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Studenten-Sorgen: Der Bachelor ist nicht genug
dpa

Der Bachelor soll als Abschluss reichen, um einen Job zu finden - so war es gedacht. Doch daran glauben nur wenige Studenten. Eine neue Allensbach-Umfrage zeigt: Die meisten wollen einen Master dranhängen.

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cabeza_cuadrada 11.06.2014, 09:25
90. Oh, das ist bitter,

Zitat von dschmi
Wo wäre das Problem gewesen beides anzubieten?! Diplom und Bachelor und Master... Ach stimmt dann würden alle Diplom studieren. Auf meiner Uni kann man beides studieren, natürlich ist Diplom begehrter als dieser Bachelor/Master Mist! Und ich habe schon einen Bachelor, habe mich aus Spaß beworben. Als MINT Bachelor bekam ich von einem süddeutschen Autohersteller ein Angebot von 2400€ brutto... Nach meiner Ausbildung hatte ich fast 3000€ brutto...
da wäre früher mit einem Vordiplom mehr drin gewesen.

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PedroLoco 11.06.2014, 09:27
91. Realität

Es handelt in dem Artikel von Sorgen und Gedanken nicht von Tatsachen. Viele Studenten beginnen ein Studium und denken sie machen im Anschluss einen Master aber dann ergeben sich doch viele positive andere Möglichkeiten. Eine ganze Generation zu verunglimpfen nur weil sich das Studiensystem geändert hat empfinde ich schlicht als falsch und arrogant. Sicherlich gibt es viele negative Seiten aber wieso sind 5 Jahre immer besser als 3 etc.. Wenn ein Schüler eine Klasse überspringt ist er ja auch schlau und nicht dumm. Viele Leute haben ihre Studienzeit auch als Partyzeit verstanden und waren weniger arbeiten, das geht schon alleine aufgrund der Wohnungspreise nicht mehr (außer man hat die passenden Eltern). Das Studium ist heute oft stressig und man muss auch beruflich nebenbei schon vieles leisten ein wenig Respekt gegenüber den heutigen Bachelor Studenten wäre durchaus angebracht.

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shizlanteportas 11.06.2014, 09:28
92. Wie hier schon mal gesagt wurde

kann man nicht pauschal sagen, dass ein bachelor ohne eine master nichts wert ist - man muss hier die studienfächer differenziert betrachten. Die Bachelorstudiengänge sind an den Universitäten viel praxisbezogener geworden, nicht selten sind zwei Pflichtpraktika vorgesehen. MMn sind praktische Erfahrung während des Studiums das A und O. Mit guten Praktika kann man auch nach dem Bachelor guten Gewissens in die Arbeitswelt einsteigen.

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LoWi 11.06.2014, 09:36
93. Praxiserfahrung

Alles Unfug, nach spätestens 2 Jahren im Unternehmen interessiert sich kein Mensch mehr für den Abschluss. Da kommt es nur noch auf die erbrachten Leistungen an, welche vom Können und Willen der einzelnen Person abhängt. Viele Studenten heutzutage sind gerade mal zwischen 18 und 21 Jahre alt und haben es einfach nicht nötig Praktika oder Werkstudententätigkeiten nachzugehen bzw. irgendeine Form von Ehrgeiz nachzugehen. Getreu dem Motto: Papa wirds schon richten. Manchen fehlt auch einfach nur die Lebenserfahrung. Zudem gab es auch schon unter den Diplomern schwarze Schafe die keine Ahnung von der Praxis hatten und dachten sie können nach dem Studium die Welt retten. Die fallen genauso auf die Schn... wie Bachelor oder Master.
Wer den Bachelor mit dem Vordiplom vergleicht, sollte sich ernsthaft Gedanken über sein Weltbild machen. Habt ihr überhaut schon mal eine Studienordnung eines Bachelorstudiums gesehen? An vielen (Fach-)Hochschulen wurde lediglich ein Praxissemester rausgestrichen, von acht auf sieben Semester. Der Rest blieb gleich. Wem mancher Stundenplan leerer vorkommt, liegt das am Selbstlern-Anteil. Aber auch hier kommt es auf die Fachbereiche an. Den alten Klinch zwischen Ingenieurwissenschaftlern und Sozialwissenschaften/ BWLern ist immer noch der gleiche....

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dschmi 11.06.2014, 09:38
94. Bachelor = Vordiplom

Es ist echt so...
Bin aus diesem Mist von BA/MA System ausgestiegen nach der Bachelorarbeit. Hab die Uni gewechselt die noch Diplom anbot, der Bachelor ist wirklich nur aufn Niveau des Vordiploms!
Die Person die dafür verantwortlich ist dass das Diplom geopfert wurde, hat Eine ganze Generation auf dem gewissen!

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whostalking 11.06.2014, 10:05
95. Äpfel, Birnen

Zitat von Ingmar E.
Aber ein Bachelor bringt enorme Vorteile gegenüber einer Pflegekraft mit ausschließlich Berufsausbildung. Steigt der Anteil der Pflegekräfte mit Bachelor der Pflegewissenschaft von 0 auf 10% am Pflegepersonal, dann sinkt die 30Tage-Sterblichkeit chirurgischer Patienten um 6%, und der Effekt ist nachgewiesen bis 60% Anteil. (Siehe Outcome-Studien von Linda Aiken)
Sie können aber nicht eine amerik. Berufsausbildung mit einem deutschen Lehrberuf (in diesem Fall Krankenpfleger/in) vergleichen und einfach so eine amerik. Studie heranziehen, ohne auch die Vergleichbarkeit der Begriffe auf das deutsche System zu beweisen/argumentieren. Genauso könnte ich interpretieren deutsche Ausbildung=amerik. Bachelor in Nursing und beides ist besser eine 'on the job' angelernte Kraft; dies genau ist nämlich obige "Berufsausbildung" effektiv.

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mengmike 11.06.2014, 10:19
96. Bachelor ist das ehemalige Diplom

Was sie hier beschreiben trifft nur teilweise zu. In meinem Studiengang (Elektrotechnik FH) löste der Bachelor das Diplom ab, wobei am Studieninhalt nichts geändert wurde. Der Lernstoff ist der selbe geblieben, nur wurde ein Semester der Regelstudienzeit gestrichen. Demnach leisten die Bachelorstudenten das Selbe wie davor die Diplomanden, aber in weniger Zeit.
Sie sollten sich genauer informieren, bevor sie hier Unwahrheiten verbreiten. Denn es wird nicht der einzige Studiengang in ganz Deutschland sein, wo dieser Sachverhalt zutrifft.

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Frank M. 11.06.2014, 10:34
97. ja

Zitat von cabeza_cuadrada
was man mit einem Master oder einer Promotion in Physik anstellen soll. Spaß beiseite - die meisten Physik Absolventen werden wahrscheinlich sowieso beruflich etwas völlig anderes machen.
Physiker können auch gut in der Politik ankommen. 2 bekannte Exemplaren gab es da bisher.

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Frank M. 11.06.2014, 10:36
98. nö

Zitat von cabeza_cuadrada
gerade in Nordamerika + Australien ist das deutsche Diplom sehr hoch angesehen. (fast schon zu hoch) Natürlich nicht bei der kleinen Handwerksbude im Nirgendwo.
Bei der Berufsanerkennung von Ingenieuren ist das Diplom sehr schlecht anerkannt. Frag mal bei Engineers Australia oder in Kanada nach.

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Frank M. 11.06.2014, 10:42
99. einfach erklärt

Eine Ausbildung hier entspricht in Amerika dem Associate Degree. Das ist dort der erste akademische Grad. Darum ist im Ausland die Akademikerquote so hoch.

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