Forum: Leben und Lernen
Tipps für Schüler: Von Strebern lernen
Till Hafenbrak

Tagelang gelernt und trotzdem eine Drei kassiert? Das könnte an der falschen Methode liegen. Nur: Wie klappt es besser? Das Jugendmagazin "Yaez" hat Einser-Kandidaten nach ihren Tricks gefragt.

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hans_olo_ 11.03.2013, 09:14
1.

Witzig ... Ich verkläre meine Schulzeit im Nachhinein wohl vollkommen. In der 11. Klasse wusste ich nicht viel von solchen lernstrategien... Das kam erst mit Blick auf Richtung Uni.
Was mir nur nebenbei auffällt. Ein gleichaltriger Junge war für ein Interview nicht aufzutreiben.

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epiphaeny 11.03.2013, 09:48
2. Mysteriös

... alles Mädchen die (fast) ausschließlich Tipps zum auswendig lernen geben. Irgendwie ein bisschen Klischeehaft, oder? ;-)

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drhek 11.03.2013, 10:01
3. !

Was für ein Quatsch, diese "Methoden". Rumlaufen um dabei zu lernen, um 3.30 aufstehen, etc. .... Hätte ich je mittels derartiger Methoden gelernt, wäre ich wohl nie weiter gekommen. Wie soll sowas denn im Studium funktionieren, wo der Lernstoff den der Schule um einiges übersteigt?

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ApuMichael 11.03.2013, 10:13
4. Alles Mädchen oder was?

Langsam wird es Zeit für eine Quote!

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pacificatore 11.03.2013, 10:15
5. Um den Esszimmertisch laufen und lernen.

Bei der Aufnahme von Fakten ist Lernen in Bewegung eine gute Sache. Schüler in Koranschulen lernen Texte durch Aufsagen und Pendeln. Fakten können von den meisten Kindern gut behalten werden, wenn sie nicht abgelenkt werden und auch geübt sind im Auswendiglernen.

Verständnisaufgaben erfordern, Verknüpfungen des Gehirns in Anspruch zu nehmen und das kann man nicht Lernen. Da gibt es Grenzen. Sonst hätten alle den Marschall-Stab im Tornister. Also sind die Beschreibungen der Überflieger zwar interessant, offenbar aber auch die Fähigkeiten, die einem angeboren sein müssen. Darum gibt es ja im Alltagsleben "Solche und son'ne, wie man im Ruhrgebiet sagt".

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hatmeistensrecht 11.03.2013, 10:19
6. optional

Sind nur Mädels Streber?

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Paul Panda 11.03.2013, 10:25
7. Zeichenmethode hilft auch

Zitat von sysop
Tagelang gelernt und trotzdem eine Drei kassiert? Das könnte an der falschen Methode liegen. Nur: Wie klappt es besser? Das Jugendmagazin "Yaez" hat Einser-Kandidaten nach ihren Tricks gefragt.
Ich muss zum Glück für keine Prüfung mehr lernen, aber zu meiner Schul- und Uni-Zeit habe ich einen Stoff am besten gelernt, indem ich aus meinen hingekritzelten Notizen aus Unterricht bzw. Vorlesung eine Art "Lehrbuch" im Comic-Stil "bastelte" und Text, Überschriften und Illustrationen (letztere in der Naturwissenschaft von Bedeutung) ganz akribisch von Hand (Computer gab es damals nicht) mit verschiedenfarbigen Stiften zeichnete. Bei Formeln und Kernaussagen halfen oft kunstvolle Rähmchen oder Sprechblasen, die ich um das Ganze zeichnete. Die beim Zeichnen scheinbar "verplämperte" Zeit war offensichtlich gar nicht verloren, sondern wurde vom Unterbewusstsein zum Speichern des Lernstoffes (oft mit großem Erfolg) genutzt.
Vielleicht funktionierte diese Methode nicht zuletzt auch deshalb, weil ich mein Hobby "Zeichnen" mit dem Lernen verband.

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calinda.b 11.03.2013, 10:34
8. Mmmmmh.

Diese Jugerndlichen klingen alle irgendwie nach leichtem Autismus, 'normales' Verhalten ist anders.

Wenn solche Mnemotechniken bewusst gelehrt würden anstatt auf zufällige Methoden von Ausnahmeschülern wie hier zurückzugreifen, dann würde es etwas bringen.

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ice945 11.03.2013, 10:46
9. Totaler Schwachsinn

Wow...das sind teilweise mit die schlechtesten Tipps, die ich je gehört habe...

Für Faktenwissen mag ja etwas wie rumlaufen oder sich damit via Handy beschallen lassen noch irgendwie funktionieren, aber ob das dauerhaft bleibt wage ich zu bezweifeln...

Klar gibt es Sachen die man einfach auswendig lernen kann; Jahreszahlen in Geschichte, Anzahlen von Elektronen, die pq-Formel, das kleine Einmaleins...sucht euch was aus.

Aber keine der angegeben "Methoden" verknüft diese Wissensinseln mit einander, was es ja im Endeffekt erst überhaupt möglich macht, Wissen intelligent anzuwenden und ggf. bekannte Strukturen auf neue Sachverhalte zu übertragen oder selber weiterzuentwickeln.

Gerade für lernschwache Schüler (und auch lernschwache Studenten) ist es wichtig, den Überblick zu behalten und Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen, nur so ergibt das gelernte für den Lernenden ja erst Sinn... Lernen in kleinen und kleinsten Schritten ist ja mal sowas von gestern und hilft nachweislich keinem weiter.

Klar helfen einem auch Fakten, geben Sicherheit in Prüfungssituationen, aber im Endeffekt kommen die weiter, die mit Köpfchen bei der Sache sind...alles andere ist das viel beklagte Bulemielernen...totaler Schwachsinn...

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