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Trotz Zulassungbeschränkung: Tausende Studienplätze sind ungenutzt
DPA

Das Wintersemester geht zu Ende - doch mehr als drei Monate nach Vorlesungsbeginn sind immer noch Tausende Studienplätze frei. Allein in den besonders begehrten NC-Fächern sind 14.500 Plätze ungenutzt.

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Petersbächel 30.01.2015, 09:31
30.

Zitat von hooverphonic
Welche Studentin, welcher Student will denn unbedingt bei den Eltern wohnen bleiben? Selbst WENN er/sie sich blendend mit ihnen versteht. Spannungen sind da einfach unvermeidlich, nicht zuletzt wegen des "Regelwerks" im Elternhaus, das man als Studierende(r) irgendwann doch mal etwas großzügiger auslegen will. Und in sehr konservativen Elternhäusern gibt es überdies noch ein Problem mit Privatsphäre und -leben…..
Ich weiß nicht, ob Ihre Ansichten denn doch nicht sehr "von früher" sind - die heutige Generation, die damit aufgewachsen ist, daß Mama sie überall hin und auch ins Konzert zu den selben Stars fährt, hat wenig Probleme damit, zuhause im "Hotel Mama" zu leben.

Oft sind die Kinder deutlich angepasster, konservativer und strebsamer als ihre Eltern.

EIN Problem unserer Zeit.

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misterxyz0815 30.01.2015, 09:36
31. Das reinste Witzfigurenkabinet

Totalle und völlig infantile Dilettanten sind das.
Bevor man etwas abschafft sollte man schon darüber nachdenken, was es für Auswirkungen haben könnte.
Ist man aber zu blöde ein System zu verstehen, sollte man die Finger davon lassen.

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-denker- 30.01.2015, 09:39
32. Numerus clausus

das Problem mit dem zvs ist das man nicht nur mit dem nc arbeiten darf um Plätze zu vergeben. Jetzt hat jede Universität ein eigenes System mit Zusatzberücksichtigung von fachnoten und Praktika. manche haben sogar Eignungsprüfungen. Das zvs funktioniert aber erst, wenn ein allgemeines System anerkannt wird, dass etwas weiter geht als "wer hatte die besten Noten in allen Fächern " auch wenn reli zB für eine mathe Studium irrelevant ist.

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exe1310 30.01.2015, 09:40
33. Worüber

Wundern die sich genau? NC Fächer unterbesetzt... Ernsthaft ? Ist doch normal.

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farbraum 30.01.2015, 09:42
34.

Die Unis sollten mal eine schöne Übersicht online stellen, wo und zu welchem NC noch Plätze frei sind. Ist ja krank, dass sich jeder bei 2-3 bekannten Unis bewirbt, abgelehnt wird und woanders noch tausende Studienplätze nicht belegt werden.

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Kulifumpen 30.01.2015, 09:44
35.

Zitat von prefec2
Weil die Hochschulen nun im Wettbewerb um die besten Studierenden treten sollen wurde ein neues Vorgehen für die Bewerbung ausgetüftelt. Jeder muss sich bei allen Hochschulen bewerben wenn es etwas werden soll. Das führt natürlich dazu, dass der eine mehrere Zusagen und der andere mehrere Absagen bekommt. Aber egal. Hauptsache dem Dogma wurde genüge getan. Zu ZVS ......
Ja die ZVS war schon großartig. Ich erinnere mich an diverse Freunde und Bekannte bei denen keine der drei Wunschangaben berücksichtigt wurden nach dem Studienort. Die sind dann irgendwo gelandet und hatten keine Chance zu wechseln. Das mag für einen einzelnen nicht schlimm sein aber wenn es um die Lebensplanung bei Paaren o.ä. geht, war das definitiv keine gute Lösung.

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vantast64 30.01.2015, 09:45
36. Eine erste notwendige Maßnahme wäre die Schließung der Kultusbürokratie,

sie hat ihre Unfähigkeit genügend bewiesen. Daß IT-Großprojekte regelmäßig in D. scheitern, ist auch schon lange bekannt.Nur interessiert das die Politik auch nicht,weil alle mit ihren eigenen Vorlieben spielen möchten und ein Scheitern auch keine persönlichen Konsequenzen hat, alles ist Wurscht.

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Berg 30.01.2015, 09:45
37.

Immerhin könnte es auch sein, dass in bestimmten Fachrichtungen einfach zu viele Studienplätze eingerichtet werden, bzw. dass in diesen Dachrichtungen von Wirtschaft, Industrie aus nicht so ein hoher Bedarf an Absolventen vorhanden ist. Am besten wäre es, wenn die Anzahl der Studienplätze sich am Bedarf in Wirtschaft, Industrie, Handel, Verwaltung usw. richten würde. Dann gäbe es auch weniger Absolventen, die keine Stelle bekommen.

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io_gbg 30.01.2015, 09:49
38.

Zitat von crazy_swayze
Inkompetenz. Und diese Leute wollen anderen etwas beibringen?
Wenn man schon nichts weiß ...

Es sind doch nur nicht die Dozenten und Professoren, die die Auswahl treffen.

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DerWellenbrecher 30.01.2015, 09:52
39. Die Unis schaffen sich ihre Langzeitstudenten selbst ...

... wenn sie mehr Bewerber aufnehmen als sie Plätze haben. Mein Sohn studiert Geowissenschaften und hatte bei der Eintragung für eine Laborübung bei 25 Bewerbern in der Auslosung das Nachsehen, weil nur 8 Plätze zur Verfügung stehen. Nächstes Jahr neuer versuch.
Der Freund meiner Tochter, Physikstudent, kam in verschiedene Übungen nicht rein, die aber wiederum Voraussetzung für die Teilnahme an der Erstsemesterklausur sind. Nächstes Wintersemester nochmal anstellen.
Meine Tochter selbst hat sich zwei Jahre lang für ein zulassungsbegrenztes Studium beworben, die Eignungstest finden an den Hochschulen am selben Tag statt, sind aber nicht einheitlich. Hintergrund ist wohl, dass einzelne Bewerber nicht Zusagen von zwei oder mehr Hochschulen bekommen. Folge ist aber auch, dass ein Misserfolg bei der Bewerbung an einer Hochschule einen neuen Versuch erst ein Jahr später ermöglicht.
Mein älterer Sohn kann sein Masterstudium in Maschinenbau wohl erst nach 5 Semestern abschließen, weil das letzte Seminar vor der Masterarbeit sich über ein Jahr hinzog, der Grund waren u.a. die häufig an externe Firmen vermieteten Werkstätten und Labore, während die Studis draußen bleiben mussten. Das ganze übrigens an einer TU im Osten, langweilige Kleinstadt, Glatzen in der Fußgängerzone, kaum Jobmöglichkeiten.

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