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Urteil zu Kopftuch-Verboten: Karlsruhe kritisiert Bevorzugung des Christentums
DPA

Das Bundesverfassungsgericht hat pauschale Kopftuchverbote für den Schuldienst eingeschränkt. Dass vier Bundesländer in ihren Schulgesetzen das Christentum privilegieren, kritisieren die Richter scharf.

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knok 13.03.2015, 18:01
1. Kopftücher

haben meiner Meinung nach in Schulen nix zu suchen. Genau so wie Kippas, Kreuze und politische Symbole. Draußen darf natürlich alles erlaubt sein, was rechtens ist.

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gmbr 13.03.2015, 18:01
2. Ein Zeichen der Toleranz...

ist ohne Verbote auszukommen. Kein Glaube ist wichtiger als der Andere und in eine demokratie muss man mit vielfältigkeit leben.

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frenchie3 13.03.2015, 18:12
3. Wann endlich

gibt es eine Trennung von Staat und Kirche wie hier in Frankreich? Glauben ist Privatsache, da hat der Staat nichts drin zu suchen. Und hunderte von Problemen wären auf einen Schlag gelöst. Zum Beispiel in meinen Augen das verfassungsfeindliche Arbeitsrecht der Kirche.. Usw.

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manniac 13.03.2015, 18:13
4. Teilweise richtig, in der Tendenz aber falsch

In unserem Grundgesetz kommt glücklicherweise nirgendwo der Begriff "christlich" oder "jüdisch" oder eine sonstige Religion vor.
Richtig ist, daß keine Religion privilegiert zu behandeln ist. Somit sollte also auch in öffentlichen Schulen das Tragen von Ordenskleidung, der Kippa und auch des Kopftuchs durch Lehrer als Ausdruck ihrer privaten Religiösität unterbleiben.

Falsch ist daher allerdings tendenziell das Kopftuchverbot zu kritisieren.

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jamon 13.03.2015, 18:15
5. :-)

Zitat von knok
haben meiner Meinung nach in Schulen nix zu suchen. Genau so wie Kippas, Kreuze und politische Symbole. Draußen darf natürlich alles erlaubt sein, was rechtens ist.
dinge die rechtes dürfen nicht nur erlaubt sein, sie sind erlaubt!

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schulz.d 13.03.2015, 18:23
6. Außer im Relgionsunterricht

(welcher Art auch immer) hat Religion an Schulen nichts verloren.
Lehrerinnen und Lehrer sollten dies m. E. nach auch nicht nach außen tragen.
Also kein Kopftuch oder andere Symbole die auf eine Zugehörigkeit hinweisen!!
Sonst beginnt die Einflussnahme schon in diesem Bereich...

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Kaffee Wien 13.03.2015, 18:24
7. Offenbarungseid

"Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft." Aristoteles

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grenoble 13.03.2015, 18:26
8. Jede öffentliche Darstellung....

Zitat von gmbr
ist ohne Verbote auszukommen. Kein Glaube ist wichtiger als der Andere und in eine demokratie muss man mit vielfältigkeit leben.
...des Glaubens ist eine nonverbale Auforderung sich mit dem Bekenntnis des Trägers dieses Glaubens auseinanderzusetzen und damit die Vortstufe zum Missionierungsversuch.

Das drückt die Uniform der Gläubigen aus, die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe die sich durch ihre Zeichen bewusst von anderen absetzt. Sich im Falle der Religion als erhöht sieht. Eben rechtgläubig.

Weder haben Kreuze noch Leuchter noch Kopftücher in Schulen was zu suchen. auch ist der obligatorische Religionsunterricht abzulehnen. Das ist Indoktrination von Kindern.

Der Verzicht des Tragens religiöser Bekleidung, Zeichen kann niemals als Verstoß gegen den Glaubensinhalt sein sodas ein Verzicht darauf problemlos möglich ist.

Die Weigerung zeigt das es sich um Provokation handelt.

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RedEric 13.03.2015, 18:36
9. das ist auch richtig so.

entweder alle religösen Symbole verbieten oder keines.

Mit Frauenrechten hat das nichts zu tun.

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