Forum: Leben und Lernen
Studie: Was Arbeiterkinder zum Studium ermuntert
DPA

Es ist eine große Ungerechtigkeit im Bildungssystem: Akademiker-Kinder gehen häufiger an die Uni als Abiturienten, deren Eltern nicht studiert haben. Nun zeigt eine Studie, was dagegen hilft.

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Grorm 30.06.2016, 17:38
30. Quark!

Zitat von Alias_aka_InCognito
[...] Wenn Arbeiterkinder an die Uni kommen, ist es eigentlich schon zu spät, die Defizite in akzeptabler Zeit aufzuholen. Hier gibt es nur Ausnahmen in den technischen Bereichen, wo naturwissenschaftlich talentierte Arbeiterkinder Fuß fassen können. Ansonsten haben Uni-Leute einen Habitus, den sie von Hause aus haben.
Meine erste Frau kam zwar nicht aus der Arbeiterklasse, aber doch eher aus der Unterschicht.

Sie studierte Jura, bekam danach eine Stelle am MPI für internationales Strafrecht und wechselte später in die Pharmabranche.

Egel, wieviel ich verdiente, sie brachte immer mehr Geld nach Hause als ich ...

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citizen01 30.06.2016, 17:38
31. Schwerer journalistischer Fehler: Ungerechtigkeit??

Jedes Kind hat die Chance(!!) zu studieren, ggf. mit staatlicher Unterstützung. Das ist gerecht und muß so sein. Wenn elterliche Motivation, der Wille oder die Fähigkeit fehlen, hat das mit Ungerechtigkeit absolut nichts zu tun! Mal Begrifflichkeit lernen, Frau Greiner! Aber sie stehen mit dieser tendenziösen Behauptung nicht allein, ist seit längerem populär.

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sasscha 30.06.2016, 17:42
32. X

Zu Kommentar 1 = absoluter B u l l s h i t

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lies.das 30.06.2016, 17:45
33. Nicht-Akademiker - die fehlen viel mehr!

Der Wirtschaft fällt es immer schwerer, geeignete Lehrlinge zu finden. Fast die Hälfte der Lehrstellen bleibt unbesetzt. Dieses Bildungs-Problem zu lösen ist viel wichtiger als Jugendliche ins überfüllte, akademische Proletariat zu schicken. Leider sind zu solcher Arbeit nur noch Arbeiterkinder bereit - und nicht die meist arbeitsentwöhnten Kinder von Akademiker. Daher muss vor allem der weite Bereich der Berufsschulen massiv gefördert werden - nicht aber der (Aus-)Weg ins hochnäsige Bildungsbürgertum.

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julia-s12345 30.06.2016, 18:09
34. das hieße...

Zitat von suelzer
Wenn die Kinder der Akademiker und des gehobenen Bürgertums unter sich bleiben können wäre es besser mit der Gesellschaft. Es muss eine strikte Trennung zwischen oben und unten geben. Arbeiterkinder leisten auch mit Studium weniger als die Kinder der besseren Leute. So ist das nunmal und so wird das immer sein.
Selten so was Dummes gelesen. Wenn es so wäre, gebe es keine Versager im Bürgertum. Schauen Sie sich mal um, auch in den Familien mit akademischen Abschlüssen gibt es Versager, da meinte der Vater, dass sein Sohn seine Nachfolger als Arzt oder Anwalt antritt, aber der Sohnemann schaffte es nicht! Hoffe, dass ihr Beitrag ironisch gemeint war! Ansonsten tun Sie mir leid!

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julia-s12345 30.06.2016, 18:15
35. arbeitsentwöhnt!

Zitat von lies.das
Der Wirtschaft fällt es immer schwerer, geeignete Lehrlinge zu finden. Fast die Hälfte der Lehrstellen bleibt unbesetzt. Dieses Bildungs-Problem zu lösen ist viel wichtiger als Jugendliche ins überfüllte, akademische Proletariat zu schicken. Leider sind zu solcher Arbeit nur noch Arbeiterkinder bereit - und nicht die meist arbeitsentwöhnten Kinder von Akademiker. Daher muss vor allem der weite Bereich der Berufsschulen massiv gefördert werden - nicht aber der (Aus-)Weg ins hochnäsige Bildungsbürgertum.
Köstliche Formulierung: "Arbeitsentwöhnte Kinder von Akademikern". Ich lernte während meiner Studienzeit sooo viele Kinder aus Akademikerfamilien kennen, die von Hauptberuf Sohn oder Tochter waren und nichts auf die Beine stellten! Das ist viel schlimmer! Versager aus dem Bürgertum! Im nächsten Leben sollten diese hochnäsigen Menschen in die Arbeiterschaft geboren werden, dann werden sie wissen, was es bedeutet, benachteiligt zu sein! Zumindest würde es dem einen oder anderen nicht schaden, einmal bei BMW am Band zu arbeiten, dann bekommt man mal einen Eindruck, wie es "da unten" aussieht!

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Kerze der Freiheit 30.06.2016, 18:18
36. Absolut falsch

Zitat von lies.das
Der Wirtschaft fällt es immer schwerer, geeignete Lehrlinge zu finden. Fast die Hälfte der Lehrstellen bleibt unbesetzt. Dieses Bildungs-Problem zu lösen ist viel wichtiger als Jugendliche ins überfüllte, akademische Proletariat zu schicken. Leider sind zu solcher Arbeit nur noch Arbeiterkinder bereit - und nicht die meist arbeitsentwöhnten Kinder von Akademiker. Daher muss vor allem der weite Bereich der Berufsschulen massiv gefördert werden - nicht aber der (Aus-)Weg ins hochnäsige Bildungsbürgertum.
Das ist absolut falsch. Die Unternehmer können so sehr aus dem Vollen schöpfen, dass sie ihre Azubis sich fast zu Tode arbeiten lassen, nichts beibringen und so von sich aus kündigen lassen. Dann wird der nächste verheizt. Deshalb gehen die jungen Leute studieren. Minderjährige Azubis werden schon gar nicht eingestellt, da hier die Arbeitsschutzgesetze härter sind.

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mali123 30.06.2016, 18:25
37. Am Besten gar nicht studieren

sonst ist man arbeitslos. Das ist die Realität gegenwärtig.

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wurzelbär 30.06.2016, 18:29
38. JEDER - der in Deutschland geboren wird,

Zitat von citizen01
Jedes Kind hat die Chance(!!) zu studieren, ggf. mit staatlicher Unterstützung. Das ist gerecht und muß so sein. Wenn elterliche Motivation, der Wille oder die Fähigkeit fehlen, hat das mit Ungerechtigkeit absolut nichts zu tun! Mal Begrifflichkeit lernen, Frau Greiner! Aber sie stehen mit dieser tendenziösen Behauptung nicht allein, ist seit längerem populär.
hat das Recht auf eine Steuer-ID-Nummer, um sich als Eigentum der Staatsregierung auszuweisen. Seine gesetzlich geschützte, politisch gesteuerte Aufzucht als lebenslanger Arbeitssklave und Zwangsabgabenzahler (begleitet von Gesetzen durch das Bundeskabinett und der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) - neben der schon unter dem diktatorischen Staatssystem sich bewährten Eltern.

Für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands braucht die Politik eine ausbeutbare Arbeitskultur, die Bedürfnisse von Familien mit im Blick hat. Sie zeigt auf beeindruckende Weise, wie sie ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Betriebsalltag unterstützen.
Diesen Weg sollten Wirtschaft und Politik zusammen weitergehen und Müttern und Vätern zeitgemäße Angebote machen, damit sie nicht als Mensch, sondern als "Erwerbspersonenpotenzial" in den verschiedenen Wertabschöpfketten mit >ihren< erbrachten Leistungen zur Verfügung stehen.
Wer sich um die Bildung der Kinder und Jugend bemühen möchte - der sollte erst die Rahmenbedingungen - unter der sie entstehen sollten - verstehen lernen!
Nicht immer nur das nachplappern, das geistige wiederkäuen - vom vorgesagten und gelesenen!

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alt-nassauer 30.06.2016, 18:44
39.

Hier hat bis auf wenigen Ausnahmen, jeder etwas Recht. Aber auch Unrecht. Es gibt nicht generell die "faulen" Schüler oder "Azubis". Nur meine Erfahrung in meiner Branche, wird es immer schwieriger gute Auszubildende zu finden. Darunter sind auch Abiturienten oder mit mittlerer Reife. Da wird keiner "ausgebeutet". Die es dann aber schaffen einen guten Abschluss zu machen - die nehmen den Weg zur Weiterbildung - Meister/Techniker und Studium. Vor einigen Jahren gar nicht so möglich gewesen. Deshalb finde ich, sollte so eine Abgrenzung auch aus diesem Grund nicht mehr geben...
Das ein Meister nichts wert ist, konnte ich aus finanziellen Gründen selbst spüren. Hat sich nun gebessert! Selbst wenn nicht, das vermittelte Wissen war ein Wertzuwachs für mich und meinem Beruf. Um mich auch noch weiter zubilden käme auch heute für mich noch ein Studium in Frage! Auch wenn der Weg von Hauptschule, Weiterführende Schule (mittlere Reife), zwei Berufsausbildungen und Meister sehr lange war. Aber wenn es sich lohnt - finanziell und eine berufliche "Neu" Ausrichtung - gerne und sofort! Das als Arbeiterkind!

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