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Vegane Kita in Frankfurt: Hilfe, jetzt kommen die Extremisteneltern
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In Frankfurt eröffnet in dieser Woche eine vegane Kita: Auf Elternwunsch bekommen die Kleinkinder dort nur pflanzliche Lebensmittel. Ein dogmatischer Sündenfall, findet unser Autor.

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Horst-Güntherchen 31.07.2018, 09:18
1. Wundert mich nicht

Für Eltern, die Kinder auf Demonstrationen (Atomkraft nein danke, Refugees welcome) instrumentalisieren und genderneutral erziehen, ist dies nur der nächste logische Schritt. Warum auf das Kindeswohl achten, wenn ich mich damit als moralisch überlegen stilisieren kann?

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vwolpert 31.07.2018, 09:20
2. Kinder vegan zu ernähren erfüllt den Tatbestand der Körperverletzung..

und sollte auch entsprechend bestraft werden. Das jetzt eine Kommune das auch noch genehmigt, ist krank und am Ende wachsen dort dann mangelernährte Kinder heran, die dann selbstverständlich auf Gemeinschaftskosten therapiert werden müssen. Wenn ich mein Kind mit 12 in der Öffentlichkeit mal ein Bier trinken ließe, hätte ich auch gleich eine Strafanzeige an der Backe.

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tabasco75 31.07.2018, 09:26
3. Guter Kommentar - bis auf den Schluss

Insgesamt ein guter Kommentar - aber war das wirklich notwendig, im schlimmsten "Whataboutism" Stil noch einen unter der Gürtellinie (Hexe verbrennen) liegenden Schlag gegen die Impfgegner zu führen? Das ärgert mich sehr, weil ja deutlich wird, das die Impfgegner im Gegensatz zu den Veganern eben verdammt noch mal KEINE entsprechende Kita planen... Hier zeigt sich leider der Dogmatismus des Autors...

P.S.: die Kinder des Autors von diesem Kommentar sind vollumfänglich geimpft!

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spon-facebook-1716829589 31.07.2018, 09:27
4. Makrobiotik?

Der Autor macht den selben Fehler wie die DGE und wirft Veganismus und Makrobiotik in einen Topf, als ob das das selbe wäre. Die DGE steht mit Ihrer Einschätzung zur veganen Kinderernährung auch ziemlich alleine da. Die Ernährungsgesellschaften vieler andere Länder, z.B. Kanada, Australien, USA, sehen eine gut geplante vegane Ernährung von Kindern als unproblematisch.
Dann aber behaupten, dass Veganer nur die Studien zitieren, die einem in den eigenen Kram passen. Wer ist hier der Dogmatiker?

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Theya 31.07.2018, 09:27
5. Kaum nachvollziehbar

Selbst die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt vegane Kost nicht für Heranwachsende - und zwar nicht aus weltanschaulichen, sondern aus biologisch-medizinischen Gründen. Wohlgemerkt, für Erwachsene gilt dies nicht, sondern speziell für Kinder, deren körperliche Entwicklung in erheblichem Maße von einer gesunden und ausgewogenen Ernährung abhängt. Vegane Ernährung ist hier einfach weniger gut geeignet. Statt vegane Kitas zuzulassen, sollten entsprechende Eltern vielleicht auf ihre Fürsorgepflicht gegenüber ihren Kindern erinnert werden.

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kein_gut_mensch 31.07.2018, 09:27
6. Herrlich

Ein wunderschöner Kommentar. Musste sogar öfters lachen obwohl es eigentlich traurig ist. Aber wahr.
Freue mich schon auf die folgenden Kommentare.

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unaufgeregter 31.07.2018, 09:31
7. Keine Ahnung

und davon hat er viel, der Autor. Seit über 25 Jahren ernähre ich mich vegan und bin von den gesundheitlichen Vorteilen mehr als überzeugt. Wer heute noch Tiere oder Tierprodukte aus der Massentierhaltung konsumiert, ist zu bemitleiden.

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unaufgeregter 31.07.2018, 09:34
8. Interessante Ansicht

Zitat von vwolpert
und sollte auch entsprechend bestraft werden. Das jetzt eine Kommune das auch noch genehmigt, ist krank und am Ende wachsen dort dann mangelernährte Kinder heran, die dann selbstverständlich auf Gemeinschaftskosten therapiert werden müssen. Wenn ich mein Kind mit 12 in der Öffentlichkeit mal ein Bier trinken ließe, hätte ich auch gleich eine Strafanzeige an der Backe.
Meine Kids ernähren sich vegan, sind gesünder und fitter als alle ihre Mitschüler. Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Erkenntnisse haben. Ich vermute, dass Sie zu viel Werbung sehen. "Die Milch macht's" oder "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft". Wer diesem Unsinn glaubt, glaubt auch, dass der Zitronenfalter Zitronen faltet.

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angst+money 31.07.2018, 09:34
9.

Der kleine Zusatz am Ende des Artikels spricht Bände. Offensichtlich ein Versuch, den zu erwartenden Shitstorm etwas zu mildern. Als jemand, der in einer Familie aufgewachsen ist in der das Essen unter ideologischem Vorbehalt stand kann ich dem Autor nur zustimmen. Zumal sich die Welt dadurch auch nicht verbessert hat.

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