Forum: Leben und Lernen
Streitthema Behinderte in Schulen: "Inklusion ist keine Utopie"
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Behinderte und nichtbehinderte Kinder in einer Klasse sind ein schwerer Fehler, sagen Kritiker. Diese Haltung ist gefährlich und schlicht falsch. Das gemeinsame Lernen gelingt, wenn es nur konsequent umgesetzt wird.

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Grafsteiner 17.07.2014, 11:02
1. Das wird nicht gelingen

Sondern solche Schulklassen werden die Resteschule werden.
Die vernünftigen Eltern bringen dann ihre Kindern in Privatschulen unter, dass d i e gefördert werden. Wie es die Mitglieder der Politkaste, die solchen Unsinn verzapft, mit ihren Kindern sowieso machen. Um i h r e n Kindern das Lernen zu ermöglichen.

Mit diesem Trend zur privaten Beschulung, den es in England und in den USA schon länger gibt, zementiert man die Teilung der Gesellschaft, statt zu einer Integration oder Inklusion zu kommen.

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M. Michaelis 17.07.2014, 11:04
2.

Inklusive kann funktionieren, aber nur mit hohem personellem Einsatz, den aber sucht man in deutschen Schulen vergeblich.
Im übrigen kann ich aus eigener Erfahrung mir Behinderten nicht bestätigen dass spezifische Einrichtungen ausgrenzend wirken oder ausgrenzend Empfunden werden.

Im Grunde ist auch hier wieder viel Ideologie und wenig pragmatischer Sachverstand in der Diskussion.

Und bitte nicht immer die Verweise auf die Skandinavischen Länder. Die leisten sich ein qualitatives Verhältnis von Leeren und Schülern von denen Deutschland sehr weit entfernt ist.

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privado 17.07.2014, 11:05
3. Gut gemeint, aber...

...es fehlt, wie der Artikel bereits ausführt, am notwendigen Geld. Ich finde Inklusion sehr gut, solange sie den Fortschritt der nichtbehinderten Kinder nicht ausbremst. Es liegt nun an der Politik, Mittel für eine adäquate Zusatzqualifikation der Lehrkräfte bereitzustellen. Dann sehe ich Chancen für eine gewinnbringende Umsetzung der Inklusion.

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rjrauschffm 17.07.2014, 11:06
4. Koste es, was es wolle

Lehrer, Behindertenlehrer, Sozialpsychologe. Und der Steuerzahler darf in die Tasche gehe. Die illusionären Vorstellungen der Erziehungswissenschaftler sind unbezahlbar.

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wrzlbrnft 17.07.2014, 11:09
5. Inklusion braucht Ideen und Engagement

Leider meint man, Inklusion würde nebenher und automatisch laufen. Es braucht Ideen, die man von der Kultusbürokratie nur in den seltensten Fällen Erwarten kann und Engagement von Beteiligten, das mal mehr, öfters weniger zu erwarten ist.
Ein Blick nach Südtirol wäre sehr lehrreich. Dort wird Inklusion systematisch, nachhaltig und struktiert angegangen. Ein Beispiel ist die Definition und Ausbildung unterschiedlicher Berufsbilder und auch eine entsprechende Bezahlung. (Details siehe etwa:
https://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp83100.htm)

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MütterchenMüh 17.07.2014, 11:10
6. Sparzierengehen oftmals Notlösung

Zitat von sysop
Behinderte und nichtbehinderte Kinder in einer Klasse sind ein schwerer Fehler, sagen Kritiker. Diese Haltung ist gefährlich und schlicht falsch. Das gemeinsame Lernen gelingt, wenn es nur konsequent umgesetzt wird.
Die Inklusion wird leider z.Z. nur schön geredet.
In der Praxis sieht es so aus, dass jede Menge Unterricht der Förderkinder ausfällt.
Bei unserem Enkel sind 6 Förderkinder in einer Klasse. Ein Sonderpädagoge und ein Betreuer, da körperliche und geistige Behinderungen zusammengewürfelt sind.

Sobald Sonderpädagoge oder Betreuer ausfällt, fällt der Unterricht für unsreren Enkel aus.
Ich versichere Ihnen, jede Menge Unterrichtsausfall!
Sollten Vertretungen organisiert worden sein, wird "sparzierengegangen" weil die Vertretungen nicht wissen was sie machen sollen!
Insgesamt fühlt er sich dort nicht wohl, da er schon weiß was er alles nicht kann!

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Mac_Beth 17.07.2014, 11:11
7. Ich wüsste gerne...

...wieviele Mitglieder/Anhänger der Grünen ihre Kinder bei konsequenter Inklusion sich es leisten wollen die Kleinen lieber auf eine Privatschule zu schicken, anstatt in gemeinsamen Klassen zu belassen.

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nobronski 17.07.2014, 11:11
8. Inklusion

Wo bitte sind die empirischen Studien von Schülern, die mit diesen "gehandicapten" Schülern zusammen unterrichtet werden im Vergleich zu Schülern, die in "normalen" Klassenverbänden unterrichtet werden?

DAS wäre doch mal sehr interessant. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Lernfortschritt für die "normalen" Schüler in einer Inklusionsklasse der gleiche ist, wie in einer anderen Klasse.

Es mag ja sein, dass die behinderten Kinder besser lernen und gefördert werden. Aber in ähnlichem Maß könnte der Lernfortschritt der nichtbehinderten Kinder darunter leiden.

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e_d_f 17.07.2014, 11:14
9. Alles Theorie!

In der Praxis leiden alle Beteiligten und das Niveau sinkt. Alles blanke Theorie, was die praxisferne Frau Professorin da verzapft. Sur soll mal ein paar Lehrer fragen, die wissen, was tatsächlich abgeht!

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