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Uni-Abschluss und arbeitslos - was tun?

Keine Arbeit, nirgends: Die Angst vor der Arbeistlosigkeit treibt zahlreiche Hochschulabsolventen um. Selten war die Lage so schlecht wie momentan - was können Absolventen tun?

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hjm 01.11.2010, 20:51
850.

Zitat von melbo
In PISA geht es um Grundlagenwissen ...
Kompetenzen. In PISA geht es um Kompetenzen.
Hier erfahren Sie, was der Unterschied ist, und noch einiges mehr.

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chirin 02.11.2010, 10:34
851. Uni-Abschluss und arbeitslos - was tun?

Zitat von heinrichp
Die Kinder brauchen eine gute Schulbildung, so die Politiker aller Parteien. Hat man eine gute Schulbildung bekommt man trotzdem keinen Job. Woran das nur liegt? So wie wir heute leben gibt es wenig Hoffnung das sich was ändert. Was wir dringend brauchen ist ein neues Weltbild und eine Bewusstseinsänderung! Das gesamte Leben auf dieser Erde wird dem Ziel der Maximierung der Kapitalakkumulation unterworfen. Die dramatischen Folgen dieser Entwicklung sind die ständig fortschreitende systemische Verbreiterung der Kluft zwischen Arm und Reich, Ausschluss und Verarmung breiter Bevölkerungsschichten und verstärkte ökologische Zerstörung.
Ja, so ist es! Was mich sehr stört, ist , dass Politiker, die an der Macht waren und nichts geändert haben, schreien,
was man ändern sollte. Z.B. eine gute Schulbildung, das heißt analog, dass wir - Dank der schreienden Politiker - unter deren Ägide, eine schlechte Schulbildung hatten. Und so geht das durch die Bereiche. In Berlin sind die Kinder durch Herrn Wowereit, Zöllner etc. zur Verblödung mutiert. In 9 Jahren 13 Änderungen im Schulrecht. Die Änderungder Rechtschreibregeln war ein Riesengeschäft und hat dazu geführt, dass ganze Generationen nicht mehr die richtigen
regeln beherrschen - weder die neuen noch die alten Regeln. Diese Regierungen ab 1919 haben nichts fertig gebracht, außer GEschichte zu verfälschen - natürlich die eigene Beweihräucherung.
ich kann nur jedem empfehlen, außerhalb der Schule seine Geschichtskenntnisse zu inhalieren, durch das Lesen guter Geschichtsbücher und davon gibt es - auch in unserem Land - genug.
Heute finde ich, es wird zu lange studiert , zu wenig gelernt , die geistige Faulheit gestärkt und zu hohe Ansprüche von sogenannten Frisch-Akademikern gestellt.
Meine Nichte , Lehrerin, hat mir gerade erklärt, dass sie als Serviererin neben dem Studium , mehr monatliche Nettoeinnahmen hatte, als jetzt im Schuldienst.
Andere Länder haben auch gute Arbeitsstellen, wer noch keine Kinder hat, sollte ins Ausland gehen. Die Tochter meiner Freundin hat eine gutgehende HNO-Praxis mit vielen Überstunden , aber was nutzt das, wenn das Netto nciht den Mann (die Frau) ernährt? Selbstverständlich ist dort ein gehobener Lebensstandard , die Kleine geht in die Privatschule 680 Euro mtl., die Bücher, Ballett, Reisen etc. und natürlich der Faktor Miete in Berlin, das will alles bezahlt sein und bleibt nach Steuerabzug und Ärztekammer nicht übrig. So geht diese jetzt nach Australien, da hat sie schon sämtliche Test und Prüfungen bestanden - sie ist einsogenanntere Durchläufer und hochintelligent - also , auf nach Australien -.

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Berto v. Klick 02.11.2010, 11:27
852. Bei den Lehrern!

Zitat von sysop
BWL ist das größte Massenfach seit Erfindung der Hochschule. Für Veteran Alfred Kieser ist klar: Mit Spaß hat das nichts zu tun. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der Professor, der Traum vom großen Geld locke die Studenten. Die Job-Chancen sind gut, Enttäuschungen aber programmiert.
Hochschullehrer lassen die "Studenten" ihre Bücher und Skripten auswendig lernen, erzeugen Prüfungsstreß und die Praxisvermittlung erfolgt über auswendig gelernte Case Studies. Ansonsten sind die Lehrer als verbeamtete Berater in der Freien Wirtschaft tätig und nehmen echten Beratern die Jobs weg. Ohne ihren Hochschullehrertitel würden sie diese Aufträge aber nie bekommen und eher als Scheinselbständige und HIVler rumkrebsen.

Daher sind deren BWL-Studenten auch nicht ausreichend qualifiziert. Gut kaufmännisch oder fachlich ausgebildete Akademiker (Ing., Juristen, Psychologen, Naturwissenschaftler ...) werden gebraucht, nicht solche Trendy-Typen mit gesichertem Halbwissen und pseudointellektueller Überheblichkeit.

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Berto v. Klick 02.11.2010, 11:51
853. Bürolehre vs. BWL

Zitat von Klo
Das ist lange bekannt. BWL ist schließlich faktisch kein Studienfach, sondern ein Schulfach, oder ein Lehrberuf. Das Erlernen der Betriebswirtschaft erfordert keine Vorkenntnisse und hat an einer Hochschule nichts verloren.
Früher hat ein Realschüler eine kaufmännische Lehre absolviert und dann noch 1-2 Jahre Wirtschaftsfachschule (meistens private) drangehängt und war für anspruchsvolle Aufgaben in Unternehmen bestens qualifiziert.

Heute "studieren" Abiturienten "BWL" und können danach weder richtig Deutsch noch Rechnen und verstehen von der Wirtschaft auch nichts, aber sie können schöne bunte Charts basteln.

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tapuzim 02.11.2010, 13:02
854.

Zitat von Berto v. Klick
Früher hat ein Realschüler eine kaufmännische Lehre absolviert und dann noch 1-2 Jahre Wirtschaftsfachschule (meistens private) drangehängt und war für anspruchsvolle Aufgaben in Unternehmen bestens qualifiziert. Heute "studieren" Abiturienten "BWL" und können danach weder richtig Deutsch noch Rechnen und verstehen von der Wirtschaft auch nichts, aber sie können schöne bunte Charts basteln.
...und werden "gebügelte Arschlöcher" genannt.

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Clownfish 02.11.2010, 13:34
855.

Zitat von revolutioner
für einen Beruf nicht reicht,studieren alle doo.... BWL.Technik,Wissenschaft Studium ist nicht so sehr gefragt,da muß man zu viel denken. Habe mal nur so aus Jux bei einigen Leuten nach gefragt,wie die vier Jahreszeiten zustande kommen.Es war auch eine schlau studierte (BWL) dabei,die war aber auch mit der Frage überfordert war.Bei den Antworten mußte ich teilweise kot.... . Soviel zu (ein)Bildung und Wissen.
Das ist nicht so ungewöhnlich. Es gibt ja auch genug Leute, die die gewagtesten wirtschaftspolitischen Prognosen äußern, ohne von dem Thema eine Ahnung zu haben.

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Nonvaio01 02.11.2010, 14:52
856. Bwl?

Zitat von Clownfish
Das ist nicht so ungewöhnlich. Es gibt ja auch genug Leute, die die gewagtesten wirtschaftspolitischen Prognosen äußern, ohne von dem Thema eine Ahnung zu haben.
Ich hab keine Ahung was beim BWL Studium gelehrt wird, aber es sollte einfach mal logisches denken unterrichtet werden. daran fehlt es den meisten, die meisten denken zu kompliziert.

jedesmal wenn ich mit einem BWL'er zusammen gearbeitet habe, musste ich nmich hinterher fragen was der die ganze Zeit gemacht hat im Studium. Business ist logisches denken und finden von loesungen fuer aufkommende probleme bei projecten. Sowas kann man nicht Studieren. Und charts und Analysen die kann man auch mit gesundem menschen verstand erledigen.

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Clownfish 03.11.2010, 11:10
857.

Zitat von Nonvaio01
Ich hab keine Ahung was beim BWL Studium gelehrt wird, aber es sollte einfach mal logisches denken unterrichtet werden. daran fehlt es den meisten, die meisten denken zu kompliziert. jedesmal wenn ich mit einem BWL'er zusammen gearbeitet habe, musste ich nmich hinterher fragen was der die ganze Zeit gemacht hat im Studium. Business ist logisches denken und finden von loesungen fuer aufkommende probleme bei projecten. Sowas kann man nicht Studieren. Und charts und Analysen die kann man auch mit gesundem menschen verstand erledigen.
Wissen Sie was ich witzig finde? Ich könnte BWLler durch Techies ersetzen und exakt, aber wirklich exakt das Gleiche sagen.
Ich denke, im Studium lernt man primär eine Denk- und Arbeitsweise. Je nach Studiengang unterscheiden sich die Denkweisen und jede Variante hat ihre Stärken und ihre Schwächen.
Einen BWLler z.B. muss man nach dem Studium oft erstmal gründlich "erden", dafür muss man den einen oder anderen ITler oder Maschienenbauer kräftig in den Hintern treten, damit er oder sie über den technischen Tellerrand hinausblickt.
Im Studium lernt man Grundlagen, die man im Berufsleben ausbauen muss. Nicht mehr, nicht weniger.
Allerdings sollte man auch nicht vergessen, dass ein Studium durchaus eine gewisse Leistung beinhaltet. D.h. ein Diplom, Master, ... ist in gewissem Sinne ein Signal "hey, ich kann mir Dinge schnell und selbstständig aneignen".

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Nonvaio01 03.11.2010, 11:23
858. Sehe ich nicht so

Zitat von Clownfish
D.h. ein Diplom, Master, ... ist in gewissem Sinne ein Signal "hey, ich kann mir Dinge schnell und selbstständig aneignen".
Hallo,
sowas kann man aber auch ohne Diplom Master. Ich kann verstehen das es in einigen Berufen erforderlich ist, wie z.b im bauwesen, wegen der Statik und so weiter.
Aber grundsaetzlich finde ich das gerade das BWL total ueberfluessig ist.

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Hawkeye 1 03.11.2010, 12:36
859.

Zitat von Nonvaio01
Hallo, sowas kann man aber auch ohne Diplom Master. Ich kann verstehen das es in einigen Berufen erforderlich ist, wie z.b im bauwesen, wegen der Statik und so weiter. Aber grundsaetzlich finde ich das gerade das BWL total ueberfluessig ist.
Sagten Sie im Posting 861 nicht, daß Sie nicht wüßten, was in BWL gelehrt würde, jetzt halten Sie d i e BWL für total überflüssig? Ist es nicht besser zu schweigen, wenn man eingestandenermassen keine Ahnung hat??

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