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Studie: Ängstliche Abiturienten wollen Lehrer werden
Corbis

Fitte und leistungsstarke Abiturienten können sich kaum vorstellen, Lehrer zu werden. Attraktiv scheint der Beruf für Schüler mit wenig Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft, zeigt eine neue Bildungsstudie.

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lachina 11.06.2014, 21:53
170. Anfangs....

waren wir im Studium wirklich eine bunte Truppe, was auch mithin daran lag, dass auf dem Studium an einer Pädagogischen Hochschule kein Numerus Clausus ( oder zumindest ein sehr niedriger) lag und auch einige mit 4,0 darunter waren. Die mit 1,0 studierten lieber Medizin. Dann aber gingen peu a peu die coolen Kids ab und machten was anderes ( vorzugsweise was mit Medien ;)) und danach blieben nur Kreaturen wie ich übrig; schüchtern, wenig belastbar, ängstlich und zwanghaft; froh über Verbeamtung, familienfreundlichen Halbtagsjob, viele Ferien, Pensionsberechtigung und Beihilfe und darüber, dass es eh keine Aufstiegschancen gab, was dann auch stressiges Wetteifern mit den Kollegen vermeidet.....

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Frittenbude 11.06.2014, 22:13
171.

Zitat von evilbernd
Ich fasse mal zusammen: 1. Sie behaupten etwas. 2. Ich lege dar, dass dies lediglich Behauptungen ohne Grundlage sind. Frei nach: Meinungen sind wie A**********.... 3. Von Ihnen kommt: Machen Sie es doch erst mal besser. Fällt Ihnen die Logik auf? Man wird ertappt, hat keine Argumente nn nach "machen Sie das doch". Dies ist übrigens das Verhalten der wirklich schwachen Schüler, die dann ganz schön blöd aus der Wäsche schauen, wenn man denen zeigt, wie es geht. Bezüglich ihres Beispiels: Sie urteilen also aus dem begrenzten Erfahrungsschatz ihrer persönlichen Erlebnisse, welche sicherlich nicht objektiv sind, und transferieren diese auf alle Beamten. Ebensogut könnte ich jetzt über Kellner, Autofahrer und die deutsche Bahn jammern und dies hätte in etwa den gleichen Erkenntniswert. Fazit: Vermutlich arbeiten Sie nicht mit, sondern eher "gegen" Beamte in ihrem Beruf, daher ist es verständlich, dass sie diese als Feindbild sehen, da ihre Erfahrungen überwiegend negativ sein dürften (allerdings aus ihrer beschränkten, weil subjektiven, Perspektive). Zur Vollkaskoversicherung: Sie verwenden das Wort "scheinbar", also mal wieder eine Vermutung, die Sie durch ihre letzte Formulierung "Falls Sie dss wirklich überraschen sollte, würde mich das sehr wundern" als Tatsache darstellen wollen. Ich enttäusche Sie, denn es überrascht micht. Denn nach dieser Logik müsste es z.B. noch viel mehr Autounfälle geben. Wenn übrigens die Angst vor Entlassung (denn darum geht es doch den Abschaffern des Beamtentums, damit man die ganzen Minderleister endlich feuern kann!) so Leistungssteigernd wäre, dann wären Krebs und Aids besiegt, die Städte sauber und Häuser in einem Tag fertig gemauert. Um es für sie einfacher auszudrücken: Erweitern sie ihren Horizont, fragen sie doch mal an einem örtlichen Gymnasium, ob sie zwei Wochen hospitieren dürfen und eventuell wird dies sie zumindest lehren nicht alles monokausal zu betrachten.
Offensichtlich können Sie nicht anders, als Ihre Diskussionpartner permanent mehr oder weniger subtil zu diffamieren (begrenzter Horizont, schwacher Schüler). Dass ist bedauerlich, denn vermutlich praktizieren Sie eine ebenso überhebliche Art auch im Umgang mit Ihren Schülern und deren Eltern.
Auch Sie haben im Lauf der Diskussion Behauptungen aufgestellt, für die Sie keine Beweise geliefert haben - z.B. die Behauptung, das Berliner Schulniveau hätte sich seit Abschaffung der Verbeamtung nicht verbessert. Also: Machen Sie es besser, bevor Sie es von anderen fordern.
Das gilt im Übrigen auch für Ihre haltlose Unterstellung, ich würde gegen statt mit den Beamten arbeiten. Sie werfen mir vor, nur auf Grundlage subjektiver Vermutungen zu argumentieren, machen aber selbst nichts anderes.....

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Snowfox 11.06.2014, 22:17
172. Ängstliche Lehrerinnen...

Also ich muss als Insider sagen, dass dies nur für die holde Weiblichkeit bei den Lehrern gilt... Weil Männer eher in Bereiche gehen, wo es nicht soviel sozialen Kontakt gibt. Außerdem ist es wirklich naiv zu glauben, dass man als Erwachsener leichter mit Kindern klar kommt.

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rugall70 11.06.2014, 22:18
173. Gymnasiallehrer haben überdurchschnittlichen Abi-Noten

Das Ergebnis dieser hier beschriebenen "Studie" ist erstens ein alter Hut. Und zweitens nicht ganz richtig. So haben etwa angehende Gymnasiallehrer einen leicht überdurchschnittlichen Abi-Schnitt. Die liegen gleichauf mit angehenden Juristen.

Vergleichsweise schlechte Abi-Noten haben (im Schnitt!) angehende Grund-, Haupt- und Realschullehrer. - Zum Nachlesen: http://www.zeit.de/2009/24/C-Lehrermythen

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houseart 11.06.2014, 22:18
174. Mutige Abiturienten werden was?

Der Titel Ihres Artikels wird durch keinerlei Erkenntnis aus der zitierten Studie belegt - was soll das? 16% haben ein "hohes Selbstvertrauen", und Sie meinen, durch Weglassen der Prozentzahlen dergleichen Selbsteinschätzung von Studenten mit jeweils anderen Berufszielen wird Ihr (Kurz-)schluß wahrer? Gab es in der Studie NUR "hohes Selbstvertrauen" gegenüber nur "ängstlich" ? Wohl kaum. Dass Sie das weglassen, ist dann doch erhellender als der ganze Artikel.

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rugall70 11.06.2014, 22:27
175. Irrtum

Zitat von ukma
wirklich GAR NICHTS. Problematisch ist, dass das Lehramtstudium sehr einfach ist und sich da jedes Würstchen durchschlängeln kann.
Das ist ein Irrtum. Entscheidend sind das Fach und die Art des Lehramts. Ein Studium der Fächer Latein und Griechisch für das Lehramt an Gymnasien ist alles andere als einfach.

Grundsätzlich galt zu meiner Zeit: Ein Magister-Abschluss ist ungleich einfacher zu erreichen als das Staatsexamen. Ich kenne einige, die erst den Magister und dann das Staatsexamen (für Lehramt) gemacht haben. Wohlgemerkt: im selben Fach! Die Magister-Abschlüsse waren immer eine gute Note besser.

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Phil2302 11.06.2014, 22:27
176. optional

Sehr lustig finde ich ja folgendes hier: Einerseits wird gefordert, dass ja die besten der besten Lehrer werden sollen, andererseits sollen Lehrer weniger verdienen und ihren Beamtenstatus verlieren. Beides geht aber irgendwie nicht.

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genugistgenug 11.06.2014, 22:32
177. Lehrer am Limit

gerade wurde im HR die Sendung
Lehrer am Limit' wiederholt - hat Studie und die meisten Forenbeiträge* bestätigt
Interessant war wieder der Vergleich zu Finnland - dort gibt es eine einheitliche Lehrerausbildung und die Studenten werden nach 'Persönlichkeit' ausgewählt - oder auf deutsch 'die haben Arsxx in der Hose und nicht zwischen den Ohren

* das waren nicht die Beiträge die von fiesen Lehrerbashing geschrieben haben :-)

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houseart 11.06.2014, 22:33
178. Noch schlimmerer (Kurz-)schluss

Nachdem ich den Hochschulbildungsreport 2020 in seiner eigenen Veröffentlichung angesehen habe, muss ich sagen, dass dieser Spiegel-Artikel sehr kreative eigene Schlüsse aus der Studie zieht, aber wem soll das helfen? Vorurteile habe ich doch selbst!

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am03b3 11.06.2014, 22:37
179. @alle

evtl die prozentzahlen nochmals ansehen. gekeife einstellen. schade sagen. und den ansatz mit den kollegschulen/ ausbildungsschulen fordern. empört euch vernünftig verdammich; mutti würde sich schämen- ja, genau deine!

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