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Ungerechte Grundschullehrer: "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose"

Sophie und Alexander haben Glück: Ihre Lehrer halten sie für leistungsstärker als Kinder, die Chantal oder Justin heißen. Eine Studie zeigt, dass Grundschulpädagogen Vorurteile gegen bestimmte Vornamen hegen - und manche Kinder deswegen sogar als besonders verhaltensauffällig einstufen.

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Ephemeris 16.09.2009, 19:40
1.

...langweilig...
aber ein wenig Wahrheit dahinter :D , assis nennen ihre Kinder komisch :D

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Robert B. 16.09.2009, 19:41
2.

Zitat von sysop
Sophie und Alexander haben Glück: Ihre Lehrer halten sie für leistungsstärker als Kinder, die Chantal oder Justin heißen. Eine Studie zeigt, dass Grundschulpädagogen Vorurteile gegen bestimmte Vornamen hegen - und manche Kinder deswegen sogar als besonders verhaltensauffällig einstufen.
Das liegt wohl an der Erkenntnis:
Je prolliger die Eltern, um so blumiger die Kindernamen.

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mat0r 16.09.2009, 19:44
3. list der namen

da würde mich interessieren was sie zu meinem namen denken. Gibts da ne List oder Ergebnisse, auf der Uni Seite hab ich selbst nichts gefunden an Forschungsergebnissen.

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derherrhuber 16.09.2009, 19:50
4. Jimmy Blue

Zitat von sysop
Sophie und Alexander haben Glück: Ihre Lehrer halten sie für leistungsstärker als Kinder, die Chantal oder Justin heißen. Eine Studie zeigt, dass Grundschulpädagogen Vorurteile gegen bestimmte Vornamen hegen - und manche Kinder deswegen sogar als besonders verhaltensauffällig einstufen. ja es ist wirklich ungerecht und Lehrer sollten schon objektiv sein andererseits: Eltern und vor allem Prominente sollten sich halt überlegen, wie sie ihr kind nennen, Jimmy Blue O. sagt doch alles!! Kinder sind keine Objekte, mit denen man Extravaganz und Weltläufigkeit ausdrücken kann!

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wassolldas1 16.09.2009, 19:54
5. Ähm...

Zitat von sysop
Sophie und Alexander haben Glück: Ihre Lehrer halten sie für leistungsstärker als Kinder, die Chantal oder Justin heißen. Eine Studie zeigt, dass Grundschulpädagogen Vorurteile gegen bestimmte Vornamen hegen - und manche Kinder deswegen sogar als besonders verhaltensauffällig einstufen.
Und was passiert, wenn das Kind aus einer Familie mit einer englischsprachigen Mutter und einem deutschen Vater stammt? Dann kann es durchaus sein, dass das Kind Kevin oder Lucy heißt, mit Nachnamen aber Müller. Und zwar ohne dass da irgendein sozialer Grund dahinter steckt. Schon alleine deshalb sind derlei Vorurteile fehl am Platz.

Mahlzeit

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Priest 16.09.2009, 19:55
6. komisch

Komisch ich dachte auch wie meine beiden Vorredner. Englische Namen und solche die so klingen sind bei bestimmten Menschen beliebt und leider gehören diese oft zu denen die mit der Erziehung eines Kindes überfordert sind und die Kinder daher besondere Aufmerksamkeit in der Schule brauchen.

In diesem Sinne wünsche ich noch nen schönen Abend..
euer Kevin ;)

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joachim84 16.09.2009, 19:56
7. Kevin...

...wer nennt sein Kind auch schon Kevin. Natürlich bitter, dass so ein Kind dann doppelt gestraft ist.

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VevendoVides 16.09.2009, 19:59
8. LehrerInnen und PädagogInnen

Zitat von sysop
Sophie und Alexander haben Glück: Ihre halten sie für leistungsstärker als Kinder, die Chantal oder Justin heißen. Eine Studie zeigt, dass Vorurteile gegen bestimmte Vornamen hegen - und manche Kinder deswegen sogar als besonders verhaltensauffällig einstufen.
Nanu, der Spiegel ist doch sonst so gegendert und beherscht das Binnen-I bis zur Perfektion. Nur, wenn es, wie hier, um Lehrerinnen und Grundschulpädagoginnen geht - da klappt es dann nicht mit der weiblichen Form. Denn wir wollen nicht vergessen, dass weit über 90 Prozent der Pädagogen in der Grundschule Frauen sind; selbstverständlich verdienen sie ja auch 22-23 Prozent weniger (die Presse kann sich noch nicht auf einen verbindlichen Wert einigen) als die auch dort dominanten Männer ;-)

Interessant, der Artikel, allemal und ich befürchte, er hat seine Berechtigung. Der Rest allerdings auch - oder sollte sich die sprachliche Normalität langsam wieder durchsetzen? Letzteres wäre zu begrüßen, aber dann bitte im vollem Umfang.

Nun ja, vergessen wir nicht, was aus den Ahmeds und Ayicas wird - vielleicht braucht es da keinen Namen mehr, da leichter zu erkennen.

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Hercules Rockefeller 16.09.2009, 20:00
9. Tja

Was soll man da sagen, die Klientel die ihre Kinder vornehmlich mit solchen Namen auszustatten pflegt, hat eben in der Regel "verhaltensauffällige" Kinder.

Aus Erfahrung wird man eben klug-vielleicht sollte man anschließend mal untersuchen, wie viele Kevins und Jaquelines denn tatsächlich ihrem Vorurteil entsprechen. Aber eine solche Studie wäre nicht politisch-korrekt...

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