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Von der Leyens Doktorarbeit: 43 Prozent nicht ganz sauber
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Wie fehlerhaft hat Ursula von der Leyen in ihrer Dissertation gearbeitet? Eine Analyse der Fundstellen zeigt: Fast die Hälfte der Seiten der medizinischen Arbeit ist betroffen.

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per.roentved 28.09.2015, 14:41
1. Das war er, der Doktortitel

Jetzt mal ganz ohne Häme, Butter bei die Fische: 70 Seiten (!), davon gut 40% abgeschrieben (ohne richtig zu zitieren), dann ein Thema wie "Relevanz von Dampfbädern in der Entbindungsmedizin". DAFÜR soll es einen Doktortitel in Medizin geben? Gehts noch? Sowas ging bei uns früher Ende der 80er als erweitertes Referat/Hausarbeit durch. Dafür hat Flintenuschi doch nicht mehr als 3 Wochen Aufwand gehabt, oder? Lustlos zusammengeschustert, vermutlich in der Erwartung, den Titel so oder so zu bekommen. Hauptsache irgendwas abgeben. Muß auch nicht so umfangreich sein. Wer war eigentlich ihr Doktorvater? Gibts da Verbindungen zu ihrem Papa, Partei oder so? Ein Fake sondergleichen!!

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tagesgast_01 28.09.2015, 14:43
2. Tja, das Verteidigungsministerium,

Da sprach Merkel erst das vollste Vertrauen, dann das volle Vertrauen und anschließend erklärte sie der verblüfften Menge, dass sie zu Gutenberg ja nicht als Wissenschaftsminister eingestellt hat.
Und bzgl. des Themas, das von Frau Hendricks ist auch nicht so hipp, Die Entwicklung der Margarine Industrie am unteren Niederrhein. Naja, hoch wissenschaftlich klingt das auch nicht gerade, aber zum Dr. Titel hats anscheinend gereicht.
Man, man man, dann braucht man noch richtige Konfession ...

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humble_opinion 28.09.2015, 14:47
3. Dementi

Und - schwupp - möchte sie sich vom möglichen Täter zum Opfer stilisieren. Ich kann's langsam nicht mehr ertragen. Alice Schwarzer, Koch-Mehrin, Hoeness, von und zu Guttenberg und wie sie alle heißen, haben niemals absichtlich etwas getan und gerieren sich als Opfer von was auch immer.
Übrigens: ein richtiges Dementi klingt anders! Hätte die Gute ein reines Gewissen, würde sie mit Sicherheit ganz anders reagieren.

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sevensust 28.09.2015, 14:47
4. Nur einleitende Worte kopiert

Wie aus der Grafik ersichtlich wurden von Frau von der Leyen hauptsächlich die einleitenden Worte kopiert. Der wissenschaftlich relevante Teil befindet sich in der Regel in der Mitte. Auch der Schluss, in dem das Resultat der wissenschaftlichen Arbeit steht, wurde offenkundig nicht plagiiert. Es sieht so aus, als hätte sich die Verteidigungsministerin das Leben nur bei der mühseligen Einleitung einfacher gemacht, aber den wissenschaftlichen Teil durchaus selber erarbeitet.

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ollydk 28.09.2015, 14:48
5. 57 Prozent sind in Ordnung?

Na, dann ist doch alles gut. Sonst kam doch noch nichts von Frau Ministerin, was wenigstens die 10%-Hürde übertroffen hätte.

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JBond 28.09.2015, 14:57
6. Prozentrechnung für Anfänger

Zitat von per.roentved
Jetzt mal ganz ohne Häme, Butter bei die Fische: 70 Seiten (!), davon gut 40% abgeschrieben (ohne richtig zu zitieren),
Ja, ja...die gute Prozentrechnung.
Wenn ich in einer Arbeit mit 100 Seiten auf jeder Seite ein Komma falsch setze - ist dann automatisch die komplette Arbeit falsch?

"Auf 40% der Seiten wurden Auffälligkeiten festgestellt" - passt dann schon eher.
Wobei da auch gerade viele kleinere Passagen dabei sind, wo man schon viel Fantasie benötigt, um das als Plagiat einzustufen.
Dann müsste man gerade in einer nicht forschungsbegleitenden Dissertation eigentlich 95% als Zitat kennzeichnen - denn die meisten Gedanken zu dem Thema hat dann schon jemand zu Papier gebracht...und wenn man sich richtig auf seine Arbeit vorbereitet hat, hat man das auch gelesen.

Wenn seitenweise Texte unkommentiert und ohne Angabe kopiert werden, ist das etwas anderes...aber das Theater, was hier drumherum getrieben wird, ist einfach nur lächerlich.

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phthalo 28.09.2015, 14:59
7. @per.roentved

Sie halten es aber auch nicht sehr genau mit dem Zitieren und beschränken sich auf den vermeintlich profaneren Teil des gesamten Titels der Arbeit.

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fffat 28.09.2015, 15:02
8.

Zitat von sevensust
Wie aus der Grafik ersichtlich wurden von Frau von der Leyen hauptsächlich die einleitenden Worte kopiert. Der wissenschaftlich relevante Teil befindet sich in der Regel in der Mitte. Auch der Schluss, in dem das Resultat der wissenschaftlichen Arbeit steht, wurde offenkundig nicht plagiiert. Es sieht so aus, als hätte sich die Verteidigungsministerin das Leben nur bei der mühseligen Einleitung einfacher gemacht, aber den wissenschaftlichen Teil durchaus selber erarbeitet.
egal, an welcher Stelle da kopiert wird, ohne auf die Quelle zu verweisen, ist m.E. Plagiat und damit Diebstahl von Geistesgütern der anderen. Es macht keinen Unterschied, ob es am Anfang, in der Hauptabhandlung oder am Schluss geschieht.

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schwabenstreich 28.09.2015, 15:08
9. hm, bei 57 % Richtigkeit

ist man bei ner IHK-Prüfung durchgefallen :)

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