Forum: Leben und Lernen
Teure Bildung: US-Unis lechzen nach solventen Studenten

Das Auswahlverfahren an amerikanischen Unis wandelt sich:*Es zählt weniger als früher,*was ein Anwärter kann. Wichtiger wird, ob der Student die horrenden Studiengebühren selbst aufbringt, ergab eine Umfrage. Kritiker sehen die Glaubwürdigkeit der Unis in Gefahr.

happy 1819 21.09.2011, 18:51
1. Die Elite...

...bleibt unter sich.

In diesen Zyklus steigen nur sehr wenige aus "mittleren Verhältnissen" auf. Es fehlt einfach das Geld, obwohl Interesse und Bereitschaft da sind.

Ein System das meiner Meinung nach an ungerechtigkeit nicht zu übertreffen ist. Wieder einmal geht es nur um drei Sachen : Geld, Geld und ...Geld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jan.dark 21.09.2011, 19:09
2. Kapitalmarktbasierte Bildungspolitik

Stufe 1: Die Hochschulen legen ihre überschüssigen Studiengebühren auf dem Kapitalmarkt an, um sich besser finanzieren zu können.
"Harvard verbrennt acht Milliarden Dollar"
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...594671,00.html

Stufe 2: Diese Elite Universität lehrt Elite-Methoden für ihre Elite-MBA und macht Rekord-Verluste. Diese Underperformer werden dann auf die Wirtschaft losgelassen. Ergebnis: schon eine Bank wie Lehmans bringt das Weltfinanzsystem mit den unreifen Produkten der Harvard-MBAs an den Abgrund. Die USA können aufgrund dieser Elite-Underperformer ihre Schulden nicht mehr bezahlen: AA-.

Stufe 3: Die chinesischen Studenten rümpfen die Nase über diese Misthochschulen und gehen lieber nach Europa.


Stufe 4: Für die Junk-Bildung findet man keine Leute mehr, die für ihr Geld arbeiten müssen, nur noch dumme Faulenzer, die Geld von ihren Eltern erben und trotzt ihre Blödheit einen Elite-MBA machen.

Stufe 5: Das US-System ist im Arsch. Politisch, öknomisch, moralisch.

Früher hörte ich von jüngeren, dass sie nach New York, Washinton, San Franzisko gingen. Heute höre Shanghai, Peking, Wuhan.

Die Amis können nur noch töten und foltern: Mit Drohen, mit Bomben feige und hinterhältig aus der Luft wie von der CIA gekaufte saudische Terroristen, die WTC angreifen oder in Bahrein mit Panzern auf Demokraten schießen. Konsequenterweise wird dann Waterboarding in Harvard Pflichtfach für die geistig minderbemittelte MBA-Elite.

Konsequenz für Europa und China: hüte Dich vor den Economic-Hitman der MBA-Schools. Sie wollen Dich leistungslos plündern. FDP-mäßig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spades 21.09.2011, 19:16
3. ...

na und? ich hatte in den quantitativen und sprachlichen Aufnahmetests einen Top 2% Wert und hätte die Gebühren selber aufgebracht. Trotzdem wollte mich die amerikanische Uni, an der ich mich beworben hatte, nicht weil ich mit 30 schon zu alt war.
Auch nicht viel besser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tetaro 21.09.2011, 19:29
4. Leistungssportler...

mit Uni Freikarte...

das ist, als dürfte Stephen Hawking in die Basketball-Nationalmannschaft.
Bei diesem Punkt habe ich die Amis noch nie verstanden.

Dass sich dagegen die Reichen Privileg auf Führungspositionen nicht nehmen lassen wollen, wundert mich weniger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gsm900 22.09.2011, 09:47
5. Rothgrüne "Intellenz"

Zitat von jan.dark
die Geld von ihren Eltern erben und >trotzt ihre Blödheit< einen Elite-MBA machen.
Vermutlich IGS Absolvent mit rite.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kalaharry 22.09.2011, 09:51
6. ccc

Zitat von sysop
Das Auswahlverfahren an amerikanischen Unis wandelt sich:*Es zählt weniger als früher,*was ein Anwärter kann. Wichtiger wird, ob der Student die horrenden Studiengebühren selbst aufbringt, ergab eine Umfrage. Kritiker sehen die Glaubwürdigkeit der Unis in Gefahr.
Das amerikanische System ist am Boden, denn es lebt nur noch vom Geld, mit dem man ausländische Professoren anlocken muss. Fähigkeiten? Nicht nötig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
demophon 22.09.2011, 14:12
7. Geld regiert die Welt

Zitat von tetaro
Leistungssportler mit Uni Freikarte... das ist, als dürfte Stephen Hawking in die Basketball-Nationalmannschaft. Bei diesem Punkt habe ich die Amis noch nie verstanden.
Das fand ich auch schon immer völlig ungerecht, da einige dieser Sportstars noch nicht einmal richtig schreiben können. Es geht aber auch hier immer nur ums große Geld, denn mit diesen Top-Basketball- und Footballspielern in den College-Mannschaften lässt sich für die Unis ein Vermögen verdienen. Die amerikanischen College-Mannschaften haben in den USA einen Stellenwert wie hier die Bundesliga. Es ist also nichts Neues, dass man dort des Geldes wegen bei den Studienbewerbern auf gute Noten verzichtet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
new-yorker 22.09.2011, 18:25
8. ...

Zitat von jan.dark
Stufe 1: Die Hochschulen legen ihre überschüssigen Studiengebühren auf dem Kapitalmarkt an, um sich besser finanzieren zu können. "Harvard verbrennt acht Milliarden Dollar" Stufe 2: Diese Elite Universität lehrt Elite-Methoden für ihre Elite-MBA und macht Rekord-Verluste. Diese Underperformer werden dann auf die Wirtschaft losgelassen. Ergebnis: schon eine Bank wie Lehmans bringt das Weltfinanzsystem mit den unreifen Produkten der Harvard-MBAs an den Abgrund. Die USA können aufgrund dieser Elite-Underperformer ihre Schulden nicht mehr bezahlen: AA-. Stufe 3: Die chinesischen Studenten rümpfen die Nase über diese Misthochschulen und gehen lieber nach Europa. Stufe 4: Für die Junk-Bildung findet man keine Leute mehr, die für ihr Geld arbeiten müssen, nur noch dumme Faulenzer, die Geld von ihren Eltern erben und trotzt ihre Blödheit einen Elite-MBA machen. Stufe 5: Das US-System ist im Arsch. Politisch, öknomisch, moralisch. Früher hörte ich von jüngeren, dass sie nach New York, Washinton, San Franzisko gingen. Heute höre Shanghai, Peking, Wuhan. Konsequenz für Europa und China: hüte Dich vor den Economic-Hitman der MBA-Schools. Sie wollen Dich leistungslos plündern. FDP-mäßig.
Haben Sie mal geguckt wie hoch die Anteile an asiatischen Studenten an vielen US Elite unis inzwischen ist? Wohl eher kaum. Je nach Fach teilweise ueber 30%, vorallem bei Masterstudiengaengen und Ingeneursfaechern. In Boston steigen weiterhin die Immobilienpreise weil wohlhabende Eltern ihren Kindern fuer das Studium eine Wohnung in der Stadt kaufen.

Weiterhin ist es extrem schwer in eines der Top Finance / MBA Programme zu kommen, geld alleine reicht da bei weitem nicht. Dazu kommt, dass viele Unis (die meisten der Ivy League Unis uebrigens auch), die Annahmen komplett unabhaengig von der Finanzsituation durchziehen. Das nennt sich "Needblind Admission" und macht schon viel Sinn, da man so nach Talent und dergleichen guckt, und nicht nach Kontostand.

Freifahrtsscheine fuer Sportler gibts nur an staatlichen Unis und selbst da muss man bei den besseren schon was koennen um angenommen zu werden (Berkley, Stanford etc...)

Beitrag melden Antworten / Zitieren