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Ungerechte Abiturnoten: Meine Zwei ist besser als deine - relativ gesehen
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Abitur ist nicht gleich Abitur: Die Durchschnittsnote hängt stark davon ab, in welchem Bundesland der Schüler wohnt. Dabei gäbe es eine einfache Lösung, den Schulabschluss vergleichbar zu machen: der Vergleich zu den Mitschülern.

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hasimen 22.07.2015, 09:54
60. Klatsche ?

Ein bundesweit einheitliches, zentral gesteuertes aber vergleichbares Abitur wäre im Ergebnis eine eindeutige Klatsche für die Multikultis á la Frau C.Roth. Es würde sicher schonungslos die Polarisierungen aufdecken und der Schönfärberei ein Ende machen. Auch in NRW gibt es Extreme in beide Richtungen, Gymnasien mit hohem Niveau wie im Gegensatz dazu der Gesamtschul-Persilschein. Den Unterschied sieht man spätestens im Berufsleben, wenn angebliche Spitzenabiturienten kläglich versagen.

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dialogischen 22.07.2015, 09:56
61. Einfach, leicht verständlich, ... falsch!

Die implizite Annahme, damit eine Rangwertung innerhalb eines Bundeslandes Sinn machen kann, wäre die absolute Vergleichbarkeit der Benotung an unterschiedlichen Schulen. Zu Zeiten der geburtenstarken Jahrgänge konnte man in Baden-Württemberg durch Schulwechsel schon mal die Einreichungsnoten um 2 Noten verbessern - und damit den Abischnitt beeinflussen.

Derartige Effekte dürften doch auch heute bestehen.

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tgu 22.07.2015, 10:00
62. Arg...

Es gibt 16 Bundesländer und das dreigliedrige Schulsystem, macht in der BRD 48 verschiedene Schulformen für die Mittelstufe. Was soll das? Wenn man sich die besten Länder der Pisa-Studie anschaut, dann haben die genau eine Schulform für die Mittelstufe.
Anstatt, dass jetzt 16 Bildungsministerien über legen, wie sie ihre 3 Schulformen reformieren und sich damit noch mehr unterscheiden, sollten sie sich lieber alle zusammensetzen und von den besten lernen und ein Schulsystem für die ganze BRD schaffen, da muss dann mal halt demokratisch abgestimmt werden.
Übrigens, die Idee mit der Landeskunde ist nicht schlecht, da könnt man dann auch länder- oder regionalspezifische Dialekte pflegen.

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comtom 22.07.2015, 10:00
63.

Es liegt weniger an den Schülern, sondern an dem unmöglichen Schulsystem. Ein einheitliches System von der Grundschule bis zum Abitur und darüber hinaus.
Dieses Ländergeklüngel war und ist schlichtweg dumm.
Schon alleine aus dem Grund das man da hinziehen soll wo man einen Job bekommt. Und jedes mal müssen sich Schüler neu orientieren. Von dem Arbeitsmaterial wie Bücher mal abgesehen und den damit verbundenen Kosten. Das derzeitige System ist eine Belastung für Schüler und Eltern.
Ebenso die Fächer. Wenn ich da z.B. Fächer sehe wie "Religion ohne Neigung". Das ist an Blödsinn sind nicht überbieten. Und letztendlich ist es nichts weiter als eine Freistunde.
Da wird nach einem einigen Europa geschrien was nicht verkehrt ist. Nur auf Landesebene scheitert es schon.

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nickleby 22.07.2015, 10:00
64. Abitur , na und ?

Die deutsche Schule leidet unter Niveauverlust, daher auch die erschreckend hohe Zahl von Abiturienten, die wenig können, aber umso überzeugter von sich sind.
Die Rücksichtnahme auf den leistungsschwächsten Schüler ist kontraproduktiv.
Inklusion der geistig Behinderten ist ein Holzweg, untergräbt die Schule im leistungsorientierten Voranschreiten.
Besondere Schulen für geistig Behinderte sind zum Vorteil dieser Schüler
Wenn man nun das Leistungsprinzip auch an der Schule hochhielte, hätten wir wieder die hervor ragenden Ergebnisse der klassischen deutschen Schule.
Aber heute wird nur gefördert, anstatt zu fordern.
Schule muss differenzieren und selektieren

Wenn alle Leute Das Abitur haben, hat keiner das Abitur.

Das Abitur muss mindestens zwei bis drei Fremdsprachen umfasse. Deutsch, als Mutter- und Landessprache, muss immer erstes Prüfungsfach ( schriftlich und mündlich)sein, mit vertieften Kenntnissen in der deutschen Literatur ( Grimmelshausen bis Grass)
Daneben : Mathematik, Naturwissenschaften, Geschichte, Erdkunde und Wirtschaft

So kann man vielleicht das deutsche Bildungswesen noch retten.

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des_pudels_kern 22.07.2015, 10:02
65. Hat mit Mathe aber nichts zu tun...

Zitat von abby_thur
Typisch Mathematiker, keine Fantasie. Wie wäre es mit etwas kaufmännischem gewesen? Der Vorschlag erst Beruf lernen dann studieren ist ein sehr guter und würde uns viele, viele "Fachidioten" ersparen.
...eine kaufmännische Lehre hat nichts mit (Uni-)Mathematik zu tun. Das wären einfach 2-3 verpulverte Jahre.

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dickebank 22.07.2015, 10:04
66. Bundesverkehrsministerium

Zitat von vierreifen
Die Lösung ist einfach und nicht schwer zu realisieren. Abschaffung aller Landesministerien für Bildung sowie der KMK. Ein Bundesbildungsministerium, das ein Zentralabitur vorgibt. Die freiwerdenden Stellen oben gehen in den Schuldienst. Kostet nix und löst gleich mehrere Probleme auf einmal. Die große Koalition könnte diese überfällige Föderalismusreform realisieren, wenn sie wollte. Man muss sich nur an die Beamtenlobby herantrauen.
Damit dann analog zur Verteilung der Bundesmittel für den Bundesfernstraßenbau an die Länder entsprechend die Abiturzeugnisse vergeben werden.

Bayern erhält fünfmal soviele Gelder zum Erhalt der Bundesfernstraßen wie NRW, und BaWü immerhin noch die vierfache Summe im Vergleich zu NRW.

Diejenigen, die ach so laut nach einem Bundesbildungsministerium schreien, übersehen, dass die Allgemeine Hochschulreife an Gymnasien, bundesweit allenfalls von 35% der Schülerschaft erworben wird. Alle anderen Studienanfänger haben ihre Hochschulzugangsberechtigung auf anderen Wegen erworben.

Der überwiegende Teil der Schülerschaft besucht andere Schulformen als das Gymnasium. Und wegen einer einzigen Schulform braucht es kein eigenständiges Bundesministerium.

Was meinen Sie, was die Bayern sich aufregen würden, wenn der Bund von denen das 10. Hauptschuljahr als Pflichtschuljahr einfordern würde. BY hat mämlich nur neun Jahre Vollzeitschulpflicht. Oder der Bund die Bedingungen zum Besuch von Förderschulen in einem Bundesland wie Bayern vorgeben würde.

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lykaner-ahroun 22.07.2015, 10:05
67. Weg mit dem allgemein bei der Hochschulreife

Das ganze Problem ließe sich einfacher lösen streicht das allgemein bei der Hochschulreife oder warum konkurriert das berühmte lk reli und sport mit dem lk Physik Mathematik Abitur um ein und den selben studienplatz.......

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ihatezensur 22.07.2015, 10:07
68. Falscher Ansatz

zwar ist die Bereitschaft zum Lernen, das Anpassen und teilweise auch die Intelligenz in Schulnoten ausgedrückt, aber sie sagen recht wenig über die spezielle Befähigung eines Einzelnen für ein bestimmtes Studienfach. Deswegen Eignungstetst für bestimmte Studienfächer auf dem Level anch dem Abitur.

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coloneltw 22.07.2015, 10:10
69. @Elwu

ganz Ihrer Meinung, aber dann würden in den nördlichen Bundesländern Durchfallquoten von 30-40% entstehen - das ist für deren Regierungen untragbar. Sie müssten dann einsehen, dass Ihre Bildungspolitik gescheitert ist.

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