Forum: Leben und Lernen
Student begeistert mit Abschlussrede: "Wann können wir den ins Weiße Haus wählen?"
Harvard Graduate School of Education

Seine Leidenschaft reißt einfach mit: Der Student Donovan Livingstone begeisterte mit seiner Abschlussrede in Harvard weltweit Millionen Menschen. Jetzt kann er sich vor Anfragen kaum noch retten.

Seite 3 von 4
solna 31.05.2016, 16:12
20. Schwungvoll

Aber trotzdem 'grand kitsch'. Milan Kundera schreibt: 'Kitsch is the aesthetic ideal of all politicians and all political parties and movements.'
Klettern, Sterne, Träume -- kein Klischee fehlt: Livingstons Vortrag ist das wortgewordene Gegenstück zum Baby-Küssen von Politikern.

Beitrag melden
Joern-Michael 31.05.2016, 16:21
21. wow!

Da geht mir das Herz auf

Beitrag melden
hansfrans79 31.05.2016, 16:45
22.

Zitat von maifreuden
… zitiert Billie Holiday. Meine Hochachtung!
Rapper? Arbeiten Sie mal an Ihrem eigenen Rassismus oder wie kommen Sie darauf, dass er ein Rapper sein soll? Der junge Mann ist Absolvent dieser Universität, als Rapper hat ihn niemand vorgestellt.
Und wenn er es wäre, würden Sie ihn scheinbar zu blöde befinden, Billie Holiday zu zitieren.

Beitrag melden
maifreuden 31.05.2016, 18:17
23. Oh hansfrans !

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Zitat aus dem Artikel: „Das war sein Herzensthema, als er den Master in Erziehungswissenschaft machte, und das wird es auch bleiben, wenn er demnächst seinen Doktorandenkurs an der University von North Carolina in Greensboro beginnt, wie er SPIEGEL ONLINE erklärt. Auch wenn er schon seit Jahren als Rapper auftritt …“
Ich ein Rassist? Nonsense! Toootaaal!

Beitrag melden
murksdoc 31.05.2016, 19:52
24. Todesstrafe

Schlimm genug, dass es überhaupt bestraft wurde, aber im Jahre 1848 drohte Schwarzen, denen man das Lesen oder Schreiben lehrte, nicht die Todesstrafe. In den "Statute Laws of Georgia" von 1848 heisst es unter "minor offences": "If any slave, Negro, or free person of color, or any white person, shall teach any other slave, Negro, or free person of color, to read or write either written or printed characters, the said free person of color or slave shall be punished by fine and whipping, or fine or whipping, at the discretion of the court". Beachtenswert ist, dass hier auch nur schwarze Lehrer von Strafe bedroht waren, Weisse nicht. https://academic.udayton.edu/race/02rights/slavelaw.htm#1.

Beitrag melden
speedg 31.05.2016, 22:09
25. Foristen...

Das ist "spoken poetry". Gibt es übrigens auch in Deutschland. Sogar besser. Aber nette Idee von Ihm.

Beitrag melden
superbiti 01.06.2016, 01:13
26. show

hätte er gleich abgefangen sein gedicht vorzutragen, hätte man es ihm fast abkaufen können. nein, er musste es vorher ankündigen und somit erscheint es nun als das, was es ist, eine show.
das nun leute darin eine neue botschaft und in ihm einen präsidentschaftskandidaten sehen, ist schon als naiv zu bezeichnen. wie heisst es doch so schön: eine schwalbe macht noch keinen sommer!

Beitrag melden
keery 01.06.2016, 01:33
27. Wenn Worte harm- und wirkungslos wären

hätten wir keine Gesetze gegen Volksverhetzung. Was im Negativen Anstiftung und Verhetzung ist, ist im Positiven Ermutigung und Inspiration. Wieviele Menschen hat Goebbels selbst getötet, und wievielen, die es getan haben, haben seine Reden das Gefühl gegeben, das richtige zu tun, sie dazu "inspiriert" und darin "bestärkt"? Der Sinn solcher Reden ist nicht, anzukündigen, was man selbst alles tun will, sondern viele andere zum Handeln zu /bewegen/, zu ermutigen, zu inspirieren. Das ist vielleicht auch das Problem bei Obama, dass viele erwartet haben, dass er schon machen wird, dabei aber übersehen haben, dass selbst ein Präsident alleine wenig ausrichten kann.

Beitrag melden
Bessere Zukunft 01.06.2016, 02:32
28. Jung und hoffnungsvoll

In der Jugend liegt bekanntlich die Zukunft. Viele An- und Einsichten junger Menschen sollten ganz einfach in die Tat umgesetzt werden. Statt sie zu zerreden und doch nichts zu machen. Leider unterliegen aber auch junge Vordenker mit der Zeit den Errungenschaften ihrer Vorgänger. So hielt Viktor Orban 1988 (?) als Student und Gründer des Bundes Junger Demokraten eine Rede, die das Land aufrüttelte. Man glaubte ihm und es standen ihm sämtliche Türen offen. Was ist daraus geworden? Als heutiger Ministerpräsident schottet er sein Land ab. Damals plädierte er für den Abzug der Sowiets. Heute isoliert er nicht nur die Jugend im Land,die nach erfolgter Ausbildung nur noch den einen Wunsch kennen. Raus aus dem Land. Es wäre jetzt wiederum eine junge Hoffnungsträgerin oder ein junger Hoffnungsträger an der Reihe eine Rede zu halten. Aber nicht nur in Ungarn, auch in Deutschland, wäre dies an der Zeit.

Beitrag melden
mka1983 01.06.2016, 05:55
29. Obama kann auch gut reden.

Was hat er denn am Ende daraus gemacht? Nichts Gutes! Kriege wurden fortgesetzt, teilweise noch durch den Einsatz von Drohnen erweitert. Bei keiner seiner Taten war der Friedensnobelpreis gerechtfertigt. Inzwischen frage ich mich, ob der Trump tatsächlich noch schlimmer sein kann. Allerdings habe ich mich auch schon diesbezüglich bei dem ehemaligen Bundespräsidenten Wulf geirrt. Ich dachte, nach ihm muss es einfach besser werden. Dann kam der Gauck.

Beitrag melden
Seite 3 von 4
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!