Forum: Leben und Lernen
Studenten-Outfits: Zeig mir, was du trägst, und ich sag dir, was du studierst
Corbis

Longchamp-Täschchen oder abgeschrammelter 4U-Rucksack? An der Bekleidung von Studenten lässt sich ihr Studiengang ablesen, glaubt Tabea Mußgnug. Sie passt sich mit Leggins und Bloggerdutt selbst der Kleiderordnung ihres Faches an.

Seite 1 von 9
gustavsche 17.08.2015, 07:33
1. Frau Mußgnug

muss ja wahnsinnig viel Zeit während des Studiums gehabt haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
woodpecker 17.08.2015, 07:43
2. Witzig finde ich ja

wenn man wie in dem Foto zu diesem Artikel genau sieht, dass das Longboard noch keinen einzigen Meter gefahren wurde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
danreinhardt 17.08.2015, 07:45
3. Schamlose Selbstinszenierung

Also an Berliner Universitäten sind Kunstgeschichte StudentInnen wohl dir am legersten bekleideten. Stilmäßig sind Rechtswissenscaftler und BWLer am besten gekleidet. Schwarzer Aktenkoffer mit Zahlenschloss haha ?? Ein schlechter Witz, aber irgendwelche Assoziationen müssen ja unterstrichen werden. Naja immerhin bin ich mit einem guten Lacher in den Tag gestartet. :)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Leser222 17.08.2015, 07:52
4. Akademikerboulevard

Das ist doch mal schön, ein Exemplar bei der "Arbeit" zu sehen. Diese gedankliche Tiefe, dieser leichte Anflug von Selbstironie ob des eigenen Prekariats. Besser kann man das Handwerk nicht aufwerten als durch promovierte Akademiker dieses Schlages.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatherted98 17.08.2015, 08:07
5. Wer...

...in diese Schemata fällt, wird sich wahrscheinlich wenig Zeit fürs eigentliche Studium nehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
colinchapman 17.08.2015, 08:24
6. Klischee vergessen

Man merkt, dass Frau Mußgnug "nur" in den Geisteswissenschaften (und nur dort) zuhause ist, denn eines der am einfachsten zu verspottenden Klischees hat Madame vergessen, also hole ich das nun per Selbstanzeige (ist ja gerade groß in Mode) nach: Den Studenten der Ingenieurswissenschaften. Zu erkennen am no-name Backpack und - ganz wichtig - dem Karohemd. Aber das scheint eine Welt zu sein, die sich Frau Mußgnug völlig verschließt. Ich nehme an, aus ihrer Sicht machen die "irgendwas mit Technik". : )

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doppelpost123 17.08.2015, 08:33
7.

Juhu, Klischees, wir brauchen mehr Klischees. Unbedingt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ismion 17.08.2015, 08:40
8.

Es ist ganz beruhigend zu wissen, dass diese Kleidungs-Marotten weit verbreitet sind. Mir kommt nur oft der Verdacht, dass es ein und dieselbe Person ist, die ich sehe. Die meisten sehen zum verwechseln ähnlich (oder mir fehlt einfach der Blick fürs Detail). In der Physik jedoch tritt, meiner Meinung nach, ein Wandel ein hin zu schicken Umhängetaschen. Da ich nicht weiß, wie oft die Autorin in der Physik auftaucht, um die Kleiderstile zu begutachten, kann ich ihr sagen: Da, wo ich studiert habe, gab es diese "Da weiß man eigentlich gar nicht mehr so richtig, was man dazu sagen soll."-Aussagen auch, jedoch von Physiker-Seite. Insbesondere die regelmäßig zum "Demonstrationspraktikum" erscheinenden Medizin-Studenten/-Studentinnen sahen/sehen eher wie geklont aus..."Scheiß auf die Inhalte, hauptsache ich seh gut aus!" ist wohl nicht der Sinn eines Studiums.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peterbuske 17.08.2015, 08:41
9. Stimmt

Auch nach Beendigung meines Studiums habe ich Medizinstudenten bei sporadischen Besuchen in der Mensa immer zielsicher an den Tischen erkannt. Und die waren auch die einzigen, die man auf der Straße mit der Nase im Hefter gesehen hat. Schön, wenn man so zurückblicken kann und sich schmunzelnd fragt: war ich auch so? Übrigens: das Klischee der männlichen Informatiker (Metal-Shirt, lange Haare, unrasiert) fehlt definitiv noch :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9