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Uni Frankfurt: Proteste gegen Kopftuchkonferenz
Frank Rumpenhorst / DPA

An der Frankfurter Goethe-Universität hat es Kritik gegen eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Kopftuch gegeben. Dahinter stecken offenbar Studierende. Die Uni-Präsidentin nannte die Äußerungen "unwürdig".

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dominik18 18.05.2019, 05:26
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Wer hier leben möchte,sollte sich auch den Gebräuchen dirses Landes anpassen und dies hat nichts mit Freundlichkeit oder Rassismus zu tun,sondern ist eine Selbstverständlichkeit

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Elfsilbler 20.05.2019, 16:00
31.

Zitat von dominik18
Wer hier leben möchte,sollte sich auch den Gebräuchen dirses Landes anpassen und dies hat nichts mit Freundlichkeit oder Rassismus zu tun,sondern ist eine Selbstverständlichkeit
Wclche würden Sie dafür besonders empfehlen? Lederhosen tragen? Platt sprechen? Farbige verprügeln?

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ondrana 20.05.2019, 21:04
32.

Zitat von dominik18
Wer hier leben möchte,sollte sich auch den Gebräuchen dirses Landes anpassen und dies hat nichts mit Freundlichkeit oder Rassismus zu tun,sondern ist eine Selbstverständlichkeit
Thema verfehlt.
Es geht hier nicht im die Inhalte der Diskussion, sondern um die Tatsache, dass diese Diskussion nach der Meinung einiger gar nicht stattfinden durfte.
Wer nicht in der Lage ist, zu verstehen, dass Universitäten genau der richtige Platz sind, kontroverse Diskussionen zu führen, hat selbst als Student/in auf einer Uni nichts verloren.
Es geht um die Auseinandersetzung, um Argumente, um Gegenargumente, um wissenschaftliche Unterfütterung dieser Argumente.
Und wenn man meint, dass der ganze Diskurs sich nicht ausreichend auf universitärem Niveau befindet, der darf das auch gerne darlegen und auch belegen mit einer differenzierten Gegenrede. Er/sie darf alle Argumente Pro oder Contra gerne nach allen Regeln der Kunst auseinanderpflücken. Er/sie kann das schriftlich tun, in Artikeln, in einer Gegenveranstaltung. Nennt sich "freie Rede".

Was gar nicht geht ist, diese Diskussion von vornherein unterbinden zu wollen, die wissenschaftliche Qualifikation der Diskussionsleiterin und die Eignung der Teilnehmer/innen schon im Vorfeld zu diskreditieren, "Rassismus" zu schreien, weil einem das Thema nicht passt und zu versuchen, die Diskutanten und Diskutantinnen niederzubrüllen. Das ist nämlich Zensur. Und die findet laut Grundgesetz nicht statt.

Newsflash: Sie befinden sich auf deutschem Hoheitsgebiet. Hier darf man Sachen diskutieren. Uni und so.

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