Forum: Leben und Lernen
Studenten in Stockholm: Was, du bist nicht tätowiert?
Alexandra Stolz

Stockholm, die Hauptstadt der Tatöwierten: Selbst vermeintlich biedere Jura- und Medizinstudenten schmücken sich mit teils opulenten Tattoos. Acht von ihnen zeigen und erzählen, für welches Motiv sie sich entschieden haben.

Seite 2 von 14
RenegadeOtis 28.11.2014, 08:38
10.

Zitat von skaiser5
Wie kann man ein Tattoo auf dem Rücken, das man niemals selbst zu Gesicht bekommt, schön finden? Tatoos zeugen von fehlender psychischer Reife bzw. psychischen Problemen, sind letztendlich hauptsächlich dummes Getue und verschaffen im wesentlichen nur den Stechern ein gewisses Einkommen, von den gesundheitlichen Gefahren beim Stechen ganz abgesehen. Arme Kinder, die soetwas über sich ergehen lassen...
Das ist eine sehr gewagte Analyse. Die gesundheitlichen Gefahren sind bei einem ausgebildeten und zugelassenem Tättowierer sicherlich vernachlässigbar - aber Ihr Text klingt so als glaubten Sie, dass Tattoos nur von volltrunkenen Knastbrüdern in dunklen Hinterhöfen gestochen würden.

Beitrag melden
Korken 28.11.2014, 08:38
11. Gruppenzwang ist Lektion fürs Leben

Verstehen werden sie die Lektion erst später, wenn es zu spät ist.

Beitrag melden
Atheist_Crusader 28.11.2014, 08:46
12.

Zitat von lequick
Nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zum totalen Hipster.
Geben Sie es zu: Sie haben keine Ahnung was ein Hipster ist. Sie wissen nur, dass es "irgendwas mit Jugendlichen und Trends zu tun hat".

Beitrag melden
Mitti 28.11.2014, 08:46
13.

Viele schöne Tattoos. Danke für den Bericht.

Beitrag melden
TPunkt 28.11.2014, 08:51
14. Meine Güte

Regt euch ab, Spießbürger. Wer ein Tattoo haben will, soll's haben. Leben und leben lassen. Typisch deutsch, die Kommentare hier. Dabei kostet das nicht mal eure Steuergelder...

Beitrag melden
tom-rheker 28.11.2014, 08:54
15. Klasse :-)

Wie schön doch manche Körperbilder sind. Ich habe einen Woodstock, den dazugehörigen Snoopy und einen SpongeBob inklusive Gary und Unterwassereinrad. Und dennoch fühle ich mich nicht genötigt, über tattoolose Menschen zu lästern... Nun ja, wir entwickeln uns leider doch immer weiter zurück Richtung Intoleranz und Nicht-Akzeptanz und auch Unwissen à la Mittelalter. Schade um die Aufklärung, die wir heute wieder gut gebrauchen könnten...

Beitrag melden
Atheist_Crusader 28.11.2014, 08:54
16.

Zitat von camilli79
Die Menschen mit Tattoos haben ein Mitteilungsbeduerfnis und ein Geltungsbeduerfnis.
Das hat jeder Mensch zu einem gewissen Grad. Und jeder Mensch bringt es anders zum Ausdruck. Manche wählen Tattoos, manche Piercings, manche Kleidung und manche andere Ausdrucksformen. Das Haben oder Nichthaben eines Tattoos ist in dem Sinne auch eine Entscheidung und ein Standpunkt.

Und Tattoos sind inzwischen so verbreitet, dass man auch Nicht-Tätowierten durch ihre Entscheidung ein Geltungsbedürfnis oder Gruppenzwang oder Minderwertigkeitskomplexe oder all den anderen Blödsinn unterstellen würde. Machen aber die wenigsten. Ich habe selbst einige (auch schwer) Tätowierte im Bekanntenkreis, und die meisten von denen sind um Welten toleranter als das was man hier so liest.

Beitrag melden
stupp 28.11.2014, 08:56
17.

Wie sollen Tattoos Ausdruck von Individualismus und Subkultur sein, wenn in gewissen Altersgruppen die Mehrheit eins hat und schon die Dame auf dem Amt sich damit schmückt?

Das trendige Tattoo von heute hat mit dem ehrlichen, selbstgestochenen Anker von damals doch nichts mehr zu tun.

Nein, Tattoos sind heute Ausdruck ausgeprägten Mainstreams und maximaler Angepasstheit.

Beitrag melden
nerdchen 28.11.2014, 08:56
18.

In weiteren 5 Jahren wird der Unispiegel dann alle vier Wochen regelmäßig über StudentInnen schreiben, die aus Spaß Pornos drehen.
Was ist eigentlich aus der total richtungslosen jungen Frau von "die Welt in 35 Tattoos" (oder so ähnlich) geworden?

Beitrag melden
ky3 28.11.2014, 09:01
19.

Was bin ich froh das ich keine Tattoos habe.
Vielen scheint nicht bewusst zu sein, das sich der Geschmack und die Moden mit der Zeit ändern.
Hätte ich mir vor 30 Jahren tätowieren lassen was ich mag, hätte ich jetzt immer noch einen Ottifanten auf dem Arm und den Namenszug "Didi Hallervorden" auf der Stirn stehen. - Schrecklich!

Was werden die sich noch ärgern.

Beitrag melden
Seite 2 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!