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Studenten in Stockholm: Was, du bist nicht tätowiert?
Alexandra Stolz

Stockholm, die Hauptstadt der Tatöwierten: Selbst vermeintlich biedere Jura- und Medizinstudenten schmücken sich mit teils opulenten Tattoos. Acht von ihnen zeigen und erzählen, für welches Motiv sie sich entschieden haben.

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arrache-coeur 28.11.2014, 06:30
1.

Tattoo - Puuh.
Einige Leute aus meinem Bekanntenkreis hatten sich aus irgendwelchen Gründen für ein oder mehrere Tattoos entschieden. Fast alle wollten sie ein paar Jahre später wieder loswerden. Man muss ja nicht jeder Mode hinterherlaufen;-)

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geotie 28.11.2014, 06:31
2.

Tattoos sind nicht mein Fall, besonders wenn ich alt und grau bin und das was verschwommenes auf meiner Haut habe mit dem ich mich dann schon lange nicht mehr identifizieren mag.
Einer meiner Bekannten hat sein Tattoo auf der Schulter schon das 3. Mal verschlimmbessert, aber er hält durch und fast die Hälfte seines Körpers seinen Wunschbildchen gewidmet.

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lequick 28.11.2014, 07:40
3.

Nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zum totalen Hipster. Dieses "Phänomen" zieht sich auch bei uns durch alle Gesellschaftsschichten hindurch. Nicht nur das es abartig und hässlich aussieht, es ist auch noch ungesund. Mittlerweile ist es schwieriger Leute ohne Tattoos zu finden als mit, und die Gesellschaft findet es auch noch "cool". Selbst Blutspenden ist für mindestens für Monate zu unterbrechen, in manchen Ländern dürfen tätowierte gar kein Blut mehr spenden, weil dort die Vorschriften bei den Tattoos so lasch sind. Aber hey, Hauptsache "anders" sein wollen. Tattoos sind für mich nur ein Zeichen der Unsicherheit, der Schwäche und des Gruppenzwanges.

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dschmi 28.11.2014, 08:04
4. Tattoos sind langweilig...

Jeder hat sie... Der Daumen ist ausgelutscht... Ich versteh vor allem Frau nicht wieso sie sich eins machen lässt wenn die meisten es sich eh wieder entfernen lassen... Egal ob Zürich, Ulm, Augsburg oder München. Machen sie mal einen Termin aus zur Tattooentfernung, im Extremfall 3 Jahre Wartezeit (der Andrang ist riesig vor allem Frauen lassen es sich entfernen) + Zig Tausende Franken bzw Euro an Kosten...
Man muss nicht auf jeden Zug aufspringen der gerade "in" ist...

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metalslug 28.11.2014, 08:16
5. Was ist das?

Was soll dieser Artikel? Bitte helfen Sie mir! Ich heb den Artikel gelesen, ich habe mir die Bilder angeschaut und den Inhalt versucht zu verstehen: Gebildete Menschen tragen Tattos in Skandinavien. Aha. Ob sie wohl auch Sex haben, um sich fortzuplanzen? Wer weiß das schon? SPON klärt sicher bald auf.

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ofelas 28.11.2014, 08:16
6. Hauptstadt des Taetowieren

ist mit grosser Sicherheit in Polynesien zu finden, denke so an Apia auf Samoa wo doch jeder Mann eine hat (jeder)

...typisch westliche Nabelschau

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pr8kerl 28.11.2014, 08:16
7. Törnt einfach nur ab

Tattoos - was für einem seltsamen Schönheitsideal rennen die Menschen hinterher. Als ob der menschliche Körper nicht schon ein Wunderwerk wäre. Vor allem Junge fühlen sich nur zugehörig mit Tattoo. Nach zehn Jahren gefällt ihnen dann das nicht mehr, nach 30 Jahren sind die Motive durch das Bauchfett verzerrt. Ich bin dankbar dass sehr viele Frauen mit 40plus diesen Wahn nicht hinterherrennen. Ein hübsches Gesicht und ein hübscher Körper durch Tattoos entstellt, das ist ja sowas von abtörnend.

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zauselfritz 28.11.2014, 08:23
8. Leider

Leider habt ihr da niemanden mit stimmigen tattoos gefunden. Leider viel zu oft der Fall...

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camilli79 28.11.2014, 08:31
9. nicht wahrgenommen

Die Menschen mit Tattoos haben ein Mitteilungsbeduerfnis und ein Geltungsbeduerfnis. Damit zeigt eigentlich die Gesellschaft, die von Politikern in eine Richtung gedraengt wird, ihre Defizite. Politik ist Profitmaximierung für die Wirtschaft. Als >Nebeneffekt< erhofft man sich Arbeitsplaetze und Publikumszufriedenheit. Das Privatleben wird nicht mehr angetastet, sollen sie tun was sie wollen, weder Schule noch Staat bietet finanzierte Freizeitgestaltung für Kinder, Jugendliche und twens. Da kann sich niemand mehr mitteilen. Er bleibt allein in seiner Familie wenn er eine hat. Seine Freunde wissen um seine Vorlieben, denen braucht man keine text in Form von Tattoos mehr zu widmen, also für wen sind Tattoos da?

Die DDR hatte sich einst um jeden einzelnen gekuemmert. Wie haben meine Cousins und Cousinen von der FDJ geschwaermt! Wie hat sich verantwortungsvolle Betriebsleiter um jeden moeglichen Arbeitsnehmer persoenlich gekuemmert, und man hat die schwierigen Faelle von Alkoholikern und Deprimierten in Gespraechsrunden versucht zu mildern und sie fuer den Arbeitsmarkt faehig machen zu koennen - denn es gab nicht genug Arbeitskraefte im sozialistischen Einheitsstaat.

Heute ist den Politikern die unbetastete Freiheit der Menschen wichtig. Sprich, der einzelne Mensch ist ihnen egal, ist wertlos, will er nicht so, wie die Industrie oder Staat will, wird er durch einen anderen Menschen aus der 500 Millionen EU ersetzt. Tattoo ist Protest.

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