Forum: Leben und Lernen
Vornamen-Diskriminierung: "Keiner will einen Ali im Team haben"
DPA

Zwei Bewerber mit gleichen Qualifikationen, aber unterschiedlichen Vornamen - wer wird eingeladen: Hakan oder Tim? Eine großangelegte Studie gibt eine erschreckende Antwort. Deutschland hat ein ernstes Diskriminierungsproblem.

Seite 1 von 46
mm71 26.03.2014, 13:09
1.

Eine "derart umfangreiche Studie" - und es wurden nur zwei offenbar türkische Vornamen getestet? Warum keine russischen, indischen, vietnameischen, serbischen, polnischen etc.? Warum keine ausländischen untereinander? Hatte da etwa jemand Angst vor bestimmten Erkenntnissen?

Zitat von sysop
Deutschland hat ein ernstes Diskriminierungsproblem
Sieht so aus...

Beitrag melden
xtommysx 26.03.2014, 13:11
2. ah

natürlich ! Das liegt doch wohl an der Diskriminierung mit den Jobs.Das sieht man schon an den ganzen blonden arischen Putzfrauen.

Beitrag melden
Tom Joad 26.03.2014, 13:12
3. Alles klar

Da kann man allen türkischen Mitbewohnern nur raten, ihren Kindern gute deutsche Namen wie Kevin oder Chantall zu geben.

Nee, ich stelle mir das schon witzig vor, wenn ein Horst oder Robert zum Vorladungsgespräch gebeten wird und der dann gar nicht aussieht wie Horst oder Robert. Wäre doch mal ein Ansatz ...

Beitrag melden
!!!Fovea!!! 26.03.2014, 13:13
4.

Zitat von sysop
Zwei Bewerber mit gleichen Qualifikationen, aber unterschiedlichen Vornamen - wer wird eingeladen: Hakan oder Tim? Eine großangelegte Studie gibt eine erschreckende Antwort. Deutschland hat ein ernstes Diskriminierungsproblem.
Ist das tatsächlich neu?

Beitrag melden
hermes69 26.03.2014, 13:14
5. Die Ursache des Ganzen darf

tagtäglich auf den Straßen beobachtet werden.
Stichwort: Erziehung der Kinder und Benehmen wenn man sie dann "rauslässt".
Zu sagen man habe ein Diskriminierungsproblem ist, wieder einmal, zu einfach gedacht. Vllt. mal dort ansetzen wo man sich bislang nicht hingetraut hat. Aber das macht eh wieder niemand.

Beitrag melden
andre_jordan 26.03.2014, 13:16
6. Da hat wohl jeder so seine eigene Wahrnehmung :-)

also in meinem beruflichen Umfeld sind die Namen sehr schön bunt gemischt und das ist auch gut so. Und auch im privaten Leben trifft man beim Arzt, in der Werkstatt, beim Bäcker, Schlachter, Supermarkt sehr viele Einwanderer bzw. deren Nachkommen an, die dort arbeiten!

Aber, das ist eben nur meine eigene Wahrnehmung!

Beitrag melden
ambulans 26.03.2014, 13:17
7. was

man hier aber nicht übersehen sollte: frau f. l.-n. hätte wahrscheinlich selbst (jedenfalls in regionen, die nicht ausschließlich im norden, vielleicht auch noch im nord-westen dieses unseres schönen landes liegen) nicht zu übersehende schwierigkeiten, wenn sie sich denn dort um einen job o.ä. bewerben wollte/würde. fazit: bewerbungen, die grundsätzlich mit (klar-)namen versehen werden (müssen), führen leider allzu häufig zu irrational-ablehnenden haltungen und damit - zu folgenreichen ablehnungen. deshalb ist die initiative mit der "anonym"-bewerbung die einzige und zielführende alternative zu sich selbst bestätigenden vorurteilen und ihren folgen für die betroffenen ...

Beitrag melden
brux 26.03.2014, 13:18
8. -----------------

Irgendwann geben Zuwanderer ihren Kindern Namen, die im Zuwanderungsland üblich sind: Reinhard Libuda, Nicolas Sarkozy, Horst Schimanski etc...

Dann stellt sich das Problem gar nicht.

Anders herum zeigt das Beharren auf der Kultur des Ursprunglands eine gewisse Trägheit bei der Integration. Und das ist in der Regel nicht hilfreich und wird von Arbeitgebern empirisch auch so erlebt.

Beitrag melden
Konrad_L 26.03.2014, 13:19
9. Die nötigen Ergänzungen

Der Hauptautor heißt mit Vornamen Jan, wie bei der ersten Nennung, nicht Jens, wie weiter hinten im Artikel.
Die Studie heißt: "Diskriminierung am Ausbildungsmarkt: Ausmaß, Ursachen und Handlungsperspektiven".
Und man kann sie hier herunterladen:
http://www.svr-migration.de/content/?page_id=3492

Beitrag melden
Seite 1 von 46
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!