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Studentische Wohnungsnot: "Das Zimmer war zwei Meter hinter der Fleischtheke"
DPA

Ein Holzpavillon im Garten, Schimmel und Salpeter an den Wänden - und das alles für Hunderte Euro pro Monat: Hier berichten SPIEGEL-Leser von ihren schlimmsten Erlebnissen während der Zimmersuche in Uni-Städten.

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meresi 16.10.2018, 16:44
1. Hier wird geholfen

https://www.immobilienscout24.de/expose/107058015#/

https://www.immobilienscout24.de/expose/107233552#/

7 Zimmer, da passen locker 10 Studenten rein. 500 € pro Kopf und Nase. In harten Zeiten muss man halt ein bisserl zusammenrücken. Obwohl, nach 5 oder 6 Wohngemeinschaften Anfang der 70ern hatte ich irgendwann die Nase voll. Die Dienstpläne für Reinigung von Küche, Bad und anderen Gemeinschaftsräumen wurden nicht immer eingehalten. Gab endlose stupide Diskussionen und Ausreden und das mit sogenannten gebildeten Leuten. Lach heute noch darüber

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weltraumschrott 16.10.2018, 16:52
2. Ein Student bringt es auf den Punkt:

Wer unbedingt in "schicken" Städten wie München oder Berlin studieren will, muss halt den Preis dafür bezahlen. Wer hingegen in Leipzig oder Greifswald studiert, bekommt auch bezahlbaren Wohnraum ohne Probleme.

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new#head 16.10.2018, 16:58
3.

Planloses Land, vom Anfang bis zum Ende.
Das beginnt mit Kitaplätzen, Lehrermangel, überfüllten Unis usw. usw. Als wenn Linder Schüler und Studenten nachts von den Bäumen fielen. Erstaunte Gesichter und leere Versprechungen von den Verantwortlichen.

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robsen1 16.10.2018, 17:15
4. Soziale Lösung

Zitat von weltraumschrott
Wer unbedingt in "schicken" Städten wie München oder Berlin studieren will, muss halt den Preis dafür bezahlen. Wer hingegen in Leipzig oder Greifswald studiert, bekommt auch bezahlbaren Wohnraum ohne Probleme.
Jo... Studenten können sich bestimmte Städte nicht mehr leisten und anstatt die Politik, die Stadt oder was auch immer in die Pflicht zu nehmen ist der Student schuld. Er hat schließlich zu wenig Geld. Pech gehabt. Hammer Lösung.

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ella1 16.10.2018, 17:27
5.

Wohnungsnot in Unistaedten ist nichts neues. Ich habe schon vor mehr als 20 Jahren ein 10qm Zimmer, mit Dachschraege und Kochgelegenheit gemietet. Und nicht in Frankfurt, Berlin oder Muenchen, sondern in Giessen. Auch damals hat der Vermieter viel verdient mit der 5-er WG mit verschimmelten Bad. Auch damals gab es Notunterkuenfte und die Studentenwerke konnten/wollten nichts aendern.

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Isolde_S. 16.10.2018, 17:57
6. Angebot versus Nachfrage

Man kann, ja, muss vonseiten der Politik sicher einiges machen, um die Situation am Wohnungsmarkt in den urbanen Ballungszenztren zu entkrampfen. Aber: Solange der Nettozuzug weiter immens bleibt, solange die Studentenzahlen in den angesagten Großstädten durch die Decke schießen, wird es schon allein mangels freier Flächen für Neubauten nicht zu einer nachhaltigen Entspannung der Lage kommen können.

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gartenkram 16.10.2018, 18:03
7. Und was soll das jetzt sagen?

Als Student kommt man um Kompromissen nicht herum, was schon so, als ich vor vielen Jahren Abitur gemacht habe. Keiner wird gezwungen IN der Stadt zu wohnen, dann muss es eben ausserhalb sein und gefahren werden. So what? Hier im Hamburger Raum ist Zimmersuche auch nicht witzig, aber was manche sich vorstellen - da frage ich mich, ob die vorher mal Infos eingeholt haben. Im übrigen: Arbeiten hat noch nie geschadet und wenn es ein Studium sein muss, dann entweder vorher anfangen zu sparen oder per Job vorab Gegld verdienen. Ich habe keinerlei MItleid mit dem Gejammere - gab es früher schon u nd wir haben kreative Lösungen gefunden.

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axelkl 16.10.2018, 18:13
8.

Zitat von ella1
Wohnungsnot in Unistaedten ist nichts neues. Ich habe schon vor mehr als 20 Jahren ein 10qm Zimmer, mit Dachschraege und Kochgelegenheit gemietet. Und nicht in Frankfurt, Berlin oder Muenchen, sondern in Giessen. Auch damals hat der Vermieter viel verdient mit der 5-er WG mit verschimmelten Bad. Auch damals gab es Notunterkuenfte und die Studentenwerke konnten/wollten nichts aendern.
Ja, ging mir genauso. Ich kann das ewige Gejammer der Studenten nicht mehr hören, wenn sie aus dem Hotel Mama ausziehen müssen und auf einmal sehen , dass das Leben und Wohnen was kostet. Warum müssen auch alle unbedingt in Hamburg, München oder Frankfurt studieren? In Bochum, Greifswald oder Chemnitz gibt es gute Unis, die nicht überfüllt sind und wo man nicht vom Studieren abgelenkt wird.

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jujo 16.10.2018, 19:03
9. ...

Zitat von axelkl
Ja, ging mir genauso. Ich kann das ewige Gejammer der Studenten nicht mehr hören, wenn sie aus dem Hotel Mama ausziehen müssen und auf einmal sehen , dass das Leben und Wohnen was kostet. Warum müssen auch alle unbedingt in Hamburg, München oder Frankfurt studieren? In Bochum, Greifswald oder Chemnitz gibt es gute Unis, die nicht überfüllt sind und wo man nicht vom Studieren abgelenkt wird.
Wenn man dann noch in Chemnitz das Parteibuch vom Uropa dabei hat, bekommt man noch ein wenig Rabatt. :-)

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