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Vornamen-Diskriminierung: "Keiner will einen Ali im Team haben"
DPA

Zwei Bewerber mit gleichen Qualifikationen, aber unterschiedlichen Vornamen - wer wird eingeladen: Hakan oder Tim? Eine großangelegte Studie gibt eine erschreckende Antwort. Deutschland hat ein ernstes Diskriminierungsproblem.

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Mark Mallokent 26.03.2014, 13:20
10. Einfache Lösung

Man ändere einfach den Vornahmen. So manch ein deutscher Einwanderer in die USA wandelte sich vom Samuel Falke zum Sam Hawkins.

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henrikw 26.03.2014, 13:22
11. anonym?

Zitat von ambulans
deshalb ist die initiative mit der "anonym"-bewerbung die einzige und zielführende alternative zu sich selbst bestätigenden vorurteilen und ihren folgen für die betroffenen ...
Völlig sinnlos. Dann übersteht der Kandidat eben das Vorstellungsgespräch nicht

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clive2182 26.03.2014, 13:25
12. Naja, keine Ueberraschung

Tuerken werden in Deutschland diskriminiert, das ist Realitaet. Auf der positiven Seite, es werden Tuerken oder "Deutschen with Migrationshintergrund" auch Moeglichkeiten in Deutschland geboten, die sie so nicht in ihren Heimatlaender haetten. Ich zum Beispiel konnte Medizin in Deutschland Medizin studieren, quasi umsont, bekam sogar ein Stipendium.

Ich bin Deutscher with Migrationshintergrund und lebe in den USA seit langer Zeit. Ich fuehle mich mehr akzeptiert hier, werde fairer behandelt und fuehle mich rundherum wohler. Obwohl ich und meine Familie "perfekt" assimiliert waren, ist es nie genung fuer manche Deutsche und die deutsche Gesellschaft. Tuerken werden als minderwertig angesehen, traurig aber wahr. Die Vorurteile kommen durch.

Falls jemand das Argument zitiert, dass die USA nicht besser ist, das is nicht korrekt. Vielen Amerikaners ist es ega woher ich kommen und ob mein Name Hakan oder Ali.

Auch eine traurige Wahrheit ist, dass manche meiner Kommentare vom Spiegel nicht veroeffentlicht werden. Der Spiegel publiziert oft Artikel die auslaender-unfreundlich sind und im Grossen und Ganzen damit die deutsche Gesellschaft und ihre Abneigung zu Auslaendern widerspiegelt, im besonderen Tuerken.

Hakan

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uban1 26.03.2014, 13:28
13. Verwirrt

wenn zwei personen, bis auf den vornamen, identische lebensläufe, ja wie soll dann unterschieden werden?

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lexik 26.03.2014, 13:28
14. Überraschung!

Menschen umgeben sich also lieber mit Menschen, welche weniger unbekannte Eigenschaften haben?

Ich habe noch etwas: Einen Faktor, der noch stärker zu Diskriminierungen führt als der Kulturkreis...
Lässt man ihnen die freie Wahl, würden Unternehmer lieber jemanden aus der eigenen Familie beschäftigen als einen Fremden. Und dass bei gleicher oder sogar geringerer Qualifikation!

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mattx1977 26.03.2014, 13:30
15. Was vergessen...

Eine kurze Info über Zitat Text "eine Diskriminierung deutet sich an... war statistisch nicht signifikant. " Ähem... wenn etwas statistisch nicht signifikant ist, dann deutet sich da auch nix an. Oder will haben die Studienleiter etwa Vorurteile oder eine bestimmte Erwartungshaltung gehabt? Dann wäre es auch keine ECHTE Studie gewesen sondern nur Firlefanz.

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ush 26.03.2014, 13:30
16. Von wem wurde die Studie bezahlt ?

diese Frage sollte man sich als erstes stellen. Ständig wird hier die gleiche Sau durchs Dorf getrieben , ständig wird einem vor augen Geführt wie "rechts" Deutschland dooch sei . Dabei ist das der größte Schwachsinn.
"Wir haben es in Deutschland mit einem ernsthaften Diskriminierungsproblem zu tun"
- welches Land hat das nicht ? wir sind ganz sicher nicht diskriminierender als der Rest Europas. Und den Anspruch moralisch besser sein zu müssen als der Rest sollten wir langsam mal ablegen.

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siegfriedwalter52 26.03.2014, 13:32
17. ach wie schön politisch korrekt!

Wenn jemand auf unbewusste und bewusste eigene Erfahrungen oder Glaubenssätze zurückgreift und die Bewerberauswahl nicht mit dem Computer vornehmen lässt, handelt es sich selbstverständlich um einen krassen Fall von Diskriminierung. Nein, eigentlich ist das Faschismus, das arbeitet den Rechtextremen in die Hände usw. usf. Man kann viele Folgerungen ziehen, die den medienwirksamen Skandal perfekt machen. Dabei: kein statistisch signifikanter Unterschied in der einen der beiden Untergruppen und im Übrigen durchaus maßvolle Unterschiede zwischen den untersuchten Gruppen. Bleibt doch einfach mal auf dem Teppich, ihr Klugscheißer!

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SirJazz 26.03.2014, 13:32
18.

Das ist nichts neues. Selbst als studierter Diplom Ingenieur gibt es die selbe Schikane. Schade um die deutsche Wirtschaft mit ihrem angeblichen Fachkräftemangel. Jährlich wandern 20.000 studierte Türken aus, da sie in jedem anderen Land besser bezahlt und sozial angesehen sind. Ich hab es leid mich bei jedem Bewerbungsgesprach zu rechtfertigen Warum ich als "Türke" doch Currywurst esse. Ich lebe länger in diesem Land als jeder "Ossi" und muss mir sowas anhören. Schade drum Deutschland. Danke für die Weltklasse Ausbildung, aber wenn du mein know how nicht schätzen willst macht das schon jemand anderes.

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Olaf 26.03.2014, 13:33
19.

Zitat von sysop
Zwei Bewerber mit gleichen Qualifikationen, aber unterschiedlichen Vornamen - wer wird eingeladen: Hakan oder Tim? Eine großangelegte Studie gibt eine erschreckende Antwort. Deutschland hat ein ernstes Diskriminierungsproblem.
Hmm, mal schauen. Wie sieht es denn beim SPON aus?
http://www.spiegel.de/extra/a-628516.html

Stimmt, kein Ali in der Redaktion und andere Ausländer gelten ja nicht.

Der SPON hat also ein Diskriminierungsproblem.

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