Forum: Leben und Lernen
Urteil zu Schulnoten: Schummel-Schülerin wollte drei Einsen

Eine hessische Schülerin wollte unbedingt aufs Gymnasium und wurde skrupellos: Sie schummelte dreist in ihren Abschlussprüfungen, flog auf und bekam drei glatte Sechsen. Gegen die Entscheidung der Schule zog sie vor Gericht und hoffte auf dreimal "sehr gut".

Seite 3 von 7
zzipfel 06.04.2011, 19:50
20. Vergessen haben Sie den verbeamteten Vater ...

... der seiner Tochter "geholfen" hat. Und dafür vom Steuerzahler ohne Gegenleistung daueralimentiert wird. Weg mit den alten Zöpfen.

Zitat von willywurm
Der Fall zeigt nun gerade, warum wir Beamte brauchen. Zum Einen die beamteten Lehrer, die den Betrug merken und ohne Rücksicht auf den Beruf des Vaters drei mal eine Sechs geben. Zum Anderen die beamteten Richter, die das entsprechende Urteil fällen. Der ganze Fall ist eigentlich ein Loblied auf die Unbestechlichkeit der Beamten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hador 06.04.2011, 20:06
21. Nein, keinen Titel

Zitat von zzipfel
habe schon in Spanien ne Menge an "kranken" und "frühpensionierten" Lehrern kennengelernt; weg mit dem verzopften Berufsbeamtentum: wer nicht arbeitet der soll auch keine fette Vergütung beziehen. Man kann die Leute ganz normal anstellen und wer dann keine Lust mehr hat kann nicht einfach dauerhaft krankfeiern. Das sind alles ungedeckte Schecks die da ausgestellt werden, und ich werde die NICHT bezahlen.
Schon klar....und alle Hartz IV Empfänger sind Sozialschmarotzer, die den ganzen Tag auf dem Sofa rumlungern und unser Geld versaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hador 06.04.2011, 20:09
22. Nein, keinen Titel

Zitat von zzipfel
... der seiner Tochter "geholfen" hat. Und dafür vom Steuerzahler ohne Gegenleistung daueralimentiert wird. Weg mit den alten Zöpfen.
Und das er seiner Tochter die Prüfungsaufgaben gegeben hat wissen sie woher? Vor Gericht ist er freigesprochen worden und die Umschläge waren unversehrt.

Aber klar, Vorurteile lässt man sich ungern durch Fakten zerstören....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rainer Helmbrecht 06.04.2011, 20:10
23. Ohne Titel ist man freier.

Zitat von Gebetsmühle
wer so klever ist, sollte aufs gymnasium gehn. sie hat zeugs zu höherem und könnte sogar politikerin werden.
Verteidigungsministerin? Ja, könnte ich mir gut vorstellen;o).

MfG. Rainer

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frenchcurry 06.04.2011, 20:24
24. genau

Zitat von zzipfel
habe schon in Spanien ne Menge an "kranken" und "frühpensionierten" Lehrern kennengelernt; weg mit dem verzopften Berufsbeamtentum: wer nicht arbeitet der soll auch keine fette Vergütung beziehen. Man kann die Leute ganz normal anstellen und wer dann keine Lust mehr hat kann nicht einfach dauerhaft krankfeiern. Das sind alles ungedeckte Schecks die da ausgestellt werden, und ich werde die NICHT bezahlen.
Habe mal in st. tropez ein Deutsches Lehrerpärchen kennengelernt. Er war so um die 10 Jahre älter als sie und war grad pensioniert worden. Sie hätte noch einige Jahre als Lehrerin zu arbeiten gehabt. Die haben mir (bin nicht Deutsche, aber egal) freimütig erzählt, sie lasse sich nun krankschreiben und dass sie sich nun freuten, soviel Zeit füreinander und fürs Rumreisen zu haben. Beide gut gelaunt, keine erkennbaren Depressionen und laut eigener Aussagen bei bester Gesundheit... sie wären übrigens nicht die einzigen, die das so machen.

Ich fragte dann ungläubig, wo sie denn den Arzt finden, der den Beschiss mitmacht und unterstützt.
Das sei kein Problem, solche Aerzte finde man problemlos (Mund zu Mundpropaganda)?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Maro2 06.04.2011, 21:03
25. Titel:

Die ganze Sache zeigt eines ganz klar: wenn in einem Artikel nicht genug Informationen sind, dann kann man hier lustig drauflosraten.

Und nach meinem Rechtsempfinden gilt für die Schülerin auch die Unschuldsvermutung. Wenn man ihr keinen Betrug nachweisen kann, und dies zu beweisen liegt ja nicht an ihr, müsste sie ungeschoren davonkommen, sprich ihr müssten die erzielten Noten zugestanden werden.

Die ganze Chose einnert mich daran, das ich mal zur Alkoholkontrolle rausgewunken wurde weil ich mich innerorts an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fastfood 06.04.2011, 22:34
26. Geschwätz

@ 25

Kenne einen Sportlehrer, der hat zwei künstliche Hüftgelenke und den wollten sie nicht in Pension gehen lassen, weil er nie krank war, bis auf seine Klinikaufenthalte.Ich traf ihn nicht in St. Tropez, sondern auf dem Pausenhof. Sie sind ein Schwätzer, der keine Ahnung hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geotie 07.04.2011, 23:12
27. Yohh

Zitat von Hador
Was ich nicht ganz verstehe: Wenn die 3 Einser so sehr von ihrem vorherigen Notendurchschnitt abweichen....wie kann es dann sein, dass sie jetzt mit 3 Sechsern immer noch auf einen Schnitt von 2.6 kommt? Entweder zählte die Abschlussklausur kaum etwas oder sie hatte vorher eben doch schon einen ziemlich guten Schnitt. Verstehe ich irgendwie nicht.
Man sollte einfach mal die vorherigen Prüfungen überprüfen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KTScholz 07.04.2011, 00:58
28. so ist es

Zitat von frenchcurry
Habe mal in st. tropez ein Deutsches Lehrerpärchen kennengelernt. Er war so um die 10 Jahre älter als sie und war grad pensioniert worden. Sie hätte noch einige Jahre als Lehrerin zu arbeiten gehabt. Die haben mir (bin nicht Deutsche, aber egal).....
Ja, wenn ein Beamter nicht mehr will, dann kann er in der Praxis gehen wie er will. Kritisch geprüft wird das nicht. Dadurch kommen viele Lehrer in Verruf, bei denen das tatsächlich nötig wäre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
johnboy0815 07.04.2011, 06:43
29. Da ist was faul im Staate Hessen

Wie schon mehrfach geschrieben wurde: An dem Artikel stimmt definitv etwas nicht. Paragraph 60 der hessischen "Verordnung zur Ausgestaltung der Bildungsgänge und Schulformen der Grundstufe (Primarstufe) und der Mittelstufe (Sekundarstufe I) und der Abschlussprüfungen in der Mittelstufe (VOBGM)" besagt ganz eindeutig und unzweifelhaft:

Zitat von
§ 60 [...] (3) Die Note ungenügend in einem oder die Note mangelhaft in zwei der Fächer Deutsch, erste Fremdsprache, Mathematik oder einem Lernbereich nach § 6 Abs. 3 des Hessischen Schulgesetzes schließen die Zuerkennung des mittleren Abschlusses aus.
[Quelle]

Diese Regelung gilt übrigens in jedem Bundesland.

Das Mädel hätte mit der im Artikel beschriebenen Konstellation also niemals einen Realschul-Abschluss erhalten können...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 7