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Volksbegehren gegen Studiengebühren: Zur Halbzeit fehlt eine halbe Million
DPA

Seit einer Woche läuft das Volksbegehren gegen Studiengebühren, aber noch begehren die Bayern nicht richtig auf: Rund vier Prozent der Wahlberechtigten haben bislang unterschrieben. Damit fehlen noch gut 500.000 Unterschriften.

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gewerkschaftler_aus_er 28.01.2013, 13:09
60. Miserere - im medizinischen Sinne!

Ganz offensichtlich gehen in Bayern die Uhren anders. Aber mal der Reihe nach:
1. Ich halte ein Quorum von 10% wahlberechtigten bayer. BürgerInnen zur Frage Volksbegehren *Ja oder Nein* zu hoch und willkürlich. Warum? Eine Partei benötigt um in einen Landtag bzw. im Bundestag einziehen und an Gesetzes mitmachen zu können *nur* 5 %. Für das erste europ. Bürgerbegehren ("Wasser ist Menschenrecht") werden europaweit (bei 800 Mio Menschen) gerade mal 60.000 Unterschrift mehr benötigt, wie im Vergleich hierzu *pobeligen* Bayern.
2. Die Bündnisorganisationen lassen sich durch ihre Köpfe in den bayer. Zeitungen werbewirksam abdrucken. Aber selbst der elektr. Versand (= E-mails) mit Aufforderungen zum Eintragen in zwei bis drei Zeitpunkten ist ebenso bisher ausgeblieben wie deren Aktivismus auf Straßen und in Fussgängerzonen. Die würde was bringe. Allein in Erlangen trugen sich, auch durch einen rathausnahen Infostand am vergangen Samstag in nur 4 Stunden 950 BürgerInnen ein!
3. Bayern ist nicht homogen: Der Süden ist satt (strukturpolit. bevorzugt), der Norden (Franken, strukturpolit. gewollt von der C.S.U. abgehängt, von Bayern besetzt und infiltrit) bringt zusammen mit der Oberpfalz höchstwahrscheinlich die 10 %.
Schade, wir haben und hätten es in der Hand - im wahrsten Wortsinne. Also auch hier noch einmal meine Bitte: Hau ruck, los auf, ins Rathaus und unterschreiben!!!! Wann wenn nicht jetzt, wer wenn nicht du oder Sie?

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wir-sind-stark 28.01.2013, 16:32
61. optional

Wenn dieses Geld tatsächlich für die Stundenten/Studium verwendet wurde. Es wurden Abteilungen und Referate geschafen, um diese Geld zu verwalten, den großen Teil kassiert das Ministerium, die Unis bekommen nur einen Bruchteil davon. Damit wird die Bürokratie unterstützt und nicht immer fleißige Beamte. Dagegen protestiere ich.

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