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Ukrainische Studentinnen: Mit Krawall gegen Sextourismus

Wo sie auftauchen, wird's turbulent. Mit rabiaten Mitteln kämpft die Gruppe Femen gegen Sextourismus und Prostitution in Kiew. Die Studentinnen und Schülerinnen ziehen sich aus, warnen Ausländer, werfen mit Schlamm oder Torten. Ihr Schlachtruf: "Die Ukraine ist kein Bordell!"

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Thybalt 30.07.2009, 09:20
1. da kann man nur sagen...

Die Ukraine ist kein Bordell.
Auch wenn die Damen in den meisten Staaten des ehemaligen Ostblocks sich aufreizender zu kleiden moegen, als in den meisten westlichen Staaten kann und darf das nicht als Einladung gelten, diese Frauen als kaeufliche Sexobjekte zu betrachten.
Hier in Polen war dieses Problem vor allem in den 90ern auch deutlich ausgepraegt, als westliche (und auch viele Deutsche - leider) hierherkamen mit der Einstellung, dass "jede polnische Frau kaeflich" ist (Originalzitat).
Dies hat sich jedoch weitestgehend selbst geregelt.
Volle Unterstuetzung fuer die Aktionen der ukrainischen Student(inn)en.

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Jürgen Munzert 30.07.2009, 09:21
2. Lächerlich

Zitat von sysop
Wo sie auftauchen, wird's turbulent. Mit rabiaten Mitteln kämpft die Gruppe Femen gegen Sextourismus und Prostitution in Kiew. Die Studentinnen und Schülerinnen ziehen sich aus, warnen Ausländer, werfen mit Schlamm oder Torten. Ihr Schlachtruf: "Die Ukraine ist kein Bordell!"
Natürlich, so wird das was: Mit Ausziehen und Gekreische wird man das Problem lösen.
Sind die noch ganz dicht? Eine bessere Pro-Prostitution-Werbung können die nicht machen.
Offensichtlich glauben die selbst nicht, was sie da behaupten.

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dischu 30.07.2009, 09:25
3. Interessant

Das Anliegen der Gruppe ist auf jeden Fall berechtigt. Die Selbstwahrnehmung ist allerdings stark getrübt.

"Femen sei keine feministische Organisation, betont Abiturientin Nastia: "Ich mag es, wenn mir ein Mann die Tür aufhält oder mich zum Essen einlädt." "

Genau diese Einstellung ist typisch feministisch: Man gibt vor alles mögliche für die Gleichberechtigung zu tun, aber nur da, wo es einen stört. Dort wo es angenehm ist, nimmt man die Frauenbevorzugungen der alten partiarchalen Welt gerne mit. Diese Rosinenpickerei, die man auch aus Deutschland nur zu gut kennt, ist quasi ein Markenzeichen für Feministinnen und deren Vorstellungen von "Gleichberechtigung".

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Gockeline 30.07.2009, 09:27
4. Kommen nicht Prostituierte aus Russland zu uns?????

Sie wollen den Sexturismus stoppen???
Im Gegenzug kommen tausende russische Prostiuierte nach Europa und vermitteln billigen Sex ohne Tabus.
Ich denke zuerst sollten sie bei ihren Frauen eine neue Moral einfordern.
Und bei den Männern mehr Verantwortung in Politik und Familie,samt weniger Alkohol.

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drchristapardeller 30.07.2009, 09:30
5. Stop mit Sextourismus und Prostitution.

Stop mit Sextourismus und Prostitution.
Gute Erziehung und vernünftig sein.

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Haio Forler 30.07.2009, 09:39
6. Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

Zitat von sysop
Wo sie auftauchen, wird's turbulent. Mit rabiaten Mitteln kämpft die Gruppe Femen gegen Sextourismus und Prostitution in Kiew. Die Studentinnen und Schülerinnen ziehen sich aus, warnen Ausländer, werfen mit Schlamm oder Torten. Ihr Schlachtruf: "Die Ukraine ist kein Bordell!"
Ganz schrecklich, die Lebensbedigungen dieser Studentinnen.

Dabei könnten die doch viel mehr Geld; denn hübsch sind sie ja.

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Haio Forler 30.07.2009, 09:44
7. Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

Zitat von dischu
Genau diese Einstellung ist typisch feministisch: Man gibt vor alles mögliche für die Gleichberechtigung zu tun, aber nur da, wo es einen stört. Dort wo es angenehm ist, nimmt man die Frauenbevorzugungen der alten partiarchalen Welt gerne mit. Diese Rosinenpickerei, die man auch aus Deutschland nur zu gut kennt, ist quasi ein Markenzeichen für Feministinnen und deren Vorstellungen von "Gleichberechtigung".
Also, wenn Sie einer Frau in den Mantel helfen, heißt das noch lange nicht, daß Sie sie schlechter bezahlen sollten, schlagen sollten, anzüglich behalndeln sollten, vergewaltigen sollten, erniedrigen sollten, beleidigen sollten.

Wie dumm ist das denn.

Oder meinen Sie, für Ihre Höflichkeit innerhalb der traditionellen Konventionen dürften Sie sich das ausgleichend leisten? Wir müssen wir uns das detailliert vorstellen?

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realredfox 30.07.2009, 09:52
8. Jaja.... Unschuldslämmer..

Zitat von Thybalt
Die Ukraine ist kein Bordell. Auch wenn die Damen in den meisten Staaten des ehemaligen Ostblocks sich aufreizender zu kleiden moegen, als in den meisten westlichen Staaten kann und darf das nicht als Einladung gelten, diese Frauen als kaeufliche Sexobjekte zu betrachten. Hier in Polen war dieses Problem vor allem in den 90ern auch deutlich ausgepraegt, als westliche (und auch viele Deutsche - leider) hierherkamen mit der Einstellung, dass "jede polnische Frau kaeflich" ist (Originalzitat). Dies hat sich jedoch weitestgehend selbst geregelt. Volle Unterstuetzung fuer die Aktionen der ukrainischen Student(inn)en.
Dann isses sicher Zufall, dass die ganzen Frauen von "Unternehmern" in diversen Fernsehberichten einen polnischen bzw. osteuropäischen Akzent haben...
Zu dieser "Einstellung", die Sie beschreiben gehören immer noch zwei. Niemand muss sich prostituieren, wenn er es nicht will oder es sich nicht einfach machen will.

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medienquadrat 30.07.2009, 09:52
9. ...

Zitat von sysop
Wo sie auftauchen, wird's turbulent. Mit rabiaten Mitteln kämpft die Gruppe Femen gegen Sextourismus und Prostitution in Kiew. Die Studentinnen und Schülerinnen ziehen sich aus, warnen Ausländer, werfen mit Schlamm oder Torten. Ihr Schlachtruf: "Die Ukraine ist kein Bordell!"


irgendwie verstehe ich die Logik nicht ganz. Studentinnen ziehen sich aus, um Männer abzuschrecken? Sind die Ukrainerinnen denn so abstoßend hässlich?

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