Forum: Leben und Lernen
Trennungskummer im Studium: Ohne dich geht's mir besser

Aus, Schluss, vorbei? Wenn zwei sich trennen, leidet mindestens einer. Entliebte Studenten erzählen, wie sie verlassen wurden - und wie sie die Trennung doch verwunden haben.

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westerwäller 08.01.2014, 13:29
20. Amen !

Zitat von divStar
Abgesehen davon: was soll man sagen? Letzten Endes brauch es Menschen, die durchaus verschieden sein können, die aber von der Liebe ähnliche Vorstellungen haben und für die Liebe fast das gleiche tun.
Erfrischend, wie es eine neue Qualität in den SPON-Foren gibt ...

Ein Sternchen für einen Beitrag mal ohne "Neoliberalismus, Ausbeutung etc." ...

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kascnik 08.01.2014, 14:31
21. Mein Gott

hier geht es um Liebe, Sexualität und Erwachsenwerden. Wenn man selbst hier lesen muss wie sich mnach peinlicher Forist über angeblich fehlende Bereitschaft zum arbeiten auslässt, wird einem schlecht. im übrigen guter Artikel.

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MitKohlensäure 08.01.2014, 16:43
22. Ich muss über viele Foristen lachen...

..die hier tatsächlich zum Besten geben, wie "infantil" oder "unreif" dieser Artikel und das Verhalten denn sei.

So ein Schwachsinn, die Gesellschaft darf sich hier auf breiter Basis an der Nase greifen. Wie viele Beziehungen werden denn aufrecht erhalten, obwohl es mehr Einschränkungen für beide Seiten als Zufriedenstellungen bringt? Auf wie viele Paare gilt denn der Satz "ohne Dich geht es mir besser" ebenfalls? Als Student, so meint man, steht man noch in einer Tonne aus Möglichkeiten - und man ist sich nicht zu fein und nicht zu feige, neues oder anderes auszuprobieren, um im Zweifelsfall wieder zur Beziehung zurückzukehren.

Das hier behandelte Thema ist auf breiter Basis aktuell und keineswegs infantil o.ä.. Aber klar, die breite Basis kann und weiß natürlich alles besser als die ausschließlich Parties-schmeissende Studentenschaft.

Spießer unter sich...

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albert schulz 08.01.2014, 21:41
23. Lügen, Lügen, Lügen

Zitat von sysop
Entliebte Studenten erzählen, wie sie verlassen wurden - und wie sie die Trennung doch verwunden haben.
Genau das machen sie nicht.

Das Studium bietet den Pragmatikerinnen der Liebe ungeahnte Experimentiermöglichkeiten. Jede Menge Trottel, die sich mit links begeistern lassen, ein verschämtes Lächeln oder ein beherzter Augenaufschlag reichen vollkommen aus, um den Typen den Verstand zu rauben, sie flachzulegen, um sie dann im Schnelldurchgang zu domestizieren. Was sind die Jungs geduldig, gehorsam, tolerant, selbstvergessen, schmerzunempfindlich. Überleben sie die einschneidenden Erziehungsmaßnahmen ohne größere Blessuren und lebendig, sind sie anstellig und versprechen, eine ordentliche Karriere hinzulegen, kann man sich selbst als Frau dazu überwinden, den Tropf stundenweise zu ertragen, wenn auch nicht lebenslang, aber erst mal zur Probe, rauswerfen kann man ihn jederzeit, wenn er nicht guttut. Andere Aspiranten unverbindlich ausprobieren kann man durchaus ohne Bedenken. Dem steht nur die weibliche Bequemlichkeit im Wege, die überflüssige Anstrengungen möglichst vermeidet. Es ist schon lästig genug, den eigenen muffeligen Besitz beim Frühstück und Abendmahle freundlich anzublicken.

Diese Grabescherinnen nehmen sich einfach den sie haben wollen. Darauf hat Mann keinerlei Einfluß, Erobern ist nicht oder gar „den Hof machen“. Wie sich die Mädels entscheiden und warum ist keinesfalls herauszubekommen, genausowenig warum sie nach zwei Minuten, Monaten, Jahrzehnten die Bindung aufkündigen. Es geht ihnen halt besser ohne diesen anstrengenden Langweiler. Umgekehrt gilt das nicht. Männer sind furchtbar anhänglich. Selbst nach der Entwöhnung ertragen sie die gepflegte Vernachlässigung ohne Murren oder erkennbare Schäden, sofern sie nicht allein gelassen werden.

Zitat von sysop
Von seiner nächsten Freundin nach Marie trennt er sich, weil sie ihm zu selbstlos ist.
Einen solchen Schwachsinn kann ja wohl nur in einem anerkannten Fachblatt für Liebeskalamitäten gebracht werden. Genau das sind die Frauen, auf die man als verwöhnter und eigenwilliger und unerziehbarer Stenz angewiesen ist. Ihre tiefe Leidenschaft, den Partner zu verwöhnen und auf Händen zu tragen, ihm jeden Wunsch von den Augen abzulesen, ihn zu betten, zu ernähren und zu liebkosen, ist unersetzlich und lebensnotwendig. Man muß nur acht geben, daß sie keine Kinder bekommt. Sie würde bedenkenlos ihre uneigennützige Liebesfähigkeit an den armen Würmern auslassen, die das gar nicht gewohnt sind, und dem Partner ihre Zuwendung entziehen.

Und jetzt fallen mir doch die ganzen Mädels ein, die a priori entschieden haben, daß sie mich gar nicht erst kennenlernen wollten, weil sie genau wußten, daß das besser für sie ist. Das sind grausame Erinnerungen, die ich bis zu meinem Hinscheiden verhärmt im Besen hegen muß, unvergeßliche Enttäuschungen, die mein armseliges Leben geprägt haben. Das ist nicht zu verwinden sondern prägend.

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mm71 09.01.2014, 09:01
24.

Zitat von albert schulz
ein verschämtes Lächeln oder ein beherzter Augenaufschlag reichen vollkommen aus, um den Typen den Verstand zu rauben, sie flachzulegen, um sie dann im Schnelldurchgang zu domestizieren.
Provokant formuliert mit einem wahren Kern, wobei man dazu sagen muss, dass sich das Blatt wendet, sobald "sie" Ende 20 ist und mit Überschreiten der magischen 30 aus den Suchfiltern ihrer angestrebten Zielgruppe zu fliegen droht.

Also trösten Sie sich, mit etwas Geschick hat der Mann in den letzten beiden Lebensdritteln eigentlich die besseren Karten, sofern er nicht aussieht wie Quasimodo und/ oder kein Einkommen hat, versteht sich...

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arimahn 09.01.2014, 09:54
25.

Zitat von MitKohlensäure
..die hier tatsächlich zum Besten geben, wie "infantil" oder "unreif" dieser Artikel und das Verhalten denn sei. So ein Schwachsinn, die Gesellschaft darf sich hier auf breiter Basis an der Nase greifen. Wie viele Beziehungen werden denn aufrecht erhalten, obwohl es mehr Einschränkungen für beide Seiten als Zufriedenstellungen bringt? Auf wie viele Paare gilt denn der Satz "ohne Dich geht es mir besser" ebenfalls? Als Student, so meint man, steht man noch in einer Tonne aus Möglichkeiten - und man ist sich nicht zu fein und nicht zu feige, neues oder anderes auszuprobieren, um im Zweifelsfall wieder zur Beziehung zurückzukehren. Das hier behandelte Thema ist auf breiter Basis aktuell und keineswegs infantil o.ä.. Aber klar, die breite Basis kann und weiß natürlich alles besser als die ausschließlich Parties-schmeissende Studentenschaft. Spießer unter sich...
Den Umgang mit Liebeskummer und eine pragmatische Sicht auf Beziehungen allgemein sollte man währen der Pubertät gelernt haben, nicht erst plötzlich im Studium. Ergo zeugen solche Artikel selbstverständlich von der Unreife der Beteiligten. Das Argument mit "Ausprobieren, man ist ja Student" zieht da nicht, denn Studenten gelten als Erwachsene und nicht mehr als Kinder.

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gatoalforno 09.01.2014, 12:02
26. Guten Morgen!

Zitat von sysop
Aus, Schluss, vorbei? Wenn zwei sich trennen, leidet mindestens einer. Entliebte Studenten erzählen, wie sie verlassen wurden - und wie sie die Trennung doch verwunden haben.
Das Prinzip ist doch nicht so schwer zu begreifen. Diese gefakte Lebensbeichte unserer "Studenten" spricht doch geradezu magisch unseren instinktiven Voyeurismus ala Shades of Grey oder Feuchtgebiete an. Da kann ich auch RTL und Co. anschalten ...

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albert schulz 09.01.2014, 12:12
27. umgekehrt wird ein Schuh draus

Zitat von mm71
Provokant formuliert mit einem wahren Kern, wobei man dazu sagen muss, dass sich das Blatt wendet, sobald "sie" Ende 20 ist und mit Überschreiten der magischen 30 aus den Suchfiltern ihrer angestrebten Zielgruppe zu fliegen droht.
Das Gegenteil ist richtig. Wer mag schon so eine faltenlose, glatte, unscheinbar, linkische, unfertige Jugendliche ? Bestenfalls Gleichaltrige oder Jugendanbeter. Ganz normal sind die nicht. Meine Jugendlieben sind heute allesamt deutlich über vierzig und schmücken sich mit wenigstens zehn Jahre jüngeren gutaussehenden Männern, die sie rückhaltlos bewundern und keine Scherereien machen.

Zitat von mm71
Also trösten Sie sich, mit etwas Geschick hat der Mann in den letzten beiden Lebensdritteln eigentlich die besseren Karten, sofern er nicht aussieht wie Quasimodo und/ oder kein Einkommen hat, versteht sich...
Gutes Aussehen von Männern ist eher störend, weil Frauen meinen eifersüchtig sein zu müssen. Die großen Idole aus Hollywood waren fast alle schwul, weil sie bei den Mädels nicht ankamen. Weiberfixiert waren die kleinen häßlichen Charaktere, weil sie akzeptiert wurden.

Bei Männern ab vierzig ist der Bart ab, dafür interessiert sich keine Frau mit Selbstachtung. Die alten Kerle sind nämlich ziemlich aufwendig in der Pflege. Eigensinnig sind sie auch, und nicht so blindwütend. Und Vaterfiguren duldet die holde Weiblichkeit nur, wenn sie keinen Ärger oder Aufwand gar verursachen. Meine Ärzte haben mir jedenfalls mit fünfzig geraten, schwul zu werden, falls ich noch was vom Leben haben will. Heute muß ich ihnen recht geben, aber ich kann Männer nun mal nicht ausstehen. Den Umgang hätte ich wohl als Schüler und Student üben müssen. Leider gab es damals diese feinsinnigen und talentierten Mädchen, die ihre wahre Bestimmung darin sahen, mich nach Herzenslust zu umsorgen und zu verwöhnen. Das vergesse ich ihnen nie, es sitzt einfach zu tief.

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laballaballa 10.01.2014, 08:47
28. probleme?!

Mich als Student schokiert der Unispiegel immer mehr... ich mache jetzt mal ne Tüte Mitleid... im Karrierespiegel dann: Managerherzschmerz nach Trennung von Geliebten...

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