Forum: Leben und Lernen
Studenten in Stockholm: Was, du bist nicht tätowiert?
Alexandra Stolz

Stockholm, die Hauptstadt der Tatöwierten: Selbst vermeintlich biedere Jura- und Medizinstudenten schmücken sich mit teils opulenten Tattoos. Acht von ihnen zeigen und erzählen, für welches Motiv sie sich entschieden haben.

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cruisenbcn.com 28.11.2014, 14:24
90. Jetzt sind tatoo träger sogar Narzissten

Zitat von seiwol
Narzissten sind allen ernstes der Meinung sie seien etwas ganz besonderes und in aller regel sind sie äußerst unangenehme Zeitgenossen.
Aus wiki weiss ich nun: Die narzisstische Persönlichkeitsstörung zeichnet sich durch ein gesteigertes Verlangen nach Anerkennung und Überschätzung der eigenen Fähigkeiten aus. Da Betroffene oftmals extrem unsicher sind, bauen sie ein Größenselbst auf und suchen ständig neue Bestätigung, um ihr Selbstwertgefühl weiter zu stärken. Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung werden oftmals als arrogant, überheblich, snobistisch oder herablassend beschrieben. Sie können leistungsstark (in Schule, Beruf, Hobby) sein und haben bisweilen gepflegte und statusbewusste Umgangsformen.

Eins ist mir ganz klar sie sind das nicht!

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hubidubi 28.11.2014, 14:39
91.

Zitat von seiwol
Narzissten sind allen ernstes der Meinung sie seien etwas ganz besonderes und in aller regel sind sie äußerst unangenehme Zeitgenossen.
Offensichtlich haben Sie weder Erfahrung mit richtigen Narzissten noch überhaupt eine Ahnung von diesem Persönlichkeitsbild. Warum tun Sie sich und anderen also nicht den Gefallen und behalten Ihre persönliche(!) Abneigung gegen Tätowierte für sich bzw. verpacken Sie in die einfache Aussage "Gefällt mir nicht." Alles andere erweckt nicht nur den Anschein von Unwissenheit (siehe oben) sondern schreit geradezu nach missionarischer Mission. Ein in der Regel sehr unangenehmer Wesenszug.

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WwdW 28.11.2014, 14:49
92. Was für Vergleiche?

Zitat von Christoph
Hier werden keine Meinungen aufgezwungen, sondern die eigenen Meinungen gegen Tattoos vehement vertreten und das nach meiner Auffassung mit klarer Berechtigung dazu. Ansonsten müsste das, was für Tattoos gilt, auch bzgl.der Subjektivität .....
Das was sie hier als Beispiel heranziehen ist kein Vergleich. Das ist so weit auseinander, dass es sich als Vergleich verbietet. Tut mir leid ich sehe hier absolut keinen marginalen Unterschied, sondern einen Eklatanten.

Sie versuchen das in unmittelbare Nähe zu bringen, um Leute mit Tatoo als verrückt zu erklären. Sie versuchen hier eine Logikkette aufzubauen und selbst Tatowierten ihre Meinung unterzuschieben. Lesen sie ihren Text - genau so kommt es rüber! Erzählen Sie mir also im ersten Satz nicht "Hier werden keine Meinungen aufgezwungen ...".
Sie tun es doch!

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hubidubi 28.11.2014, 14:59
93.

Zitat von Christoph
Hier werden keine Meinungen aufgezwungen, sondern die eigenen Meinungen gegen Tattoos vehement vertreten und das nach meiner Auffassung mit klarer Berechtigung dazu. Ansonsten müsste das, was für Tattoos gilt, auch bzgl.der Subjektivität ......
Auch an Sie den Ratschlag: Tun Sie uns und sich den Gefallen und lassen sie Ihre trollesquen Vergleiche. Ich verlange nicht von den offensichtlich sehr jungen Moderatoren hier, das Sie einen hinkenden Vergleich nicht gleich erkennen. Aber das Sie ganz offensichtlich eine geradezu krankhafte Abneigung gegen Tätowierungen haben, ist unübersehbar. Erst bringen Sie einen geradezu hahnebüchenen Vergleich zwischen Tätowierungen und Krankheiten und danach den nicht minder verqueren zwischen Tätowierungen und Körperteilen abhacken. Das ein vergleichsweise harmloses Vorgehen wie Tätowieren mitnichten nur marginal vom potenziell lebensbedrohlichen Abhacken von Körperextremitäten zu tun hat, ist dabei sehr offensichtlich. Auf einen derartigen Vergleich kommen in meinen Augen vor allem Mitmenschen, die nicht nur auf der Ebene der Tätowierung massive Probleme haben.

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spon-forist2 28.11.2014, 15:04
94.

Wer anderen Menschen ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis ausgerechnet in einem Diskussionsforum unterstellt, ist entweder ein Komiker oder ahnungslos. :-)
Ich habe übrigens mitzuteilen, dass mich Tätowierungen an anderen Menschen nicht zwangsläufig stören, doch ästhetisch finde ich sie auch nicht gerade. Selbst eines haben möchte ich aktuell auch nicht, und das wird in 30 Jahren wohl nicht anders sein.

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Sibylle1969 28.11.2014, 15:06
95. Moden

Es ist kaum anzunehmen, dass allen Tätowierten in 5, 10 oder 20 Jahren ihr Motiv noch gefällt. Moden und Geschmäcker ändern sich. Wer läuft heute noch in Klamotten von vor 20 Jahren rum?

Ein kleines Tattoo an nicht sichtbarer Stelle ist ja ok, aber großflächige Tattoos an Armen, Dekollete, Schulter oder anderen sichtbaren Stellen sind in den allermeisten Fällen nur hässlich. Aber wems gefällt...

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subcomandante_m 28.11.2014, 15:15
96. Mein Bester, man muss hier ...

Zitat von Christoph
Man muss doch mal festhalten, dass es hier nicht um irgendein Hobby geht, welches man mal ausüben und dann wieder sein lassen kann, nicht um ein Kleidungsstück, welches man mal tragen und dann wieder ausziehen kann, nicht um eine Frisur, die mal so und mal so getragen werden kann, sondern um die dauerhafte Veränderung von Körperteilen bis hin zur völligen ......
... eigentlich gar nichts festhalten. Die Punkte, die Sie aufführen dürften den meisten tätowierten Personen klar sein, man kommt nicht zu einem Tattoo ohne es zu wollen. Egal wie Sie es sehen, man kann davon ausgehen, dass der IQ der Leute über der Raumtemperatur liegt.

Ganz ehrlich: Wie blöd muss man sein, anderen Leuten den Umgang mit ihrem Körper vorschreiben zu wollen. Geht es noch? Wollen wir mit Frisuren weitermachen (VoKuHiLa), ist das auch nix? Bärte, Ohrringe, Ringe, ...

Mir ist das alles ziemlich egal. Sicherlich gibt es Klischees die bei bestimmten Dingen eher bemüht werden aber was jeder aus sich macht ist seine Sache.

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Sibylle1969 28.11.2014, 15:16
97. Gruppenzwang

Ich habe einen guten Freund, der homosexuell ist. Der hat sich mittlerweile mehrere Tattoos stechen lassen, weil er nach eigener Aussage beim Kennenlernen neuer Männer ganz oft zu hören bekam, warum er nicht tätowiert sei. Zunächst ein kleines, mittlerweile hat er mehrere. Ich denke, für ihn ist das ein Gruppenzwang.

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cruisenbcn.com 28.11.2014, 15:28
98. Nunja

Zitat von Sibylle1969
Es ist kaum anzunehmen, dass allen Tätowierten in 5, 10 oder 20 Jahren ihr Motiv noch gefällt. Moden und Geschmäcker ändern sich. Wer läuft heute noch in Klamotten von vor 20 Jahren rum? Ein kleines Tattoo an nicht sichtbarer Stelle ist ja ok, aber großflächige Tattoos an Armen, Dekollete, Schulter oder anderen sichtbaren Stellen sind in den allermeisten Fällen nur hässlich. Aber wems gefällt...
Wenn Tatoos wirklich eine Mode wären dann wäre es Mann wahrscheinlich wirklich zu riskant sich von vornherein darauf einzulassen. Aber es gibt Moden die wurden schon vor 30 Jahren als Moden abgetan, dabei scheinen diese Moden moderner als je zuvor. Skateboard, Fahrradfahren, Rap Musik, Grafities, Vinyl etc. Vielleicht sollten Leute einfach damit aufhören (Spießer), es ist deren Wunschdenken, dass das alles mit einer Modeerscheinung zu tun haben könnte und nicht wie ich Glaube mehr mit einem Lebensgefühl (Leitmotiv).

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lassmabessersein 28.11.2014, 15:43
99. wer wirklich coll sein will,

macht genau das, was gegen den trend ist. und das ist eben kein tattoo zu haben.
tattoos sind so mainstream, dass es mich ekelt.
nie würde ich eine partnerin akzeptieren, die raucht, tattoos hat oder religös ist. ich brauche eine frau auf augenhöhe und die habe ich :-)

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