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Vegane Kita in Frankfurt: Hilfe, jetzt kommen die Extremisteneltern
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In Frankfurt eröffnet in dieser Woche eine vegane Kita: Auf Elternwunsch bekommen die Kleinkinder dort nur pflanzliche Lebensmittel. Ein dogmatischer Sündenfall, findet unser Autor.

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polza_mancini 31.07.2018, 18:52
260. Fields Medaille, Verleihung morgen...

Zitat von jessi_fizzle
Veganer sind überdurschnittlich intelligente Menschen - bewiesen und nicht nur einmal. Sehr schön, dass es endlich vegane Kindergärten gibt und immer mehr Menschen das Impfen meiden! Während alle anderen ihren Kindern mit allem schaden!
Beweis durch Widerspruch in zwei Sätzen...brillant...

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josenhans33 31.07.2018, 19:03
261. Entspannt euch

Auch wenn manche Empfehlungen immer wieder angepasst werden, wissen wir seit Generationen, dass eine ausgewogene Mischkost die für uns Menschen geeignetste Ernährungsform ist. Wer sich daran hält (was viele leider nicht tun), macht nichts falsch. Aber unabhängig vom Gesundheitsaspekt halte ich es für pädagogisch äußerst fragwürdig, Kindern ganze Nahrungsgruppen vorzuenthalten und das auch noch moralisch zu begründen. Vegane Kitas sind nicht das Problem, Eltern die ihre Kinder komplett ernähren, tun ihnen aber aus mehreren Gründen keinen Gefallen.

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tomash 31.07.2018, 19:08
262. Komischer Artikel

Das einzig radikale ist, wenn man sich mit der Ernährung nicht vernünftig beschäftigt und direkt als extrem abtut.

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josenhans33 31.07.2018, 19:11
263.

Zitat von commercial
Welt retten! Das hört sich immer so neagtiv an. Dabei sollten wir alle die Welt retten wollen, zumindest die, die Kinder haben.
Sie retten die Welt aber gewiss nicht mit Veganismus. Statt eine Stellschraube komplett zu überdrehen, wäre es besser, zu einem gesamtheitlich verträglicheren Konsum- und Lebensstil zu finden, der dann aber auch 1-2 Portionen Fleisch pro Woche zulässt. Der Eifer, mit dem manche den Fleischkonsum an sich als das Böse schlechthin darstellen, grenzt wirklich schon ans Religiöse.

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nixus_minimax 31.07.2018, 19:15
264. Wie cool ist das denn?

Zitat von jessi_fizzle
[...] Veganer sind überdurschnittlich intelligente Menschen - bewiesen und nicht nur einmal. [...} Lauft alle weiterhin mit verschlossenen Augen durch die Welt. Sehr schön, dass es endlich vegane Kindergärten gibt und immer mehr Menschen das Impfen meiden! Während alle anderen ihren Kindern mit allem schaden!
Das ist ja cool Veganer sind also klügere Menschen, wiederholt bewiesen! Wo denn im Fachblatt "Der vegane Beobachter"?

Oh man da muss ich jetzt mal mein blutiges Steak aus der Hand legen
und drübernachsinnen (sorry ich brauch länger weil nicht so intelligent bin) Also man kann hier beim lesen feststellen das Fleischesser nicht nur wirklich abgrundtief schlechte Menschen sind, brutalste Tiermörder, Verursacher der größten Geisseln der Menschheit und einfach moralisch verwerflich sind sondern obendrein auch noch blöder als Veganer.

Da hat jetzt aber nicht irgendwer ein ganz klitzekleinen Minderwertigkeitskomplex den er/sie mit viel Verve kompensieren muss oder?

Ach und wenn ich lese das die anderen ja nur mit verschlossenen Augen durch die Welt rennen, kommt mir vor lauter klugschnackerei das Wurstbrot hoch.

Und nun zur GRETCHENFRAGE: Haben Veganer eine höhere Lebenserwartung? - NEIN Damit hat sich die Diskussion in Luft (vegan) aufgelöst!

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gattona73 31.07.2018, 19:16
265. Artikel ohne Recherche

Wo fehlt denn bitte das Protein? Wo das Jod? Wo das EIsen? Meine Güte, ein bisschen Recherche würde nciht schaden. B12 ist kein veganes Problem, das betrifft alle.
Aber will der Autor wirklich eine Kita mit Kellogss zum Frühstück und Nutella, sehr gesund, geht dann weiter mit Bratiwurst (es braucht ja unbedingt auch die Hormone drin) und Pasta, dazu einen Pudding, auch sehr gesund, es gibt Kitas ohne Früchte und Gemüseangebote, aber klar, das ist besser, oder jeden Tag McDonalds, besser als vegan??

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sabswueb 31.07.2018, 19:23
266. Extremismus? Was für ein Quatsch!

Der Herr Himmelrath, wie auch viele andere Menschen, die hier kommentieren, haben überhaupt gar nichts verstanden und kapieren nicht was Fleischkonsum mit unserer Erde anrichtet. Dass zum Beispiel 15.000 Liter Wasser für die Produktion und Verabeitung für nur 1kg Rindfleisch benötigt wird, wir krank werden vom übermäßigen Fleischkonsum, die Kühe u Schweine unseren Planeten zukacken und das alles ins Ökosystem gelangt, das und vieles mehr, das wollen die beschränkten, ignoranten Bürger nicht sehen! Dass die Kinder, die jetzt hier sind u noch geboren werden 100%ig keine Zukunft haben, wenn wir so weiter machen, daran will keiner denken. Lieber gemütlich so weitermachen wie bisher. "Wir grillen unseren Kindern die Zukunft weg" wie auch der Kabarettist Hagen Rether so schön und treffend sagte. Wacht endlich auf Leute und unterstützt die Idee eines veganen Kindergartens, in dem Kinder schon früh lernen, sorgsam und bewusst mit unserer Mutter Erde umzugehen. Ich finde es gut, dass es manche Menschen eben doch verstanden haben, wie diese Eltern der Kinder. Und all diese bescheuerten Quellen, vegan sei ungesund, richte neurologische Schäden an usw., BULLSHIT. Da gibt es andere Quellen, die genau das Gegenteil behaupten. Wie kann man Veganismus überhaupt mit Religionen vergleichen. Vegan sein ist keine Religion, es ist eine Lebensphilosophie, die uns Menschen und die Tiere vor der Ausrottung bewahrt!!!

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Jamesteakirk 31.07.2018, 19:30
267. Vitamin B12

Insgesamt ist es ja wohl eher erschütternd, wieviele Leser hier diesem populistischen Anti-Vegan-Beitrag huldigen. In den Kommentaren haben sich viele Leute kompetent pro-vegan geäußert. In dieser Hinsicht kann man vielleicht noch darauf hinweisen, daß Vitamin B12 auch in Linsen vorkommt, also keineswegs vom Tier kommen muß.

Es gibt so unzählig viele Eltern, die ihren Kindern schaden, auch im Ernährungsbereich und auch ganz ohne Veganismus. Denke gerade an einen 400-Kilo-Jugendlichen (14jährig) in den Vereinigten Staaten von Adipositas.

Na ja, der Artikel ist Panikmache, wenn man auch bei Kleinkind-Veganern aufpassen muß. In anderen Artikeln mokiert man sich über "Populismus" - und liefert hier selber welchen ab.

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nixus_minimax 31.07.2018, 19:31
268. Na selbstverständlich müssen Sie das.

Zitat von ayee
Also Leute, die andere Leute, denen das Töten von Tieren für Nahrung und die gruselige Massentierhaltung nicht egal sind, als nervende Extremisten bezeichnen. Tiere müssen sterben für meine Nahrung? Egal. Sie hatten zuvor zum überwiegenden Teil ein furchtbares Leben? Egal. War schon immer so, wird immer so sein, geht gar nicht anders und ich kann sowieso nichts machen. Wegen diesen Egal-Menschen ist die Welt so, wie sie ist. Die Weggucker. Und dass solche Menschen auch noch mit dem Finger auf andere zeigen, ist ein Treppenwitz.
Was glauben Sie denn was ein paar hungrige Schweine mit Ihnen machen? Sie würden sie fressen ohne mit der Wimper zu zucken.

Hier wird immer von Natur und Natürlichkeit geredet aber scheinbar hat man einem Sielmann Film im Kopf. Natur heißt fressen oder gefressen werden, der gefährlichste Räuber gewinnt. Solange der Mensch der gefährlichste Räuber ist und wir die Spitze der Nahrungskette sind ist es selbstverständlich ok Tiere zu essen. Das heißt nicht das man den Tieren unnnötig Schmerz zufügen muss aber erzählen Sie das dem Geparden der das Gazellen Baby bei lebendigen Leib auffrisst.

Man könnte meinen das einige hier noch nie auf dem Land waren und Tiere nur aus Peta Kampagnen kenne. Wenn die Biomärkte in der Stadt schliessen würden stirbt doch die Hälfte der Veganer an Hunger.

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commercial 31.07.2018, 19:33
269. Na dann

Zitat von fördeanwohner
Wir reden hier aber von vegan und eben nicht von vegetarisch. Und vegane Ernährung schließt ALLES Tierische aus. Wie bereits ersichtlich durch den Thread ist es nicht belegt, ob rein vegan für kleine Kinder nun schädlich ist oder nicht. Wohingegen ich es belegt sehe, dass der mäßige Genuss von tierischen Produkten nicht schädlich ist, da die Menschheit als Spezies mit einer vielseitigen, also auch fleischigen, Ernährung sehr erfolgreich war. Jetzt bitte nicht kommen mit, dass sie ja noch erfolgreicher gewesen sein könnte, hätte sie sich vegan ernährt. Denn sie hätte es getan, wenn es von Vorteil gewesen wäre. Aber das mal außen vor und obwohl ich mich wiederhole, mir ist nicht ersichtlich, wie man Milliarden von Menschen überall auf der Welt nur vegan ernähren will, ohne dabei nicht genauso umweltschädlich zu sein, wie wenn man eine artgerechte und schonende Landwirtschaft betreibt, die den jeweiligen lokalen Gegebenheiten entspricht. Natürlich ist die Voraussetzung immer, dass die Politik etwas tut. Aber Veganismus sehe ich nicht als Lösung für die Welt, auch wenn Einige das gern glauben möchten.
Dann haben Sie meinen Beitrag anscheinend auch nur teilweise gelesen. Ich habe ja geschrieben, dass man durchaus auch 1x die Woche Fleisch essen könnte, wenn man es selbst jagt. Alleine, wenn die Menschheit nur 1x pro Woche Fleisch essen würde, wäre viel getan. Ich bin KEIN VEGANER.
Leider haben Sie sich aber anscheinend nicht ausreichend informiert, da Ihre Argumentation leider zu kurz gedacht ist: der überwiegende Teil der weltweiten Sojaproduktion wird für die Tiermast verwendet. In Deutschland werden weit mehr Schweine in der Fleischproduktion gehalten, als von deutschem Boden mit Futter ernährt werden könnten. Also muss in Brasilien Regenwald rerodet, Soja angebaut und nach Europa verschifft werden. Es wäre folglich wesentlich effizienter, der Mensch würde die Sojaproteine direkt zu sich nehmen, statt über den aus meiner Sicht völlig unethischen Weg der Massentierhaltung. Es ist inzwischen wissenschaftlich unstreitig, dass bei im wesentlichen pflanzlicher Ernährung weit mehr Menschen mit der weltweiten landwirtschaftlichen Produktion ernährt werden könnten als fleischbasiert.
Übrigens ist Deutschland der Schlachthof Europas.
Noch Fragen?!

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