine Familie im Monat über 600€ vom Nettolohn, um die 50% bzw. 30%, die mir das Land nicht erstattet, zu versichern.

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