Forum: Leben und Lernen
Streik an Schulen: Ich bin Lehrer, und so viel verdiene ich
GEW-Berlin

Tom Erdmann bezeichnet sich als Gutverdiener - trotzdem streikt er für mehr Gehalt. Warum? Hier verraten angestellte Lehrer, was sie verdienen.

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herzblutdemokrat 06.03.2015, 15:39
220. Elende Neider...

Ich wünsche den Lehrern von Herzem alles gute. Ihr habt mit den wichtigsten Job den es gibt. Eine adäquate Bezahlung muss da drin sein. In anderen Ländern ist der Beruf des Lehrers wenigstens noch respektiert. Dieses Bashing gegen die Lehrer hier im Forum ist einfach nur ekelhaft. Hättet ja selber studieren können.

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ratsant 06.03.2015, 15:40
221. 48 Stunden

Die hier mehrfach angezweifelten 48 Wochenarbeitsstunden sind absolut realistisch. Es gibt halt Fächer und Klassenstufen die zeitintensiver sind als andere. Deutsch und Englisch zB in der Oberstufe zu unterrichten ist natürlich anders als in einer 5. Klasse. Und phasenweise arbeitet man da auch mal 60 Stunden wenn grad 60 Abiklausuren auf dem Schreibtisch liegen. Dann ist es auch ok wenn Lehrer mal Mittwoch vormittag ne Tulpe pflanzt. Et hat ja das Wochenende durchgearbeitet. Die meisten Leher die ich kenne sind übrigens gar nicht so scharf auf den Beamtenstatus weil er auch Einschränkungen mit sich bringt. Und wenn Lehrer so locker so tolles Geld verdienen: Mal eben ein Studium machen, 2 Jare Referendariat dranhängen (aber nicht meckern dass man da die Hälfte verdient wie Freunde die eine Ausbildung machen). Es ist niemals zu spät! Ihr wäret alle tolle Lehrer.

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japapapapeng 06.03.2015, 15:41
222. richtig gerechnet?

Man sollte fairerweise berücksichtigen, dass Beamte rund 250 Euro monatlich für die Krankenversicherung zahlen. Dazu kommen die Krankheitskosten, die aufgrund der Kostendämpfungspauschale selbst übernommen werden müssen. Schließlich braucht man noch eine Zahnzusatzversicherung, weil bestimmte Kosten von der Beihilfe nicht übernommen werden.
Stimmen die Rechenbeispiele im Artikel, nehmen sich die Differenzen zwischen Angestellten und Beamten weniger dramatisch aus (zumindest beim Monatsnetto).

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eskimoser 06.03.2015, 15:41
223. Wussten die das nicht alle vorher?

Ist ja nun kein Geheimnis, weder was die verbeamteten, noch was die angestellten Lehrer verdienen.
Zudem ist unser Beispiellehrer immerhin schon mit 32 Jahren deutlich oberhalb des Mindestrentenniveaus. Womit er, bei durchhalten, immerhin eine brauchbare Rente erhalten duerfte.
So denn die Rente nicht weiter zum Ausschlachten freigegeben wird.

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Tostan 06.03.2015, 15:44
224.

Zitat von Besserwisser1970
Fitnessstudio gehört jetzt zu den Fixkosten. Kriegen das Hartz4ler auch als Zuschuss? Bevor man Lehrern mit 32 Jahre und 4000 Brutto mehr zahlt, sollte man bitte zuerst Pflegekräften und Erzieherinnen mehr zahlen. Die verdienen nämlich für das was sie leisten deutlich zuwenig. Was jetzt keine Kritik an Lehrern ist.
Richtig, das ist aber ein anderer Tarifvertrag. Erzieher/Pfleger, sofern sie im öffentlichen Dienst sind, sind kommunale Angestellte. Bund und Kommunen verhandeln erst nächstes Jahr wieder. Jetzt sind erst mal die Länder dran, und Lehrer sind beim Land angestellt.

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evilbernd 06.03.2015, 15:45
225. @Bondurant

Zitat von Bondurant
dass Lehrer gar nicht wissen (können), was das ist. Die kennen vom Leben nämlich nur Schule und Universität. Das meine ich nicht böse, das ist einfach so und das muss man eben bedenken.
Viele Foristen, wie Sie, kennen die Schule nur aus der Schülerperspektive und wissen daher nicht genug, um sich ein fundiertes Urteil zu bilden. Das meine ich nicht böse, das ist einfach so und das muss man eben bedenken.

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didi2212 06.03.2015, 15:45
226. Irrtum!

Zitat von kangootom
Ein verbeamteter Lehrer verdient mehr als ein angestellter und geht zusätzlich mit vollem Gehalt in Rente. Die Lehrer erhalten von mir vollstes Verständnis für den Kampf um eine gerechte Entlohnung.
.. er geht mit ca. 70% in Pension. Davon werden noch die Krankenversicherung und die Steuern abgezogen.

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Bondurant 06.03.2015, 15:46
227. Ach so?

Zitat von postman pat
Wenn man mal Gehalt und Zeit in ein Verhältnis setzt, dann kommt man auf ca. 50 Euro pro Std. - für den Job und den akademischen Hintergrund ist das zu wenig meiner Meinung nach.
Wenn man das eine normale Monatsarbeitszeit umrechnete, wäre man bei einem Monatseinkommen von 8.750 Euro,, also einen Jahreseinkommen (mit Sonderleistungen) von mehr als 110.000 €. Das finden Sie zu wenig? Und zweitens: verdienen Lehrer wirklich so viel?

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Glisch@gmx.de 06.03.2015, 15:46
228. Das

Zitat von Bondurant
Wie es heute ist, weiß ich nicht. Vor ein paar Jahren hat mir ein Oberstudienrat (Sprachen) auf meine Frage, wieviel von den 12 Wochen Ferien für ihn ganz persönlich Urlaub sind, geantwortet: Ehrlich? 11 Wochen.
ist dann aber auch wieder nur die halbe Wahrheit: die Ferien sind ja durchaus um Feiertage herumgebaut - in den dann 11 Wochen sind so diverse Feiertage enthalten, an denen auch (fast) alle anderen frei haben. Zweifellos sind die Ferien angenehm lang, aber: man ist als (NRW-)Lehrer ein Leben lang zur Hochsaison in Urlaub, wenn es überall voll und teuer und das Personal genervt ist - Eltern können da ja für die Schulzeit ihrer Kinder auch ein Lied singen

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cosmicdancer77 06.03.2015, 15:46
229. kein Neid

Jammern auf hohem Niveau ist nun mal die Realität.
Liebe Lehrer bitte besinnt euch doch mal und macht euren Job. Ihr werdet dafür gut entlohnt und die Anzahl der Urlaubstage kann man mit einem Angestellten in der Wirtschaft nicht vergleichen. Mir wird da ganz anders.
Kommt jetzt nicht mit dem Argument - in den Ferien müssen wir ja zur Weiterbildung -. Bei allen Lehrern, die ich kenne, ist das nicht so.
Wer als Lehrer meint, er bekommt zu wenig, soll sich doch mal in der freien Wirtschaft versuchen.
Um diese Gehaltsstufen zu erreichen muss man sehr
lange tätig sein. Die meisten erreichen das, trotz guter Ausbildung nie und Krankenversicherung usw. muss jeder zahlen, auch bei geringeren Einkommen.

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