Forum: Leben und Lernen
Studenten als Nesthocker: "Ich mache Dreck, meine Mutter ist glücklich"

Fast jeder vierte Student lebt noch bei den Eltern, Tendenz steigend. Das spart teure Miete, lästiges Selberkochen und Wäschewaschen - doch der Preis für die Bequemlichkeit ist hoch. Zu Besuch in Jugendzimmern unter Elterndächern.

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wulfaro 27.05.2011, 11:33
80.

Zitat von bastian.norberg@web.de
Wie kann man mit über 22 Jahren noch daheim wohnen? Man muss schon sehr beschränkt oder sehr ängstlich sein, wenn man den Lebensstil "Hotel Mama" auch noch unterstützt. Kommt als Mann/Frau bestimmt super wenn man den Mädels/Jungs verklickern muss, dass man noch daheim wohnt, aus welch sinnvollen Gründen auch immer. Naja, aber solche Nerds haben wohl sowieso nicht so gute Chancen bzw. Kontakt zum anderen Geschecht.
Dem stimme ich zu man sollte gesetzlich regeln, wann man auszieht. Es kann ja nicht sein das jeder selber entschiedet, wann er in welche Phase des Lebens eintritt. Und man sollte dies auch kontrollieren, damit niemand alleine wohnt oder in der WG, wichtige Aufgaben aber von den Eltern erledigten lässt.
Und die Regelstudien sollte auch eingehalten werden, jeder der länger studiert muss abbrechen, weil er sich vor dem Einstieg in die nächste Lebensphase drückt. Das gleiche sollte auch für Grundschule und Abi gelten.

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wulfaro 27.05.2011, 11:44
81. ______________________________________

Die Diskussion ist sehr unausgewogen.
Diejenigen die zuhause wohnenden für unselbstständig, ängstlich oder gar zurückgeblieben sind sehr intolerant. Es gibt wesentlich unreiferes Verhalten, z.B. Menschen die Kommunismus für eine totalitäre Gesellschaftsform halten oder alle Formen religiöses Lebens.
Diese Menschen schaden allen anderen enorm, jemand der zuhause wohnt tut das nicht. Auch dort lernt man selbstständig zu sein, außerdem trägt jeder der Unselbständig ist jeden Schaden selbst.

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k4l 27.05.2011, 11:45
82. nt

nen lehrer hat das mal ziemlich auf dem punkt gebracht:

"wenn sie studium und eigenes leben mit bude etc. auf die reihe bekommen, zeigen sie dass sie lebensfaehig sind. das ist auch eine art qaulifizierung..."

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Faramir 27.05.2011, 12:16
83. Es gibt auch noch

den Teilzeitnesthocker, der sucht sich eine Uni die nur so weit von zuhause weg ist dass man nicht in die Versuchung kommt täglich zu pendeln, da haben dann alle unter der Woche ihre Freiheit und ihre Ruhe und am Wochenende fällt der Studiosus ausgehungert und mit einem Sack dreckiger Wäsche bei Mutti ein. Ich habe so eigentlich recht entspannt mein Studium absolviert.

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waterman2 27.05.2011, 12:18
84. Selbständigkeit vs. Scheinselbstsändigkeit - es gibt so viele Gründe (1)

Es gibt so viele Gründe für das Zuhause-Wohnenbleiben, wie es unterschiedliche Leute gibt.

Die meisten Gründe sind pragmatisch, denn machen wir uns nichts vor - wer nicht völlig unselbständig ist, der will seine Freiheiten haben.

Zu Hause wohnen ist oft schwierig, weil man weniger zum Lernen kommt. Da wird man mit Nebensächlichkeiten abgelenkt ("kannste mir dabei mal helfen?", "kommste mit auf Tante Mathildes 65.?"), jüngere Geschwister machen Playstation-Party, die Eltern drehen den Fernseher auf, usw. Wie oft schlägt man gegen die Wand und brüllt: RUHE, ICH KANN MICH NICHT KONZENTRIEREN!!!

Demgegenüber steht der Ausgleich für diese Unannehmlichkeiten nichts bezahlen zu müssen.

Es gibt aber auch den sozialen Aspekt - hier wird immer auf Selbstständigkeit abgestellt. Ich würde eher sagen: Viele Eltern sind unselbständiger als die Studenten. Die Eltern sind überfordert mit Computer und Internet und tippen teilweise ihre Sachen noch auf Schreibmaschinen. Wieviele Kinder nehmen den Eltern quasi ihre private Büroarbeit ab?

Hier mal ein paar Fälle aus dem näheren Umfeld:

- 1 Student wohnt mit 28 noch zu Hause. Grund: Er hat eine eigene Etage in dem dreistöckigen Haus, in dem bis vor 10 Jahren Eltern, Großeltern und Kinder zusammengewohnt hatten. Großeltern sind verstorben und wenn er auch noch auszieht, dann stehen 2 Etagen leer.
1 Etage ist schon seit längerem vermietet.
Ob man die andere Etage an einen Studenten weitervermietet oder der "leibeigene Student" sie selbst nutzt, kommt wirtschaftlich aufs Gleiche raus.

- 1 Student wohnte mit 30 noch daheim, ist jetzt ausgezogen. Ist Doktor der Naturwissenschaften. Der Mann ist aber in der Welt rumgekommen. Hat mehr brufliche Auslandsaufenthalte gehabt als mancher Professor a.D.

- Ich kenne mehrere Studenten, die wohnen noch zu Hause und machen von den gesparten Geldern gute Urlaube. USA, China und vor allem bei den Mädchen sind Argentinien und Indien beliebt. Viele jetten auch am Wochenende mit Ryanair quer durch Europa. Ryanair hat zig Millionen Passagiere. Das sind nicht alles Geschäftsreisende oder Senioren als Urlauber, sondern oft Studenten, die das machen, wovon ihre Eltern geträumt haben: Die Welt kennenlernen.
Viele Studenten, die noch zu Hause wohnen sind oft weiter gereist und haben mehr Städte, Metropolen und Länder besucht, als ihre Eltern in ihrem ganzen Leben.

- Dann weiß ich von Studenten, die sogar noch zu Hause wohnen, nachdem sie fertig studiert haben und 2 Jahre lang schon richtig verdienen.
Die können jeden Monat 1500-2000 EUR zurücklegen. Nach 3 Jahren hat man in Kleinstädten bereits eine 100%-Finanzierung für eine kleine ETW zusammen, in größeren zumindest schon eine ansehnliche Eigenkapitalbasis, mit der man bei jeder Bank einen Kredit kriegt (jaja, ist nicht leicht bei Basel II). Aber die Leute, die das machen, haben ja keine Lebenserfahrung ;-) .

- 1 Student aus noch nicht mal sehr vermögendem Haus, ist fest der Meinung, Miete zahlen sei Gedverschwendung und überredete seine Eltern, ihm doch gleich zinslos Kredit für den Wohnungskauf zu geben.

Sehr betuchte Eltern kaufen ihren Kindern daher gelegentlich auch die erste ETW.
Begründung: Die Wohnung kann man nach ein paar Jahren wieder zum mindestens gleichen Preis weiterverkaufen und hat sich so die ganze Miete gespart.

Vorteil: Währenddessen kann Student/in ein ansehnliches Sümmchen akkumulieren oder davon Reisen machen.

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waterman2 27.05.2011, 12:19
85. Selbständigkeit vs. Scheinselbstsändigkeit - es gibt so viele Gründe (2)

- 1 Studentin wohnt bewusst zu Hause in der oberen Etage, nachdem ihr das in der WG zu krass war. Oft liest man in Annoncen bei wg-gesucht.de : "Suchen Mitbewohner/in, Keine Zweck-WG! Du solltest..." und dann kommen die Anforderungen. Oft sind das schräge Vögel, die sich mit total ernährungsbewusstem Verhalten auseinandersetzen, Esperanto in der Gruppe lernen oder sonst irgendeinen Tick haben, der keinen Platz für Normalos bietet. Der besagten Studentin war es zuviel, dass sie sich von ihren Mitbewohnern regelmäßig kritisieren lassen musste, dass sie 3x in der Woche sich Tiefkühlpizza in den Backofen schiebt. Die Salami auf der Pizza aus der Massentierhaltung, der Thunfisch ist eh überfischt, usw., usw.
O-Ton-Aussage: "Da machten ja früher meine Eltern weniger Stress!"

- Heimatverbundenheit - man hat zu Hause seine Freunde, ist in Vereinen, usw. Gerade in ländlichen Gegenden ist das viel ausgeprägter als in der anonymen Stadt.

- Scheinselbständigkeit: Viele Studenten, die von zu Hause ausziehen sind in Wirklichkeit alimentiert.

a) In 1 Fall weiß ich, dass jemand 2 Straßen weiter gezogen ist - wirklich ein großer Sprung!

b) In 2 Fällen weiß ich, dass die Eltern die Kinder zu 100% unterstützen, also die Miete und sogar anderen Kosten bezahlen. Wo ist da bitte die Selbständigkeit im Gegensatz zum Zuhause-Wohnen?

c) In 1 Fall - und das ist schlicht und ergreifend genial - wohnt ein Student zwar 600 km weit von zu Hause weg, aber ganz kommt er doch nicht alleine klar. Er schickt nämlich seine Schmutzwäsche per Post nach Hause.
Sehr pragmatisch ist das: Er hat nämlich ausgerechnet, dass es günstiger ist, 1x im Monat ein 30kg-Paket für 9,90 EUR per DHL nach Hause zu schicken und dann das ganze für 9,90 EUR wieder retour.
Macht 19,80 EUR "Waschkosten". Die städtische Wäscherei nimmt im günstigsten Fall immer noch 1 EUR pro Teil. Wem es zu peinlich ist, seine Wäsche per Post nach Hause zu schicken, der nutzt nämlich als Student nicht selten Wäscherei-Services. In zahlreichen Uni-Städten sind nämlich Wäschereien genau in den Campus-Gegenden zu finden - so ein Zufall aber auch :-) .

Deshalb an der Stelle ein Tipp für alle Hausfrauen, die sich was dazuverdienen wollen: Bieten Sie für einen Pauschalpreis von ca. 30 EUR einen Wäsche- und Bügelservice an, wo Studenten die Wäsche vorbeibringen und wiederabholen. Darin sind 2-3 Waschmaschinen inkludiert, mit egal welcher Wäsche. Wäschereien rechnen nämlich nach Stück (ab 1 EUR), was manche Studenten dazu verleitet das Zeug erst dann dorthin zu bringen, wenn es auch wirklich dreckig ist :-) .
Solche Pauschalservices ohne Rechnung gibt es praktisch kaum - unter Garantie: Nach ein wenig Mund-zu-Mund-Propaganda boomen die wie die Goldgrube.

Auto läuft bei den Scheinselbständigen auch meist auf die Eltern, "weil die sowieso bei der Versicherung auf 30% runter sind, warum soll man das nicht ausnutzen",

Ihr seht, es gibt zig Fälle, wo die immer postulierte Selbstständigkeit doch eher vorgeschoben ist und es gibt noch viel mehr von solchen unkonventionellen Fällen.

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huzzemann 27.05.2011, 12:34
86. *lach*

jaaaaa.....so ist es richtig!

erst keinen bock haben zu arbeiten und lieber mal ein paar jahre studieren.....und dann merken, dass man ja gar kein geld hat, um sich eine wohnung/auto/essen/was-weiss-ich leisten zu können und deshalb lieber bei mutti wohnen bleibt....und dann hat man fertig studiert (auf wessen kosten wohl?) und fängt an "zu arbeiten" und braucht sich weniger sorgen um den finanziellen aspekt zu machen, weil man ja dank des studiums genug kohle verdient!
jawoll....so ist es richtig! wir brauchen mehr studenten!

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almeo 27.05.2011, 12:51
87. kein Titel

Hier wimmelt es offensichtlich nur so von Kommentatoren, die sich extra dafür angemeldet haben, hier gegen die zu hetzen, die noch zuhause wohnen.

Ausziehen mit wenig Geld ist MMN nicht so einfach. Meine Schwester ist damals direkt nach dem Abi ausgezogen, ohne Geld in eine WG, aber so sah es auch aus: Undichtes Dach, im Winter gehen die Fenster nicht zu, die Heizung waren irgendwelche Ölofen, die Herr Krupp sicher noch persönlich eingebaut hat, in der ganzen WG gab es nur zwei Steckdosen, eine davon musste für das eine Zimmer verwendet werden, weil es dort keine Deckenlampe gab und man sonst abends im Dunkeln saß. Ähnliches habe ich auch bei anderen Freunden erlebt. Teilweise gruselige Lebensbedingungen! Kaputte Fensterscheiben, die mit Plastikfolie zugeklebt wurde und über Monate so blieben, weil niemand sich kümmern wollte, selbstgelegte Stromleitungen durchs ganze Haus, bis hin zu total "abgewohnten" Minizimmern. Die berühmten "Wohnklos" eben. Meine "Freiheit" wollte ich auch, aber nicht um jeden Preis.

Auch Bafög ist eher problematisch. Bei manchem könnte man meinen, nach seiner Studienzeit hätte er gar nicht gewusst wohin, bei den ganzen Jobangeboten. Ich wusste nach dem Studium nicht, ob ich direkt einen Job bekomme und wollte nicht mit 4,5 oder 6000 Euro Schulden mein Leben beginnen. Nach dem Studium brauchte ich eine Wohnung, ein Auto, haufenweise Versicherungen und Steuerabgaben gab es da auch noch. Von was hätte ich mein Bafög zurückzahlen sollen?

Ob jemand, der mit 18 auszieht mehr "Erfahrungen" sammelt? Sicher, ich kann ein Kind bei Rot über die Ampel laufen lassen und wenn es dann vom LKW umgefahren wurde hingehen und sagen "siehst'e, deswegen geht man nicht bei Rot über die Ampel!" aber ist das der richtige Weg?

Ich hatte Kommilitonen, die am Anfang des Monats eine Woche dreimal am Tag Steak gegessen haben und dann die letzten 2 Wochen nurnoch Reis mit Ketchup, weil die Kohle alle war. Und das regelmäßig! Andere mussten sich Geld leihen und konnten das immer nur dank Extraschichten, Weihnachten oder Geburtstagen wieder zurückzahlen. Wieder andere sind jedes Wochenende mit zwei großen Koffern nach Hause gefahren um Mutti waschen zu lassen. Aber in diesem Forum gibt es offensichtlich nur Supermenschen...

Andererseits, nicht nur Kinder lernen vom abgucken: Wenn ich mir zuhause zeigen lasse wie man Gericht X kocht, wie man "ökonomisch" einkauft, welche Klamotten man wie wäscht etc, oder auch nur morgens auf dem Weg zur Uni die Mülltonnen vor die Tür ziehe, habe ich mehr davon, als wenn mir der Vermieter Strom, Gas oder Wasser abstellt weil ich es vergesse zu bezahlen, meine Bude langsam mit TK Pizza Packungen einmüllt, ich Dauerpleite bin oder einen Großteil meiner Klamotten kaputtwasche!

Wenn man mehr als "Familien-WG" zusammenlebt als als "Nesthocker", kann man MMN viel mehr Lebenserfahrungen mitnehmen (durch die Eltern!), als wenn ich völlig kopflos ins letzte Loch auszieht und per "try and error" versucht mein Leben zu erlernen.

Schlussendlich kommt es darauf an, wie man an die Sache herangeht: Ich kann völlig selbstständig neben meinen Eltern zuhause wohnen, kochen, putzen, waschen etc. oder total unselbstständig durch eine WG/Wohnung taumeln. Diese "Wie kann man nur zuhause wohnen?!"-Sprüche sind besonders peinlich für die, die sie abgeben: Sie sprechen nicht gerade für ein gutes Verhältnis zu den Eltern und - im Gegensatz zur beabsichtigten Wirkung - auch nicht für ein erwachsenes Verhalten!

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wurzelstock 27.05.2011, 13:02
88. Reif und erwachsen?

Ich finde die Diskussion sehr interessant, wenn auch etwas engstirnig; auch wenn die Internetmedien den Eindruck vermitteln, die Welt anscheinend im Detail verstehen zu koennen, kann sich dennoch niemand m.E anmassen, die Lebensumstaende Einzelner ausreichend zu kennen und dementsprechend beurteilen bzw. aburteilen zu koennen.

Fuer manche Menschen ist die Erfahrung, sich selbststaendig um ihr Leben kuemmern zu koennen sicher hilfreich, bei anderen ist - aus welchen Gruenden auch immer - Hopfen und Malz verloren und sie werden nie wirklich selbststaendig in Denken und Handeln, und: ich glaube - sorry! dies ist ein Grossteil z.B. der Deutschen Bevoelkerung, betrachtet unter Gesichtspunkten wie z.B. Arbeit, Konsumverhalten, Gesundheit, Wohnen, Autofahren, Fahhradfahren, soziale Kompetenz ecc.

Es gibt unendlich viele Beispiele fuer Menschen, Erwachsene, die im Berufsleben stehen, verheiratet sind, Kinder haben und Verhaltensmuster zeigen (z.T. sogar im gegenseitigen Einverstaendnis, z.B. mangelnde maennliche Mithilfe im Haushalt usw), bei denen man wirklich nicht auf die Idee kaeme, dass diese nicht mehr zu Hause wohnen: viele Erwachsene verhalten sich ein Grossteil ihres Lebens so (spaet-) pubertaer wie Jugendliche, die zu Hause wohnen und den gesellschaftlichen Schaden richten v.a. diejenigen an, die nicht mehr zu Hause wohnen.

Ich selber bin zum Studium in eine Grossstadt gezogen und mich selber keummern, was entsprechende Erfahrungen mitbringt - aber ich glaube dennoch, dass diese Diskussion eher fuer ein reiches Land wie Deutschland typisch ist und auch mit der Frage nach dem Selbstbewusstsein und dem Selbstwertgefuehl eines jeden einzelnen zu tun hat.
Mat hat den Kommilitonen meiner Zeit zwar schon angemerkt, dass sie sich um sich selbst kuemmern muessen - die neugewonnene Freiheit hat bei vielen augenscheinlich nicht zum Reifungsprozess beigetragen.

Letztendlich geht es doch wohl um die Frage, was heisst Erwachsen werden, Reifen, Selbststaendigkeit in Denken und Handeln? und die Suche nach der Antwort unter meinen Mitmenschen aller Altersgruppen macht mich sehr nachdenlich, so richtig optimistisch bin ich nicht (wobei ich natuerlich auch ein Mensch mit Fehlern bin...)

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grummelier 27.05.2011, 13:18
89. Agree!

Zitat von almeo
Wenn man mehr als "Familien-WG" zusammenlebt als als "Nesthocker", kann man MMN viel mehr Lebenserfahrungen mitnehmen (durch die Eltern!), als wenn ich völlig kopflos ins letzte Loch auszieht und per "try and error" versucht mein Leben zu erlernen. Schlussendlich kommt es darauf an, wie man an die Sache herangeht: Ich kann völlig selbstständig neben meinen Eltern zuhause wohnen, kochen, putzen, waschen etc. oder total unselbstständig durch eine WG/Wohnung taumeln. Diese "Wie kann man nur zuhause wohnen?!"-Sprüche sind besonders peinlich für die, die sie abgeben: Sie sprechen nicht gerade für ein gutes Verhältnis zu den Eltern und - im Gegensatz zur beabsichtigten Wirkung - auch nicht für ein erwachsenes Verhalten!
Sehr guter Aspekt, auf den nicht ausreichend geachtet wurde! Dem ist nichts hinzuzufügen! :)

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