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Studie zur Kinderbetreuung: Forscher prangern mangelnde Kita-Qualität an
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Deutschland streitet, ob es genug Kita-Plätze gibt. Jetzt attestieren Forscher nach Informationen des SPIEGEL den Krippen und Kindergärten mangelnde Qualität: Eine Studie zeigt, dass es kaum gelingt, benachteiligten Kindern zu helfen.

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spejismo 14.07.2013, 15:46
50. Ohne einen Moral-Apostel sein zu wollen.

Zitat von sysop
Deutschland streitet, ob es genug Kita-Plätze gibt. Jetzt attestieren Forscher nach Informationen des SPIEGEL den Krippen und Kindergärten mangelnde Qualität: Eine Studie zeigt, dass es kaum gelingt, benachteiligten Kindern zu helfen.
Keine Kitas dieser Welt werden je ein Kind vor der Ignoranz, Gleichgültigkeit, Lieblosigkeit, Kriminalität oder auch vor der Sucht -Alkohol, Drogen, Pillen aller Art- seiner Eltern schützen können.
Die eigene Familie ist eine Lotterie: Wenn ein Kind das Glück hat in ein WARMES, VERANTWORTLICHES Nest zu gelangen, hat dieses Kind schon das Beste vor sich.
In diesem Lande wird keine Mutter auf der Straße gelassen, wenn sie tatsächlich hier domiziliert und registriert ist.
Aber um Eltern zu werden wird kein Diplomzeugnis verlangt -und zwar ein der Herzensbildung.
Es gibt aber auch genug Akademiker, die ihren Kindern nicht geben können, was sie wirklich brauchen: HERZLICHE ZUWENDUNG.

Und es gibt leider genug Eltern -studiert oder nicht, die maßlos übertreiben, indem ihre Kinder mit allerlei Angeboten überfordern und damit die Entwicklung einer emotional empathischen Persönlichkeit eher hindern, anstatt zu entfalten.

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lagermeister17 14.07.2013, 15:48
51.

Zitat von forumgehts?
Falls Sie die Wahrheit sehen wollen:
Natürlich! Was läßt Sie daran zweifeln?

Zitat von forumgehts?
mit Ausnahme einiger sehr gut betuchter Grossbürger konnten sich die Frauen in der Menschheitsgeschichte noch NIE ausschliesslich - nicht einmal hauptsächlich - um ihre Kinder kümmern. Man hat sie nicht einmal gefragt, ob sie dies wollten. Sie arbeiteten meist auf dem Feld, an Webstühlen oder verrichteten sonstige Frühsterblichkeit fördernde Tätigkeiten. Und jetzt kommt der Knüller: Die gutbetuchten Frauen gaben ihre Kinder meist an Ammen, Kindermädchen und Erzieher etc ab. So sieht die Realität aus.
Sie haben recht, was die Tatsachen betrifft. Aber Sie haben unrecht, wenn Sie die Ammen, Kindermädchen und Erzieher mit der heutigen Kita-Betreuung gleichsetzen. Denn die gutbetuchten Frauen haben sich die Ammen bzw. Erzieher aussuchen können und haben sie auch individuell zur Verantwortung gezogen.

Was übrigens die Frühsterblichkeit betrifft, so lag die Ursache wohl eher in der hohen Säuglingssterblichkeit als daran, daß die Kinder auf den Feldern spielten oder zu Arbeiten im Haus herangezogen wurden. Außerdem waren es meistens Geschwisterkinder, die aufeinander aufpaßten, und ansonsten Kinder aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Das ist doch etwas Anderes als die heutige Zusammensetzung in den Kitas.

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derboesewolfzdf 14.07.2013, 15:50
52. die Lösung ist unglaublich simpel....

die Eltern, die ihre Kinder in fremde Hände geben, regeln die Qualität der Erziehung mit dem Geld, dass sie bezahlen. Wenns halt kostenlos sein soll, dann ist auch die Qualität entsprechend und umgekehrt. Wie halt im richtigen Leben. Doppelt verdienen...Kinder aus de Föß und beste Erziehung zum Nulltarif...... das gibts nur in der Werbung oder im Unterschichten TV bei GZSZ, Lindenstr..... und wie der Trash sonst noch heisst.

Der Wolf

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grover01 14.07.2013, 15:59
53.

Zitat von sysop
Deutschland streitet, ob es genug Kita-Plätze gibt. Jetzt attestieren Forscher nach Informationen des SPIEGEL den Krippen und Kindergärten mangelnde Qualität: Eine Studie zeigt, dass es kaum gelingt, benachteiligten Kindern zu helfen.
Staatlich finanzierte Forscher prangern die Qualität des staatlichen früherziehungs-Systems an - um mehr staatliches Geld für selbiges zu fordern. Alles wie immer im besten Interesse der "benachteiligten" der Gesellschaft.

Merkt eigentlich niemand, dass wir auf dem Weg in die totalitäre Gesellschaft sind? Wir brauchen nicht mehr Kitas sondern mehr gesunde Familien, in denen ein Einkommen ausreicht, so dass die Kinder zuhause erzogen werden. Wollen wir wirklich ein uniformes Aufzuchtprogramm, von der Kita bis zum politisch korrekten, staatlichen Soziologie-Studium?

Oder wollen wir eine freie Gesellschaft mit Menschen, die selbst entscheiden wie sie ihre Kinder erziehen und ausbilden?

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parliament123 14.07.2013, 16:01
54. Wenig Infos

Dieser Artikel enthält leider sehr wenig Informationen, was an der Qualität bemängelt wird - außer, dass der Platz pro Kind manchmal zu gering ist, bzw. kein Aussenbereich zur Verfügung steht. Solche Artikel helfen nicht weiter, sie schüren nur Vorurteile und undefinierte Ängste von Eltern. Es sollte auch hervorgehoben werden, was eine gute Kita ausmacht, in der z.B. die Kinder in harmonischem Miteinander mit ausreichend Personal miteinander spielen können.

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wastl300 14.07.2013, 16:03
55. Die freie Entscheidung bleibt bestehen

Zitat von angeliquekreitmeier
...Ich verstehe die Kritik an Eltern nicht, die Ihre Kinder selber erziehen wollen und empfinde die Rot-Grüne Wortschöpfung "Herdprämie" für den Zuschuß für Familien, die ihre Kinder selber erziehen wollen als unglaubliche Diskriminierung der natürlichsten elterlichen Pflicht überhaupt.....
Warum wollen Leute frei entscheiden, und ihre Entscheidung dann auch noch bezahlt bekommen?
Die freie Entscheidung, dass ein Elternteil zu Hause bleibt, um die in freier Entscheidung gezeugte Kinder zu betreuen, muss nicht von der Allgemeinheit bezahlt werden.

Ihre Entscheidung - ihre Finanzierung.

Wer trotzdem von der Gemeinschaft Geld geschenkt haben will, braucht sich nicht zu wundern, dass es hier Widerstand gibt, und wie in diesem Fall von einer "Heimchenprämie" gesprochen wird.

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grover01 14.07.2013, 16:05
56.

Zitat von sysop
Deutschland streitet, ob es genug Kita-Plätze gibt. Jetzt attestieren Forscher nach Informationen des SPIEGEL den Krippen und Kindergärten mangelnde Qualität: Eine Studie zeigt, dass es kaum gelingt, benachteiligten Kindern zu helfen.
Hier ein schockierender Artikel in der harmlos klingenden Zeitung "Kindergarten Heute":

kindergarten heute - Fachzeitschrift für Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern
/inhalt_lesen.html?k_beitrag=2325871

Fast niemandem ist es bewusst, aber in der herrschenden Lehrmeinung zum Thema Kindererziehung setzt sich zur Zeit die Ansicht durch, Kinder müssten schon früh ihre Sexualität erfahren... Schöne neue Welt lässt grüßen.

Will man da wirklich seine Kinder dem Staat anvertrauen?

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klausbärbel 14.07.2013, 16:06
57. Erforscht.

Zitat von sysop
Deutschland streitet, ob es genug Kita-Plätze gibt. Jetzt attestieren Forscher nach Informationen des SPIEGEL den Krippen und Kindergärten mangelnde Qualität: Eine Studie zeigt, dass es kaum gelingt, benachteiligten Kindern zu helfen.
Wurde ja auch mal Zeit, dass die Kinderbetreuung nach fast 200 Jahren endlich mal erforscht wird. Millionen Kinder weltweit werden vielleicht falsch betreut. Wir als Exportnation sollten das Forschungsergebnis einfach weltweit verkaufen und dann für deren Durchsetzung sorgen? Gott bewahre.

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katjanella 14.07.2013, 16:08
58. ...

Seit wann soll denn unterprivilegierten Schichten geholfen werden? Die Qualität der Kita-Plätze entspricht der Haltung dazu, dem gesellschaftlichen, systemstabilisierenden Klima, den zugehörigen Ideologien. Wer beispielsweise jeden, der außer der Mutter das Kind in Obhut hat, als FREMDbetreuung diffamiert wird; Frauen, die ihre Kinder nicht 24 Std. an den Bauch gebunden haben, als karrieregeile Rabenmütter beschimpft werden, haben wir die Betreuung, die dazu passt: eine grottenschlechte, eine nicht einmal halbherzige, eine herzlose im Endeffekt. Da müssen alle wollen, mitziehen, es gutheissen etc. Von oben einfach bequem und weils grad mal in die Parteipolitiktaktik passt, etwas zu verordnen, oft eh nur zum Schein, bringt null. Mit Geld alleine auch nicht. Das versickert genau an den falschen Stellen. Und Kita-Personal wächst auch nicht über Nacht auf dem Feld.
Und "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" wie hier im Forum als "Fetisch" zu bezeichnen, ist mit Verlaub einfach nur pervers. Kinder bekommen UND sein eigenes geld evrdienen sollte zu den basics eines vernünftigen Lebens gehören. Oder sollen alle Kinderfreudigen hartzeln? Ich packs ja nicht. Rein rechnrisch und logich sind dnan irgendwann mal alle Hartzler. Nun, vielleicht ist das politisch ja gewünscht. Tja, die Frauen reagieren seit Jahrzehnten darauf: No kids, no problems. Und jetzt will man die gebärmütter mit einem Apfel und einem Ei wieder ankurbeln. och nöööö; so primitiv und zwecklos.

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g32 14.07.2013, 16:08
59. Frau 21

Zitat von forumgehts?
Sie arbeiteten meist auf dem Feld, an Webstühlen oder verrichteten sonstige Frühsterblichkeit fördernde Tätigkeiten. Und jetzt kommt der Knüller: Die gutbetuchten Frauen gaben ihre Kinder meist an Ammen, Kindermädchen und Erzieher etc ab.
So sah die Realität FRÜHER aus.
Heute ist das Modell des Kinder weggebens der Standard und zwar ohne zu wissen, welche Folgen daraus erwachsen.
Ich persönlich habe den Verdacht, dass Frau 21 überfordert ist. Mit einer guten Ausbildung im CV ist
1. die Pflicht zum Vollerwerbsleben mit Unabhängigkeitsanspruch zwingend und die
2. Freiheit der selbstbestimmten Fortpflanzung - ohne Festlegung auf dauerhafte und möglicherweise konfliktbehaftete Partnerschaften, wo der Partner sich in die Erziehungsfragen einmischen könnte, der Normalfall.
Frau 21 unterliegt dem folgenschweren Irrtum, dass Selbstbestimmung die Freiheit einschließen würde, über den Nachwuchs exklusiv umfassend zu entscheiden, nicht nur bei seiner Entstehung und Entbindung, auch bei seiner Ernährung (Stillen, nein danke) und Versorgung (mit Schulessen statt Familienfeier), Erziehung, Einschulung usw. Die Einmischung von Partner, Familie, Omas, Opas wird als Beschränkung empfunden, die es zu vermeiden gilt.
Schlusspunkt in diesem Trauerspiel: Wenn Frau 21 schließlich kurz vor SSV eine Zeugung akzeptiert, ist sie gedanklich so weit weg von der Welt der Kinder (und der eigenen Kindheit), dass die Gefahr besteht, dass bei Fortbestehen des Einflusses der Arbeitswelt (nach der Geburt des Kindes) auf den Alltag die Beziehung zum Kind gar nicht erst aufgebaut wird.
Beispiele für Eltern, die sich überhaupt nicht kümmern, sehe ich jeden Tag in der Schule. (8 Eltern beim Sprechtag)
Es ist der Gesellschaft gemeinhin VÖLLIG egal geworden, dass die Grenze zur Verwahrlosung immer weiter hinausgedehnt wird. Wenn man Kinder als Erwachsene behandeln darf, dann ist das jenen Eltern, die keine Verantwortung kennen, von größtem Vorteil (Schlüsselkinder).
Es traut sich niemand etwas zu sagen, weil jenseits des geschriebenen Rechts kein moralisches Grundverständnis von Kinderfürsorge mehr besteht. (Bsp.: Kinder sollten nicht alkoholisiert zur Schule kommen) Nur das geschriebene Recht ist einklagbar. Erzieher und Lehrer können Moral nicht einfordern. Aber jeder hat das Recht auf Kita, Bildung und Abitur.
Irgendwann wird die fortlaufende Aushöhlung der individuellen rechtlichen Positionen zum Schaden der Gesellschaft nicht mehr zu übersehen sein. Dann droht die Kehrtwende in Richtung Homogenisierung. Mit Multi-Kulti noch nie ein Staat zu machen (siehe z.B. Ex-Jugoslawien)

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