Forum: Leben und Lernen
Virtuelle Vorlesungen: Professor in der Endlosschleife

Acht Universitäten versuchen,*mit Online-Vorlesungen mehr Menschen für ein Studium zu gewinnen. Die Videostreams sollen das Büffeln auch denjenigen ermöglichen, die Kinder haben, keine Muttersprachler sind oder schon im Beruf stehen -*die Nachfrage ist da.

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serdna 28.08.2010, 14:41
10. Arbeiten Sie an der Uni??

Zitat von Lecturer
Aber mal ehrlich: wenn man so etwas machen will muessen die Vorlesungen von Medienprofis gehalten werden (nehmen Sie mal einen Vortrag von sich selbst auf und schauen ihn danach an - sieht wahrscheinlich nicht sehr professionell aus..), es muss mit mehreren Kameras gearbeitet werden um z.B. close-ups der Tafel geben zu koennen, das Material muss geschnitten und mediengerecht aufbereitet werden,die Beleuchtung muss stimmen weils im Video naemlich anders aussieht als mit dem Auge live, keine staendigen irritierenden aeehs, aahs, Irrtuemer usw.
Hab ich schon x-mal gehört. Live. Sie haben ein e-learning programm noch nie gesehen, weder eines, bei dem live unterrichtet wird noch die Aufbereitung von Inhalten im Netz. Das Video ist der kleinste und weitgehend irrelevante Teil eines solchen Programms. Mit solchen Programmen können sie als Dozent mit einem Auge auf die eingeblendeten Fragen schauen und darauf eingehen, in die beteiligten Rechner Testbatterien schießen, Folien auf die Rechner einblenden etc. etc. Die ganze Vorlesung, mit allen interaktiven Aktionen kann gespeichert werden und man kann sie wieder anschauen. Parallel dazu kann man den Inhalt nochmal anders aufbereiten, vermutliche Probleme durch Hintergrundinformationen lösen. Es ist ein Problem, dass Uni Dozenten keine Ahnung haben von diesen Systemen, keine Ahnung von Technik und solche Systeme auch noch nie gesehen, geschweige denn damit gearbeitet haben. Schon die Tatsache, dass Ihnen nur Video einfällt, zeigt, dass sie keine Ahnung haben. Die Tafel würde man nicht einblenden, man würde ein Programm mit einem Schaubild einblenden. E-learning ist nicht das abfilmen einer Vorlesung. Eine Vorlesung ist eine Lehrmethode aus dem Mittelalter, als Bücher noch nicht in ausreichender Menge zur Verfügung standen.

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serdna 28.08.2010, 14:46
11. Sie haben es erfasst !

Zitat von solarfighter
Die neuen Technologien bieten die Möglichkeit Studium und Lehre in unserem Land grundsätzlich umzukrempeln. Der Lehrappart wird von unseren Steuergeldern finanziert. Es spricht also nichts dagegen grundsätzlich alle Vorlesungen für Alle online verfügbar zu machen. Sich eine gute Vorlesung anzusehen ist viel interessanter, als sich den üblichen Scheiß im Fernsehen hereinzuziehen und es bildet nebenbei auch noch. Eine solche Veröffentlich würde zugleich die Qualität der Lehre heben, da sich dann auch vermehrt Praktiker, Studenten anderer Bildungseinrichtungen und Wissenschaftler mit dem dargebotenen Stoff auseinandersetzen würden. Selbst die Prüfungen über den Stoff dieser Vorlesungen könnten automatisiert werden, wie dies bei diversen internationalen Zertifikaten mittlerweile üblich ist. An den Bildungseinrichtungen könnte die Zeit dann sinnvoller für die Anwendung dieses Wissens z.B. in Seminaren, Praktika oder Forschungsprojekten verwendet werden. Aber da brechen dann wohl schnell einige Elfenbeintürme zusammen.
So ist das. Aus den Universitäten selber wird kein Impuls kommen, die haben nichts davon, außer eben aus Ihrem Elfenbeinturm vertrieben zu werden. Die Nuss kann nur durch Druck von außen geknackt werden, also wenn private Initiativen das machen und damit die Universitäten in Zugzwang setzen.

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Eiermann 28.08.2010, 14:55
12. .

Zitat von serdna
Das Kernproblem ist aber ein anderes. Professoren sind gar nicht in der Lage, so etwas zu entwickeln. Weder verfügen sie über die technische Kompetenz, noch haben sie Ahnung von Didaktik und noch weniger Ahnung haben sie, in der Vermittlung von Inhalten über das Netz. Last not least. Sie wollen auch gar nicht.
Das Kernproblem ist, dass Professoren für die Verbindung von Bildung und Internet naturgemäß garnicht nicht die alleinige Hauptverantwortung tragen können (egal ob sie solche Verbindung wollen oder nicht), sondern Bildungs- und Hochschulpolitik. Professoren brauchen solche Videos auch nicht allein erstellen, dafür gibt es längst Multimedia-Fachkräfte, E-Learning-Produzenten u.ä.

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MaliMali 28.08.2010, 14:55
13. Finde ich super

Ich bin vor einigen Jahren nach Mali gezogen, um hier zu arbeiten. Gleichzeitig wollte ich die Zeit nutzen, nebenberuflich noch einen Master zu machen. So habe ich erstmal in Deutschland nach einem geeigneten Programm gesucht. Komplette Fehlanzeige. Die meisten Programme erforderten 4-6 Wochen Praesenzzeit - bei einem Jahresurlaub von 6 Wochen eine Unmoeglichkeit. Ein anderes Programm war so schlecht konzipiert, dass ich es nach einem Semester aufgab. Also beschloss ich, das Heidengeld auszugeben, und ein Fernstudium an der Uni London zu absolvieren, was ich schlicht grossartig finde. In Grossbritannien hat man sich schon lange darauf eingestellt, Menschen, die nicht vor Ort sind oder regelmaessig in die Uni kommen koennen, Bildung und Abschluesse zu ermoeglichen. Bisher ohne Livestreams - diese wuerde ich sehr befuerworten, es erfordert halt doch manchmal ganz schoen viel Disziplin, sich nur vor die Buecher zu setzen, wenn selbst man ein Internet-Forum fuer Fragen und Diskussionen zur Verfuegung hat. Ein Freund im Iran erzaehlte mir schon vor Jahren, Vorlesungen im Livestreams zu folgen, da er an einem anderen Ort arbeitete als sich die Uni befand. Komisch, dass D so lange braucht, um festzustellen, dass allein regulaere Vorlesungen im Hoersaal in einer globalisierten Welt nicht mehr zeitgemaess sind.

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thana 28.08.2010, 15:36
14. Das eine reden, das andere tun.

Das ist ja eine nette Sache, die aber schon seit mindestens 6 Jahren flächenübergreifend hätte eingeführt werden können. Die Technik dafür ist schon lange vorhanden, und in anderen Ländern wird das auch schon lange genutzt, z.B. im australischen Outback für den Schulunterricht von Kindern, die weit weg von jeder Schule wohnen und kein Internat besuchen. Das kommt der Lehrer schon seit langem per Satelliteninternet ins Haus - interaktiv, so daß die Kinder auch Antworten geben und Fragen stellen können, wie im normalen Klassenzimmer. Aber naja, immerhin haben es die deutschen Hochleisungsuniversitäten bis zur oneway Vorlesung geschafft. Wenn die Unis mehr Studenten brauchen, sind aber ganz andere Maßnahmen nötig: Bachelor-Quatsch rückgängig gemacht (ich fühlte mich schom im Magister in meiner Lernfreiheit eingeschränkt durch die ganzen "Muss"-Kurse - wie muss das erst heute sein), mehr Professoren und Dozenten nicht nur zum Vorlesen, sondern vor allem zur fachlichen Betreuung, weg mit den Studiengebühren und die Möglichkeit unter Hartz4 ein vollzeit Präsenzstudium zu absolvieren, ohne aus dem ALG2 herauszufallen. Dann kann man auch mit 30 oder 35 nochmal ohne größere Existenzängste studieren, was sich ja bei der vielgepriesenen längeren Lebensarbeitszeit auch noch lohnen müsste - und immerhin schaut man dann doch schon mit etwas mehr Lebens- und Praxiserfahrung aufs Studium und die nachfolgende Tätigkeit. Aber weder scheinen ältere Fachkräfte eingestellt zu werden, noch scheinen weder Unis noch Staat/Bundesländer wirklich interessiert, die Studienbedingungen für "Spätstudierer" zu verbessern, bzw. ein solches spätes Studium überhaupt attrakiv zu machen, zu bewerben usw.

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serdna 28.08.2010, 16:05
15. Beamter?

Zitat von Eiermann
Das Kernproblem ist, dass Professoren für die Verbindung von Bildung und Internet naturgemäß garnicht nicht die alleinige Hauptverantwortung tragen können (egal ob sie solche Verbindung wollen oder nicht), sondern Bildungs- und Hochschulpolitik. Professoren brauchen solche Videos auch nicht allein erstellen, dafür gibt es längst Multimedia-Fachkräfte, E-Learning-Produzenten u.ä.
Sie können eigentlich nur Beamter sein, so was kann nur von einem Beamten kommen. Wenn es kein Gesetz gibt, dass ihn dazu zwingt, das Sinnvolle zu tun, dann ist er nicht zuständig.

Die Politik könnte es aber beamtengerecht zu seiner Aufgabe machen, so nach dem Muster bis zum 31.03.2011 sind Studiengänge komplett nach dem derzeitigen Stand der Technik und der Didaktik im Internet abzubilden, andernfalls werden keine weiteren Forschungsmittel mehr vergeben.

Die Lehre und Forschung ist nämlich nicht frei, die Knete kommt immer vom Steuerzahler und ein Prof kann nur mit den ihm zugewiesenen Mitteln frei schalten und walten, man kann ihm aber auch einfach keine zuweisen. Kapiert? Auch Beamte kann man zum Arbeiten bringen.


Im übrigen sind Videos kein e-learning. Aber auch diesen Unterschied muss man wahrscheinlich über geeignete erzieherische Maßnahmen den Jungs und Mädels ins Hirn prügeln. Ist alles machbar. Im übrigen schließe ich aus Ihrer Aussage ...gibt es geeignete Multimedia Fachkräfte..., dass sie einfach keine Ahnung haben. Glauben Sie es einem Profi, um solche Systeme zu entwickeln, müssen Sie sowohl vom Inhalt wie von der Technik eine Ahnung haben. Wenn was geleistet werden muss, ist es mit einem Furz in den Sessel nicht getan.

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solarfighter 28.08.2010, 16:11
16. Jacke, wie Hose

Zitat von Lecturer
Aha, und wieviele gehen in die Vorlesungen? Aber mal ehrlich: wenn man so etwas machen will muessen die Vorlesungen von Medienprofis gehalten werden (nehmen Sie mal einen Vortrag von sich selbst auf und schauen ihn danach an - sieht wahrscheinlich nicht sehr professionell aus..), es muss mit mehreren Kameras gearbeitet werden um z.B. close-ups der Tafel geben zu koennen, das Material muss geschnitten und mediengerecht aufbereitet werden,die Beleuchtung muss stimmen weils im Video naemlich anders aussieht als mit dem Auge live, keine staendigen irritierenden aeehs, aahs, Irrtuemer usw. ...
Es gibt bereits jetzt sehr gute Vorlesungsmitschnitte im Internet. Da in vielen Bereichen mittlerweile sowieso mit Powerpoint-Präsentationen gearbeitet wird, ist der Nachbearbeitungsaufwand minimal. Zumal diese Folien in der Regel als Vorlesungsmitschriften den Studenten zur Verfügung gestellt werden. Das muß keine Hollywood-reifes Video werden. Der Fokus liegt mehr auf dem zu vermittelnden Wissen

[QUOTE=Lecturer;6119314
Das ist , wenn man es richtig machen will, eine Menge Arbeit. Fragen koennen dann auch keine gestellt werden bzw der Dozent muss eine weitere Frage (email/forum) -stunde anbieten (verdopppelter Zeitaufwand) usw. Das wird natuerlich alles nicht gemacht weils Geld kostet.
[/QUOTE]
Na ja. Wenn es lediglich Mitschnitte der Vorlesungen sind, bleiben die Fragen, welche die Präsenz-Studenten gestellt haben. Aber seien wir doch mal ehrlich: Während der Vorlesungen bekommen die Studenten sowieso nicht die Zähne auseinander. Viele trauen sich erst dann Fragen zu stellen, wen sie den Stoff nochmal durchgeackert haben. (Ein Teil sogar überhaupt nicht.) Da bleibt es sich völlig gleich, ob die Studenten bei der Vorlesung anwesend waren oder sich den Mitschnitt angesehen haben.

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Eiermann 28.08.2010, 17:24
17. .

Zitat von serdna
Sie können eigentlich nur Beamter sein, so was kann nur von einem Beamten kommen. Wenn es kein Gesetz gibt, dass ihn dazu zwingt, das Sinnvolle zu tun, dann ist er nicht zuständig.
Nichts gegen Eigeninitiative in Lehre und Forschung, aber die Verbindung von Bildung mit dem Internet ist "leider" eine so umfassende Sache, dass sie nicht allein der Initiative und dem Wildwuchs einzelner Professoren überlassen werden kann, sondern bildungs- und hochschulpolitischer Strategien und Weichenstellungen insgesamt bedarf. Der Verbindung von Bildung mit dem Internet müßte in der Bildungspolitik ein höherer Stellenwert beigemessen werden


Zitat von
Im übrigen sind Videos kein e-learning.
E-Lectures sind eine spezielle Form des E-Learnings, wie ich gerade auf Wikipedia habe erfahren dürfen.
http://de.wikipedia.org/wiki/E-Lecture

Zitat von
Aber auch diesen Unterschied muss man wahrscheinlich über geeignete erzieherische Maßnahmen den Jungs und Mädels ins Hirn prügeln. Ist alles machbar. Im übrigen schließe ich aus Ihrer Aussage ...gibt es geeignete Multimedia Fachkräfte..., dass sie einfach keine Ahnung haben. Glauben Sie es einem Profi, um solche Systeme zu entwickeln, müssen Sie sowohl vom Inhalt wie von der Technik eine Ahnung haben. Wenn was geleistet werden muss, ist es mit einem Furz in den Sessel nicht getan.
Damit verkünden Sie ja ne dolle Neuigkeit, dass es für Vorlesungsvideos sowohl inhaltlichen, als auch technischen Sachverstand braucht. Darauf bin ich ja noch garnicht gekommen. Bei entsprechendem Willen stelle ich es mir auch nicht sonderlich schwer vor, beiderlei Sachverstand in einer oder auch mehreren Personen zusammenzuführen. Denkbar wären z.B. wissenschaftliche Multimedia-Angestellte für einzelne Studienfächer, die sowohl Wissen von wissenschaftlichen Fachgebieten, als auch von der Einarbeitung der Bildungsinhalte in Multimedianwendungen haben.

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serdna 28.08.2010, 17:51
18. Für Faulheit findet sich immer ein Argument

Zitat von Eiermann
Nichts gegen Eigeninitiative in Lehre und Forschung, aber die Verbindung von Bildung mit dem Internet ist "leider" eine so umfassende Sache, dass sie nicht allein der Initiative und dem Wildwuchs einzelner Professoren überlassen werden kann, sondern bildungs- und hochschulpolitischer Strategien und Weichenstellungen insgesamt bedarf. Der Verbindung von Bildung mit dem Internet müßte in der Bildungspolitik ein höherer Stellenwert beigemessen werden
Beamter? Wissen Sie wie Markt funktioniert, haben Sie schon mal in der freien Wirtschaft gearbeitet? Da herrscht Wildwuchs und der Beste gewinnt. Lösung: Profs per Erlass verpflichten, die beste Anwendung in jedem Fach wird dann überregional promotet. Hart was? So ist das mit der Marktwirtschaft, das kann man auch Beamten ins Hirn prügeln.


Zitat von Eiermann
E-Lectures sind eine spezielle Form des E-Learnings, wie ich gerade auf Wikipedia habe erfahren dürfen.
Seht da: Eine SPEZIELLE Form. Kartoffeln sind ein Nahrungsmittel, aber Kartoffel ist nicht Synonym für Nahrungsmittel. Wenn man etwas nicht verstehen will, dann versteht man es einfach nicht und ein richtiger Beamter will halt oft nicht.

Zitat von Eiermann
Damit verkünden Sie ja ne dolle Neuigkeit, dass es für Vorlesungsvideos sowohl inhaltlichen, als auch technischen Sachverstand braucht.
Ihnen offensichtlich schon. Denn Sie gingen ja davon aus, dass Medienfachleute e-learning Portale erstellen und nicht die Profs.

Zitat von Eiermann
Darauf bin ich ja noch garnicht gekommen. Bei entsprechendem Willen stelle ich es mir auch nicht sonderlich schwer vor, beiderlei Sachverstand in einer oder auch mehreren Personen zusammenzuführen. Denkbar wären z.B. wissenschaftliche Multimedia-Angestellte für einzelne Studienfächer, die sowohl Wissen von wissenschaftlichen Fachgebieten, als auch von der Einarbeitung der Bildungsinhalte in Multimedianwendungen haben.
Um vorstellen geht es aber nicht, sondern um konkret machen, unter Einsatz von ARBEIT.

So ähnlich abstrakt wie Sie das wollen, stellt sich das wohl auch das BMbF vor. Es wurden 400 Millionen Euro für e-learning an Hochschulen ausgegeben (Steuergelder!!), Resultat Null. Die Seite, wo die Projekte gelistet waren, wurden geschlossen.

http://www.dlr.de/pt/desktopdefault....40_read-18559/

Bei Beamten zeitigt ein richtiger Tritt in den Arsch in sehr viel kürzerer Zeit mehr Einsicht, als lange Erklärungsversuche.

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Eiermann 28.08.2010, 18:54
19. .

Zitat von serdna
Beamter? Wissen Sie wie Markt funktioniert, haben Sie schon mal in der freien Wirtschaft gearbeitet? Da herrscht Wildwuchs und der Beste gewinnt.
Seit wann sind denn öffentliche Hochschulen Akteure der freien Wirtschaft und des Marktes?
Weiteres zu den institutionellen Grundlagen des deutschen Bildungswesens hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung...in_Deutschland

Zitat von
Lösung: Profs per Erlass verpflichten,
Ich sagte bereits, für eine weitreichende Sache wie die Verknüpfung von Bildung mit dem Internet bedarf es etwas umfassenderer, übergreifenderer Strategien und Weichenstellungen als bloße "Erlasse" an Professoren. In Deutschland gibt es hunderte Universitäten und Hochschulen, wollen Sie da ernsthaft alle Professoren für sich alleine wursteln lassen?

Zitat von
die beste Anwendung in jedem Fach wird dann überregional promotet. Hart was? So ist das mit der Marktwirtschaft, das kann man auch Beamten .
Kann man nicht. Sie arbeiten wirklich im Bildungsmedienbereich? Ihre Ausdrucksweise läßt daran äußerste Zweifel aufkommen.

Zitat von
Seht da: Eine SPEZIELLE Form. Kartoffeln sind ein Nahrungsmittel, aber Kartoffel ist nicht Synonym für Nahrungsmittel. Wenn man etwas nicht verstehen will, dann versteht man es einfach nicht und ein richtiger Beamter will halt oft nicht.
Nun ja, Kartoffelbauern sind genauso Produzenten von Nahrungsmitteln wie Produzenten von Vorlesungsvideos im Bereich des E-Learnings tätig sind. Von "synonym" war gar keine Rede.

Zitat von
Ihnen offensichtlich schon. Denn Sie gingen ja davon aus, dass Medienfachleute e-learning Portale erstellen und nicht die Profs.
Wie kommen Sie denn darauf, wenn ich schrieb, dass Professoren solche Videos nicht allein erstellen bräuchten. Sondern dass es dafür längst Multimedia-Fachkräfte, E-Learning-Produzenten u.ä. gibt. Die selbstverständlich mit Lehrkräften zusammenarbeiten müssen.

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