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TU Dresden: Martin Winterkorn bleibt trotz Anklage Honorarprofessor
DPA

Ex-VW-Chef Martin Winterkorn ist nicht mehr als Dozent an der TU Dresden tätig, darf sich aber trotzdem noch Honorarprofessor nennen. Die Uni will erst nach Ende des Verfahrens entscheiden, wie sie reagiert.

Richtig gut 18.04.2019, 16:44
1. Richtig so.

Solange der Mann nicht rechtswirksam verurteilt ist, ist er UNSCHULDIG. Die TU Dresden versteht das - die Presse offenbar nicht!

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Gunnicus 18.04.2019, 16:57
2. Urteil?

"wenn er sich ihrer als nicht würdig erweist"

Auf ein Urteil muß nicht gewartet werden. Aber die sind ja in Dresden.

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Havel Pavel 18.04.2019, 18:56
3. Gehört sich in einem "Rechtsstaat" auch so

Noch gilt die Unschuldsvermutung, solange ein "Angeklagter" nicht rechtskräftig verurteilt wurde. Was wäre das denn für ein Rechtsstaat wenn jeder aufgrund einer Beschuldigung und darauf erfolgender Anklage geichzeitig seinen Job verlieren würde. Mutig wenn sich Entscheidungsträger nicht schon wieder mit vorauseilendem Gehorsam sich auf fragwürdige Weise zu profilieren versuchen. Davon gab un gibt es in diesem Land immer noch allzuviele!

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stelzerdd 18.04.2019, 19:21
4. Vorverurteilung

Zitat von Gunnicus
Gunnicus meint: Auf ein Urteil muß nicht gewartet werden. Aber die sind ja in Dresden.
Wie gut, daß nicht einzelne Personen a la Gunnicus entscheiden, auch in Dresden.

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anark 18.04.2019, 20:58
5.

Schön, da kommen seine Studenten vielleicht in den Genuß von Spezialvorlesungen zum Thema "Wie bescheiße ich am besten meine Kunden". Die TU scheint im Bezug auf das Vertrauensverhältnis mit Herrn Winterkorn glücklicherweise keine Probleme zu haben.

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wokrei 18.04.2019, 21:09
6. Bild-Niveau?

Bei allem Mist, den MW bei VW gebaut hat, hätte ich angenommen, dass sich zumindest der SPIEGEL seriös an die Unschuldsvermutung hält und nicht in Bild-Manier der Auflage willen eine Hexenverfolgung beginnt.

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albertwilhelm-s 18.04.2019, 22:03
7.

wen interesiert denn dieser schöne Herr üb erhaupt noch? Ich hoffe,daß man sein Vermögen einzieht um eine sehr kleinen Teil des angerichteten Schadens auszugleichen.Dem Pitsch wird wohl niemand was an Mitwiosserschaft nachweisen.Aber..als er auf Distanc zu W ging...da hatte ich es schon geahnt!

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dasfred 19.04.2019, 03:39
8. Solange er keinen Pfandbon einlöst

oder ein halbes Mettbrötchen ißt, gilt er als sowas von absolut total unschuldig. Die sogenannte Verdachtskündigung gilt selbstverständlich nur für einfache Arbeiter und Angestellte. Bis Winterkorn durch alle Instanzen einmal verurteilt sein wird, ist er längst zu alt für den Job.

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fvaderno 19.04.2019, 03:55
9. Unschuldsvermutung hin oder her

Über den Herren sind doch viele Fakten bekannt. Eine wichtige Sache ist doch: Unter seiner Führung hat sich der Konzern kriminelle Dinge geleistet. Wegen ihm musste VW schon Milliarden Strafen in den USA zahlen. Wie andere Autobauer interessiert sich dort niemand für die Kunden, die man betrogen hat. Diese Dinge kommen vielleicht in dem Prozess zur Sprache, aber ich habe nicht gelesen, dass diese unter die Anklagepunkte fallen. Ein Konzernchef nutzt eine sehr primitive Ausrede und sahgt, dass er so wichtige Schriftstücke nur angelesen hat. Darf da auch ein redlicher Journalist nicht äußerst kritisch über WInterkorn und Spießgesellen im eigenen und den anderen Konzernen berichten? Ich glaube dies ist sogar seine Pflicht!Journalisten fällen bekanntlich keine juristischen Urteile, und Bürger haben auch ein Recht auf Information.

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