Forum: Leben und Lernen
Umfrage: Zukunft in Deutschland - so denken Jugendliche
Kentaroo Tryman/ Getty Images

Um die eigene Zukunft machen sich die meisten Jugendlichen in Deutschland wenig Sorgen. Das sieht allerdings anders aus, wenn es um den sozialen Aufstieg geht - und die ganze Gesellschaft.

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JackGerald 09.11.2019, 18:17
1. Das wundert mich nicht

Die meisten jungen Menschen legen halt besonderen Wert auf "Lifestyle" - man könnte dazu auch das "süße Leben" sagen. Viele von ihnen werden auch noch ordentlich erben. Es ist allerdings zu befürchten, dass es für die Meisten in wenigen Jahrzehnten ein böses Erwachen gibt.

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GoaSkin 09.11.2019, 18:24
2.

Man sehnt sich als junger Erwachsener nicht sonderlich danach, nun endlich auf einem höheren Wohlstandsniveau leben zu können, als die eigenen Eltern, sondern möchte vor allem, dass alles in Zukunft auch so bleibt, wie man es aus seiner Jugend gewohnt war. Dies zeigt such u.A. dadurch, dass Leute, die in einem ärmeren Elternhaus aufgewachsen sind und dennoch ihr Abitur machen, auch Studiengänge in Betracht ziehen, die später einmal keine dicken Gehälter versprechen und z.B. Soziale Arbeit studieren, was für den Nachwuchs aus reichen Elternhäusern eher nicht in Betracht kommt.

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Gudrun3 09.11.2019, 18:47
3.

Die Generation 40+ ist für die SPD weitgehend verloren. Umso mehr müssen junge Wähler aufgeklärt und gewarnt werden. Damit neoliberale Kalküle, sie gegen die Älteren auszuspielen, nicht aufgehen.

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TS_Alien 09.11.2019, 18:54
4.

Wie kann man in Deutschland pessimistisch sein?

Die Gesundheitsversorgung war insgesamt gesehen noch nie besser und wird noch besser. Viele Krankheiten, an denen man früher garantiert gestorben ist, sind heue behandelbar.

Der soziale Aufstieg ist jedem möglich. Mit Fleiß schafft man viel. Auch wenn es mit dem Abitur oder Studium nicht klappt. Handwerker und andere Facharbeiter werden gesucht.

Die Umweltverschmutzung ist immer noch besorgniserregend, aber lange nicht so gefährlich wie zu meiner Jugend. Damals gab es Smog, Waldsterben, ... .

Gute Bildung ist in Deutschland günstig zu haben. Angefangen bei den öffentlichen Bibliotheken. Schulen, Volkshochschulen, Fachhochschulen, Universitäten, ... kosten fast nichts. Selbst mit wenig Geld kann sich jeder bilden.

Was in Deutschland fehlt, ist der eigene Wille zum Erfolg. Und die Konzentration auf die wichtigen Dinge im Leben. Kleiner Tipp: das neueste Smartphone ist es nicht.

Es gibt einen Bereich, der mich etwas pessimistisch stimmt. Das ist der braune Geist. Offensichtlich sind zu viele Deutsche anfällig für diesen Schwachsinn. Bildung schützt davor!

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gvcom 09.11.2019, 19:12
5. Ich bin auch der Ansicht........

Zitat von JackGerald
Die meisten jungen Menschen legen halt besonderen Wert auf "Lifestyle" - man könnte dazu auch das "süße Leben" sagen. Viele von ihnen werden auch noch ordentlich erben. Es ist allerdings zu befürchten, dass es für die Meisten in wenigen Jahrzehnten ein böses Erwachen gibt.
dass sich viele Jugendliche den Lebensstandard den sie aus dem Elternhaus gewöhnt sind nicht mehr leisten können wenn sie von eigener Hände Arbeit leben müssen.

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Actionscript 09.11.2019, 19:13
6. Im Ausland leben

Ich empfehle grundsätzlich jedem Jugendlichen, mal für ein Jahr im Ausland zu leben und zu arbeiten. Ich lebe jetzt schon seit vielen Jahren in den USA. Man sieht sein eigenes Land ganz anders, nämlich von aussen. Mit einmal sind die europäischen Länder sich alle so ähnlich. Man lernt, Dinge in seinem Geburtsland zu schätzen. Man lernt aber auch Einiges im Ausland, was man in Deutschland verbessern könnte. Gerade Jugendliche haben eher die Möglichkeit, vorübergehend im Ausland zu leben und dann wieder zurückzukommen. Auch Arbeitgeber schätzen es, wenn man Auslandserfahrung hat. Ich bin sicher, dass die Umfrage dann anders ausfallen wird.

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Profdoc1 09.11.2019, 19:14
7. Dem.....

Zitat von TS_Alien
Wie kann man in Deutschland pessimistisch sein? Die Gesundheitsversorgung war insgesamt gesehen noch nie besser und wird noch besser. Viele Krankheiten, an denen man früher garantiert gestorben ist, sind heue behandelbar. Der soziale Aufstieg ist jedem möglich. Mit Fleiß schafft man viel. Auch wenn es mit dem Abitur oder Studium nicht klappt. Handwerker und andere Facharbeiter werden gesucht. Die Umweltverschmutzung ist immer noch besorgniserregend, aber lange nicht so gefährlich wie zu meiner Jugend. Damals gab es Smog, Waldsterben, ... . Gute Bildung ist in Deutschland günstig zu haben. Angefangen bei den öffentlichen Bibliotheken. Schulen, Volkshochschulen, Fachhochschulen, Universitäten, ... kosten fast nichts. Selbst mit wenig Geld kann sich jeder bilden. Was in Deutschland fehlt, ist der eigene Wille zum Erfolg. Und die Konzentration auf die wichtigen Dinge im Leben. Kleiner Tipp: das neueste Smartphone ist es nicht. Es gibt einen Bereich, der mich etwas pessimistisch stimmt. Das ist der braune Geist. Offensichtlich sind zu viele Deutsche anfällig für diesen Schwachsinn. Bildung schützt davor!
ist nichts hinzuzufügen. Nur Bildung hilft.

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brooklyner 09.11.2019, 19:18
8.

Zitat von GoaSkin
Man sehnt sich als junger Erwachsener nicht sonderlich danach, nun endlich auf einem höheren Wohlstandsniveau leben zu können, als die eigenen Eltern, sondern möchte vor allem, dass alles in Zukunft auch so bleibt, wie man es aus seiner Jugend gewohnt war. Dies zeigt such u.A. dadurch, dass Leute, die in einem ärmeren Elternhaus aufgewachsen sind und dennoch ihr Abitur machen, auch Studiengänge in Betracht ziehen, die später einmal keine dicken Gehälter versprechen und z.B. Soziale Arbeit studieren, was für den Nachwuchs aus reichen Elternhäusern eher nicht in Betracht kommt.
Schmarrn, ich komme aus dem durchaus privilegierten Südwesten und ich kann Ihnen an mindestens zwei Händen Freunde aufzählen, mit denen ich Abitur gemacht habe, die trotz - oder genau weil aus wohlhabenden Bildungs(!!!)bürgerhaushalten kommend, soziale Berufe und Studienfächer gewählt haben. Was auch sehr hilfreich war, soziale Kompetenz zu erlangen, war der Zivildienst, den wir alle durchlaufen haben, zum Bund gingen nur Trottel, oder zwei, drei opportunistische Würstchen, die auf die Mär reingefallen waren, sonst später keine Position in der Wirtschaft zu bekommen.

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klimaterium 09.11.2019, 19:38
9. @9

"Was auch sehr hilfreich war, soziale Kompetenz zu erlangen, war der Zivildienst, den wir alle durchlaufen haben, zum Bund gingen nur Trottel, oder zwei, drei opportunistische Würstchen, die auf die Mär reingefallen waren, sonst später keine Position in der Wirtschaft zu bekommen." Da sprießt die soziale Kompetenz ja aus jedem ihrer Worte! ;-)

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