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Verweis auf Informationsfreiheit: Schüler verlangt Freigabe der Abi-Aufgaben - vor de
DPA

Die Abi-Fragen vorher kennen, das wär's doch. Mittels Informationsfreiheitsgesetz will sich ein Schüler die Prüfungsfragen vorab schicken lassen. Das Ministerium spielt auf Zeit - und bietet alte Aufgaben an.

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sissy69 07.04.2015, 13:53
1. Ja, Verschwendung von Steuergeldern ist echt witzig.

Die Sinnlosigkeit der Anfrage sollte einem schon der gesunde Menschenverstand klarmachen. Daran scheint es zu fehlen und es geht nur darum, den Staat vorzuführen und sich selbst zu präsentieren. Armselig.

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assiwichtel 07.04.2015, 13:55
2.

Welche Reife setzt das Reifezeugnis voraus?

Klinkt nach einer Idee nach einer durchzechten Nacht, für die es in Münster ja durchaus genug Gelegenheit gibt, wie ich aus langjähriger Erfahrung weiß!

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petersolis 07.04.2015, 13:56
3.

warum darf eigentlich das Schulamt von Lehrern erstellte Aufgaben verkaufen? wenn es doch von Steuergelder bezahlt wird, müsste man die Aufgaben doch kostenlos veröffentlichen

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hans_wurt 07.04.2015, 13:56
4.

ich finde es auch immer zum brüllen wenn meine Steuergelder so verschwendet werden.
Ganz großes Lob

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NWOBasher 07.04.2015, 13:57
5.

Dreist!
Dann kann jeder mal eben Prüfungen untergraben. Das kann und darf nicht sein.
Solche Menschen haben etwas grundsätzlich nicht verstanden und haben mein volles Mitleid.

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Lankoron 07.04.2015, 13:58
6. Es wird sich

auf den Schutz geistigen Eigentums (§6 IFG) und natürlich der Vertraulichkeit bis zur Prüfung (§3 Nr. 4 IFG) berufen werden.
Und dann fragt man sich, warum Behörden die Informationsfreiheit nicht mögen...da wird aus langeweile unter falschem Namen eine sinnleere Anfrage gestellt, die jetzt rechtskräftig beantwortet werden muss.

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Malshandir 07.04.2015, 14:01
7. Gespannt

Auf die Antwort bin ich gespannt und vor allem die re htliche Begründung.

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JaguarCat 07.04.2015, 14:04
8. Gesetz bitte zu Ende lesen

In §7 Abs (2) IFG NRW steht: "Der Antrag soll abgelehnt werden, wenn ... b) das Bekanntwerden des Inhalts der Information die Funktionsfähigkeit und die Eigenverantwortung der Landesregierung beeinträchtigt". Dass vorab bekannt gegebene Prüfungsfragen das Prüfungsergebnis verfälschen und damit insbesondere die Bewerberauswahl für die Einstellung in den öffentlichen Dienst erschweren, und damit auch die Landesregierung selber beeinträchtigen, ist offensichtlich. Und damit ist das konkrete Auskunftsbegehren VOR der Prüfung zu verwehren. Nach der Prüfung ist es natürlich zu erfüllen.

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kindchen 07.04.2015, 14:07
9. Der Junge ...

... will wohl gegen das Informationsfreiheitsgesetz protestieren und dessen Abschaffung begründen, indem die Absurdität dieser Regelung offenlegt ...

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