Forum: Leben und Lernen
Virtuelle Vorlesungen: Professor in der Endlosschleife

Acht Universitäten versuchen,*mit Online-Vorlesungen mehr Menschen für ein Studium zu gewinnen. Die Videostreams sollen das Büffeln auch denjenigen ermöglichen, die Kinder haben, keine Muttersprachler sind oder schon im Beruf stehen -*die Nachfrage ist da.

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Eiermann 29.08.2010, 12:57
30. .

Zitat von serdna
es braucht Ertüchtigung des Berufsbeamtentums mittels Tritte in den Arsch. Erlass ist die erste Maßnahme, danach müssen die erzieherischen Maßnahmen härter werden, z.B. Tritt in den Arsch, klare Ansagen. Der Beamte ist eine Rasse, Es ist ein Kampf auf Leben und Tod. Kampf zweier Rassen um das Überleben. Verstehen Sie jetzt den Unterschied zwischen Beamte machen e-learning und Profis? Nein? Hab ich mir gedacht. Bei Sesselfurzern muss man andere Maßnahmen ergreifen. Kasernierung, um sechs aufstehen, kalt duschen, Frühsport, genaue Kontrolle der Leistung unter Anleitung von Profis. Keine Diskussionen sondern Gehorsam.
Ich glaub, ich bin im falschen Film und Sie einem schlechten Nazifilm entsprungen. Deshalb Ende der Diskussion meinerseits.

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serdna 29.08.2010, 13:51
31. Beamte keine Rasse ?

Zitat von Eiermann
Ich glaub, ich bin im falschen Film und Sie einem schlechten Nazifilm entsprungen. Deshalb Ende der Diskussion meinerseits.
Sie glauben also, dass der Beamte keine Rasse ist? Das ist doch offensichtlich, es gibt das Beamtengen, das vererbt sich, was meinen Sie, wieviele Söhne und Töchter von Beamten wieder Beamte werden? Und gehen Sie mal durch die Stadt, also Beamte erkennt man doch sofort.

Nazi? Das wäre mal eine interessante These, ob der Beamte für diese Ideologie nicht besonders anfällig ist. Haben Sie sich schon mal überlegt, dass eine Verbrecherbande wie die Nazis einen Apparat braucht, der die Verbrechen ausführt? Beamte machen genau das, was ihnen vorgeschrieben wird, über den Sinn, denken sie kaum nach, das ist eine genetisch bedingte Disposition. Der gesunde Homo sapiens hält das mit Theodor Storm.

Der eine fragt, was kommt danach
der andere fragt nur, ist es recht
so also unterscheidet sich
der Freie von dem Knecht

Das ist der Unterschied zwischen Homo Sapiens und Neanderthaler. Deswegen macht es kaum Sinn und führt zu erheblicher Verschwendung von Steuergeldern, Beamte mit der Erstellung von e-learning Portalen zu beauftragen, konkret hat das den Steuerzahler 400 Millionen Euro gekostet. So Teile setzen Kreativität, Interesse, Engagement, vernetztes Denken, Verantwortungsbewußtsein, Intelligenz voraus. Und diese Eigenschaften finden sie bei Beamten? Das müssen Sie mir mal erklären, wie Sie da drauf kommen, an konkreten, praktischen Beispielen.

Sie sehen doch selber, dass ein Posting von Ihnen gereicht hat, um Sie als Beamten zu identifizieren. Ich sag Ihnen noch mehr. Sie arbeiten an irgendeiner Uni im Mittelbau, wahrscheinlich Geisteswissenschaften und sind verbeamtet. Stimmt' s?

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thana 29.08.2010, 15:47
32. titl

Zitat von serdna
Können Sie eigentlich lesen? Ich habe bereits geschrieben, dass 400 (vierhundert) Millionen Euro von Bund / Länder / EU für e-learning an Unis ausgegeben wurde, Effekt Null. Die Seite der geförderten Projekte ist hier Es braucht nicht mehr Finanzierung, es braucht Ertüchtigung des Berufsbeamtentums mittels Tritte in den Arsch. Erlass ist die erste Maßnahme, danach müssen die erzieherischen Maßnahmen härter werden, z.B. Tritt in den Arsch, klare Ansagen. Der Beamte ist eine Rasse, das Aufeinandertreffen des Berufsbeamtentums und dem Homo Sapiens ist vergleichbar mit dem Zusammenstoß des Homo Sapiens und dem Neanderthaler. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod. Es handelt sich hierbei nicht um einen Clash of Culture, also um das Aufeinandertreffen zweier ethnischen Gruppen des Homos Sapiens, also nicht um das, was Sarrazin (Beamter und Neanderthaler) beschreibt, also um was Harmloses, sondern um den Kampf zweier Rassen um das Überleben. Kann das sinnvoll sein? Sind Sie Beamter? Versuchen wir es. Machen wir es an Beispielen klar Homo Sapiens Kurs: 2500 Besucher am Tag, 40 000 Seitenaufrufe am Tag, 2000 Seiten, 5000 Töne, eine Musik CD, 6 komplett vertonte Romane, 50 videos etc. etc. Kosten für den Steuerzahler: 0 Euro Neanderthaler Kurs: Kosten für den Steuerzahler: 1 Million Euro. Ging nie an den Start, Seitenaufrufe und visits pro Tag: 0 Homo Sapiens Kurs: 5000 Besucher pro Tag, 60 000 Seitenaufrufe, 2500 Seiten, 5000 Tonbeispiele, 50 extra für diesen Zweck komponierte Lieder, drei eingesprochene Romane mit Übersetzungen, 4000 Übungen, Videos etc. Kosten für den Steuerzahler: 0 Euro Neanderthaler Kurs: Kosten für den Steuerzahler: 1,5 Millionen Euro. Ursprünglich frei, hat aber nie funktioniert, Java FEhler. Homo Sapiens Kurs: 4000 Besucher pro Tag, 50000 Seitenaufrufe. 8000 Seiten, Musik, etc. etc. Kosten für STeuerzahler: Null Neanderthaler Kurs: Kosten unbekannt (Schätzung 200 000 Euro). Strotzt vor Fehlern, dilettantisches Design, Nutzwert Null. Gesamtprojekt Homo Sapiens: Etwa 120 000 Seiten, halbe Million Töne, fünf Sprachen (auch ) Gesamtumfang 20 Portale, wirtschaftlich erfolgreich. Verstehen Sie jetzt den Unterschied zwischen Beamte machen e-learning und Profis? Nein? Hab ich mir gedacht. Bei Sesselfurzern muss man andere Maßnahmen ergreifen. Kasernierung, um sechs aufstehen, kalt duschen, Frühsport, genaue Kontrolle der Leistung unter Anleitung von Profis. Keine Diskussionen sondern Gehorsam.
Danke für die Links!

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udippel 29.08.2010, 16:44
33. Fachkräftemangel in den sogenannten Mint-Fächern

Haha. Das ist doch ein alter Hut. Zugegeben, ich bin älter als der Hut, aber wenn ich mich bewerbe sieht das anders aus. Als derzeit berufstätiger UHU mit 30 Jahren Erfahrung in Industrie, Forschung, Lehre (Uni), etc. gibt es nur eine Antwort auf meine Bewerbungen: entweder keine Antwort oder umgehende Ablehnung.
Sind die Ivaylo Mateev-s vielleicht billiger? Wahrscheinlich. Wahrscheinlich in allen Hinsichten.
So schlimm kann es also doch wohl kaum sein, mit dem Fachkräfte-Mangel, oder?

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thunderhand 29.08.2010, 16:48
34. Voll ins Schwarze!

Zitat von Newspeak
"Laut Stifterverband besteht bereits jetzt ein Fachkräftemangel in den sogenannten Mint-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)." Davon merke ich als MINT-Absolvent aus dem Bereich Naturwissenschaft aber noch nichts. Müsste ich nicht schon längst angeworben sein? Aber vermutlich scheut die Industrie die Kosten eines zusätzlichen, hochqualifizierten Angestellten (man kann ja dafür mehrere weniger hochqualifizierte Praktikanten für einen Bruchteil der Kosten anwerben) und jammert trotzdem gerne rum.
Ganz genau, oder man importiert Fachkräfte..., hauptsache, sie kosten NIX

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enedhil 30.08.2010, 09:06
35. e-Learning

@serdna
Wenn Sie im e-Learning-Bereich tätig sind, dann sollten Sie auch Erfahrungen in gewählter Ausdrucksweise haben!

Was Sie hier vom Stapel lassen, ist höchst diskriminierend und von Vorurteilen behaftet.
Ich bin kein Beamter, aber ebenfalls im Dienst einer Bundesbehörde und mit E-Learning beauftragt. Sie sehen also, dass im öffentlichen Dienst nicht nur Beamte tätig sind und die Behörden sich evtl. auch Fachwissen "einkaufen"...
Und bitte vergleichen Sie keine Online-Sprachkurse mit Uni-Vorlesungen, denn die beiden Szenarien haben vom didaktischen Ansatz her mal gar nichts gemeinsam. Sprachkurse vermitteln einzig und allein kognitive Lerninhalte, während Vorlesungen in der Regel dazu gedacht sind, Zusammenhänge zu erläutern bzw. zu vermitteln. Haben Sie schon mal eine Vorlesung besucht?

BackToTopic:

Grundsätzlich begrüße ich die Idee der virtuellen Vorlesungen. Allerdings gebe ich serdna recht, dass es methodisch/didaktisch und vor allem von der Multimedialität erheblich mehr bedarf, als dem einfach Abfilmen der Vorlesung. Die abgefilmte Vorlesung dann allein zu Hause vor dem Rechner zu verfolgen, führt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zum Erfolg. So eine abgefilmte Vorlesung kann max. als "Nachschlagewerk" dienen, um sich noch einmal wesentliche Punkte anzusehen, die man in der Vorlesung selbst evtl. nicht richtig mitbekommen hat. Ohne interaktive Kommunikationsmöglichkeiten ist so eine Online-Vorlesung eher nutzlos. Richtig aufbereitet ist sie aber durchaus eine gute Ergänzung bzw. evtl. sogar ein Ersatz. Allerdings bedarf dies einer tutoriellen Begleitung und Lernerfolgskontrollen (die auch online durchgeführt werden können). Der Unterschied der hier vorgestellten Methode zum "virtuellen Klassenzimmer" besteht darin, dass das virtuelle Klassenzimmer im Regelfall eine Live-Veranstaltung mit direkter Kommunikationsmöglichkeit (Chat) ist.
Des Weiteren bringt reines E-Learning (im Sinne von allein am PC lernen), auch wenn sie gut gemacht ist, meist auch nicht den gewünschten Erfolg. Die zwischenmenschliche Kommunikation und der Erafhrungsaustausch während Präsenzveranstaltungen tragen nämlich in nicht unerheblichen Maße zum Erfolg der Lehrveranstaltung bei. Das Zauberwort heißt "Blended Learning".

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serdna 30.08.2010, 10:05
36. Lach mich schlapp

Zitat von enedhil
@serdna Wenn Sie im e-Learning-Bereich tätig sind, dann sollten Sie auch Erfahrungen in gewählter Ausdrucksweise haben! Was Sie hier vom Stapel lassen, ist höchst diskriminierend und von Vorurteilen behaftet. Ich bin kein Beamter, aber ebenfalls im Dienst einer Bundesbehörde und mit E-Learning beauftragt. Sie sehen also, dass im öffentlichen Dienst nicht nur Beamte tätig sind und die Behörden sich evtl. auch Fachwissen "
Da erklärt mir doch so ein Behördenfuzi, der wahrscheinlich daran beteiligt war, dass 400 Millionen Euro an Steuergeldern sinnlos, nutzlos zum Fensterrausgeworfen wurden über e-learning auf. Mich klärt der auf, der ich in diesem Bereich Geld verdiene, Arbeitsplätze schaffe und die Programme kostenlos anbiete.

Junge, zeig mal die Programme, an denen du beteiligt warst. Wir wollen die Leistung sehen, kein Geschwätz.

Wenn ich sowas höre, dann kommt mir der Galle hoch, das kann ich dir sagen Genosse. Klär als Laie keinen Profi auf, oder zeig, an Beispielen, was du auf der Pfanne hast. Was meinst du eigentlich, mit wieviele Behördengurken ich schon gesprochen habe? Soll ich da mal ganz konkret, anhand von Beispielen, mit Nennung von Namen aus dem Nähkästchen plaudern? Wollen wir mal das ganz konkret machen? So richtig mit Namen und so?

Pass auf, was du in einem Forum ablässt.

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xsreality 30.08.2010, 14:23
37. .

Zitat von
Ich finde bevor man anfängt zu fordern, mehr Vorlesungen flächendeckend online zu stellen, sollte man den wirklichen Bedarf ermitteln und dazu sollte man sich die Anwesenheit der "Live-Vorlesungen" anschauen. Ich kann jetzt von meinen Fächern sagen: im Schnitt 1/3 der Leute die später die Prüfung schreiben sind regelmäßig in der Vorlesung, das einzige was interesssant wäre online zu stellen sind die Übungen, die auch von fast allen besucht werden, weil die wirklich wichtig sind für die Prüfung.
Naja, es gibt auch Fächer in Informatik, wo die Übungen nur zur Veranschaulichung der Theorie, bzw. praktische Programmierung von Dingen gilt. Diese Übungen sind auch nicht gerade einfach umzusetzen, da man auch konkret etwas implementieren muss, aber mit der Theorie der Vorlesung sind diese Übungen dann tatsächlich nur 5 % verknüpft ...
Und in der Klausur wird dann nur mehr oder weniger nur das Skript abgefragt, zumindest habe ich das auch schon öfter erlebt. Aber das sind nur wenige Vorlesungen gewesen, in der Mehrheit der Fälle war es schon wichtig bzw. wichtiger den Übungsstoff zu beherrschen ...

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serdna 30.08.2010, 15:56
38. Damit ist dann das Thema angesprochen

Zitat von xsreality
Naja, es gibt auch Fächer in Informatik, wo die Übungen nur zur Veranschaulichung der Theorie, bzw. praktische Programmierung von Dingen gilt. Diese Übungen sind auch nicht gerade einfach umzusetzen, da man .......
Es ist wohl in der Tat so, dass es DAS e-learning überhaupt nicht gibt. Eine Aufbereitung eines Informatikstudium im Netz ist eine andere Liga, als Volkswirtschaft oder Sprachen.

e-learning in der Informatik könnte aber z.B. bedeuten, dass man für schwierige Themen unterschiedliche Erklärungsmuster findet. Bei der objektorientierten Programmierung z.B. die ewige Waschmaschine mit ihren Klassen oder eben sich das mal mit Perl anschaut, bei Perl kann man sich anschauen, wie ein Objekt intern abgespeichert wird, das erleichtert für manche Leute das Verständnis. Die Programme, die man braucht, um die Übung nachzuvollziehen, Java, Webserver, mysql Datenbank, Module etc.. kann man zentral ablegen, dann müssen die Leute sich das nicht zusammensuchen etc. etc. Bei Sprachen ist es in der Tat so, dass es auch Zusammenhänge gibt, die nicht "kognitiv" vermittelt werden, wie die Behördengurke sich ausdrückt, videos, Musik, audio chat etc. etc. können also dort sinnvoll sein. Bei Vwl ließe sich mit Flash eine Menge machen, man könnte die Kurven hin - und herschieben und schauen, was passiert.

Ändert aber wenig am Grundproblem. Professoren haben kein Interesse an solchen Systemen, aus nachvollziehbaren Gründen. Sie nehmen zwar die Fördergelder gerne an, machen damit aber nichts.

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stevea 08.08.2011, 00:44
39. Online Vorlesungen

Wer sich für Online Vorlesungen intressiert kann ja mal reinsehen hier zum Beispiel findet man eine Sammlung an Online Vorlesungen von verschiedenen Unis: http://www.online-vorlesungen.info

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