Forum: Leben und Lernen
Traum-Stipendien: Fördert die Faulen und Feiernden
Corbis

Ein Stipendium bekommen nur die Besten der Besten? Mittlerweile werden auch Durchschnittsstudenten und Anti-Streber gefördert. Im Hochschulmagazin "duz" geht Medienprofessor noch einen Schritt weiter: Er fordert ein Stipendium für Leidensfähige, Partywütige und Bummelige. Eine Polemik.

frater-m 24.03.2014, 12:03
1.

Ist das auf dem Bild ein Student?

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Greybird 25.03.2014, 11:52
2. Mit Humor...

...lässt sich vieles leichter ertragen ;)

Was Stipendien angeht sch***** der Teufel eben nach wie vor auf den dicksten Haufen, wie immer.
Ich persönlich hab ja zwei 400-Euro-Jobs angenommen (naja, einen 400- und einen 250€-Job) um mich durchs Studium zu bringen, und durfte als Strafe 2 Semester Langzeitstudiengebühren bezahlen.
Für ein Stipendium sind meine Noten im Fach VWL nie gut genug gewesen (Schnitt 1,9); außerdem haben andere Bewerber mit 23/24 schon ihre ersten Veröffentlichungen publiziert, als ich noch Nachts inner Tanke saß.

Merke: Je mehr Geld man von Anfang an hat, desto mehr kommt später hinterher.

Zum totlachen :D

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spon-facebook-1739187237 25.03.2014, 14:41
3. @greybird

Wenn du dich wirklich für ein Stipendium interessierst, musst du schon besser recherchieren. Gute Noten sind wichtig aber bei Weitem nicht alles. Möglicherweise bei der Studienstiftung, aber das sind ja nicht die Einzigen, die Stipendien vergeben.

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Greybird 26.03.2014, 11:42
4. @spon-facebook

Kennen wir uns persönlich? Wenn nicht biete ich Ihnen mal das Sie an. Ich bin mit meinem Studium bereits fertig, deswegen die Vergangenheitsform in meinem ersten Kommentar.

Und ja, ich habe sehr gut recherchiert. Für ein Deutschlandstipendium zum Beispiel kam ich deswegen nicht in Frage, weil ich erst ein Jahr an einer anderen Uni was anderes studiert habe. Als das Deutschlandstipendium damals startete, fiel ich durchs Raster weil ich schon "zuviele" Semester insgesamt auf dem Buckel hatte.

Und ja, es gibt auch andere Möglichkeiten, aber ich wollte weder für den Rest meines Lebens das Stipendium einer politischen Richtung im Lebenslauf stehen haben, noch auf irgendwelchen Podiumsrunden der gelangweilten örtlichen Schickeria vorlügen, was für ein unglaublich engagierter, exzellenter und hochbegabter Mensch ich doch bin. Das grenzt an Bettelei, da ging ich lieber arbeiten und behielt meinen Stolz.
Wenn wir heutzutage gewohnt sind, für Geld und Positionen uns selbst verkaufen zu müssen - so hab ich doch noch genug Menschenwürde im Leib um das nicht mitzumachen.

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