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Studenten-Plakate zur Wohnungsnot: Wie die Sardinen
Fabian Karrer

Gestapelt, gestopft, das Wohnheim droht zu platzen: 400 Studenten haben kreative Plakate zur Wohnungsnot gestaltet. Hier sehen Sie die besten Arbeiten.

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Crom 29.09.2015, 17:06
1.

Hat irgendein Student dadurch eine (bessere) Wohnung bekommen? Wohl kaum. Die Energie hätten sie besser anders investiert.

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daniel_wiesemann 29.09.2015, 17:25
2.

Es gibt genug Städte mit guten Universitäten, wo es genug günstige Wohnungen gibt. Es muss nicht jeder in die beste und attraktivste Stadt ziehen. Aber es klar, dass das viele wollen. Aber sie sollen sich nicht beschweren, dass es keine Wohnungen für Studenten geben würde. Dann muss man eben mit dem Zug nach Köln fahren oder im Ruhrgebiet studieren.

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tobbyrobby 29.09.2015, 17:26
3. Früher ...

... haben Studenten massenhaft in WG's gelebt.
Heutzutage sollte es am besten eine eigene Bude sein.
Fehlt nur noch der Neuwagen zur UNI-Anreise und im Sommer der All-In-Urlaub im 4 Sterne-Hotel.

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Newspeak 29.09.2015, 17:26
4. ...

Zitat von Crom
Hat irgendein Student dadurch eine (bessere) Wohnung bekommen? Wohl kaum. Die Energie hätten sie besser anders investiert.
Na ja, man kann auch sehr kurzsichtig denken. Manchmal hilft es schon, wenn ein Problem erst mal artikuliert und öffentlich gemacht wird.

Bei all diesen Dingen, ob das die studentische Wohnungsnot ist, oder die prekären Beschäftigungsverhältnisse von Vielen, oder die Armut vieler Rentner, bei all diesen Dingen muß man sich vor Augen führen, daß wir eines der reichsten Länder dieser Erde sind, daß der Wohlstand doch laut Frau Merkel angeblich bei allen ankommt (ja, auch eine bezahlbare Wohnung zu finden, gehört dazu) und daß Deutschland sowieso nur toll ist. Allen geht es gut. ALLEN. Per definition.

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el_pintor 29.09.2015, 17:35
5. Dekadenz

Mich ärgert diese Haltung. Ich bin zwar selber Student aber wieso beschwert man sich derlei wenn man gegenüber dem Rest der Bevölkerung sämtliche Privilegien genießt? Dass man abstreiche bei der Wohnung machen muss ist doch vollkommen in Ordnung

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puby 29.09.2015, 18:01
6. @3

kleine Notiz, wir haben heute nicht mehr früher. Billiger Wohnraum existiert in Unistädten kaum noch, ebenso Vermieter die gerne an Wgs vermieten und dann gibt es ja noch die Bolognareform, die verhindert, dass man neben dem Studium noch so viel jobben kann wie früher, aber schön für sie, dass sie früher studieren durften.

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melnibone 29.09.2015, 18:10
7. Wenn es nur um Sardinen ...

in der Büchse geht ... empfehle ich die Berliner Nahverkehrsbetriebe ausdrücklich!

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the_master 29.09.2015, 18:33
8. Oha

Was geht denn hier ab?
Studenten oder Auszubildende genießen Privilegien?


- Bafög ist sehr viel geringer als Hartz4.
- Studenten haben keinen Anspruch auf Sozialleistungen. 1 Semester über der Regelstudienzeit: Viel Spaß...
- gehören die Eltern zur unteren Mittelschicht, gibt es schon kein Bafög mehr

Ich finde gut, dass hier auch mal wieder auf die Wohnungsnot für Studenten und Geringverdiener aufmerksam gemacht wird. Nicht alle haben reiche Eltern, oder bekommen vom Amt eine Wohnung gestellt.

Ich selber habe während des Studiums im Studentenwohnheim gewohnt: 12 m². Die drei Duschen und 2 Toiletten musste ich mir mit 18 anderen teilen. Durfte natürlich trotzdem genausoviel GEZ zahlen, wie ein Millionär (nur teilt es es sich da das Ehepaar oder die Familie. Ich habe also 2 bis 3 4 mal so viel GEZ gezahlt wie ein Millionär)

Kein Hartz 4 Empfänger würde das mitmachen. Und auch Flüchtlinge bekommen nach der Anerkennung ihre eigene Wohnung gestellt.

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emporda 29.09.2015, 19:07
9. Verschwendung

Ich hatte als Student vor 55 Jahren 160 DM Waisenrente im Monat, ein Zimmer hätte 60 - 80 DM/Monat gekostet und hat mögliche Studienplätze auf 2 beschränkt.

Trotzdem hat es geklappt, der Rentenzahlung meines Vaters sei dank. Es hat 65 Jahre gedauert dem mit 60 ermordeten Invaliden zu danken

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