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Vorsorgen für die Rente: "Spätestens ab Anfang 30"
DPA

Da hat man gerade den ersten Job - und schon nerven die ersten Fragen zur Rentenvorsorge. Muss das sein? Ja, muss, sagt der Experte. Aber bitte nicht verrückt machen lassen.

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schwarzwald67 31.05.2016, 10:13
20.

Kleiner Tip an künftigen Rentenempfänger...einfach nicht die Parteien wählen, welche die Rente vor die Wand gefahren haben, als da wären SPD, cDX, scheinbarGRÜNE. Begriffe wie Altersarmut, prekäre Arbeitsverhältnisse, Rentenlücke, etc. waren nämlich vor der Ära des Brioni-Kanzlers gänzlich unbekannt. Da hat man einfach von seiner staatlicher Rente gelebt und leben können. Die Leute mit Betriebs- und Privatrenten waren da so etwas wie die ungekrönten Könige, ist auch egal, auf jeden Fall waren die Zusatzrenten nicht wirklich nötig.
Ihr habt es also selbst in der Hand, welche Rente ihr später bekommen werdet. Einfach nur das richtige Kreuz auf dem Wahlschein machen.

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u30 31.05.2016, 10:17
21. Seid doch mal ehrlich

Seid doch mal ehrlich und krempelt das Rentensystem um! Jemand der 40 Jahre lang 3000,- verdient (das ist das Durchschnittseinkommen) bekommt am Ende unter Grundsicherung raus. Riester wird auf Grundsicherung angerechnet - sollte ich mal Harzen müssen werden also erst meine Rücklagen aufgebraucht (hätte ich also besser ausgeben können). Ich finds katastrophal, dass in Deutschland noch so getan wird, als ob das Rentensystem funktioniert und private Vorsorge (gerade für die Niedriglöhner - von was denn?) die Lösung sein soll. Und Immobilien in Ballungsräumen!? Ist das n Scherz? Das kann sich der Durchschnittsverdiener doch gar nicht leisten (in HH zumindest nicht)

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Wayne2000 31.05.2016, 10:22
22. Umziehen ist keine Option?

Zitat von Eros1981
Das nächste Callcenter ist 50 Kilometer von meinem Wohnort entfernt, da ich nicht mobil bin, fällt das flach. Ich habe mich .....
Mal ehrlich, sie sind 34 und haben schon aufgegeben? Das klingt schon etwas befremdlich, aber wenn es ihnen reicht.

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boulot 31.05.2016, 10:24
23. Laberbude

40/45 Jahre in einem gutbezahlten Job...heute eher seltener.
400? Jobs, Mindestlohn als normal angesehen, teure Wohnungen,Familie, Kinder und deren Ausbildung und Wünsche, Zweitjobs,
Krankheit, all das macht Rücklagen für das Alter utopisch.Immobilien, wer kann da dann noch investieren? Rentenversiche-
rung, Lebensversicherung bei den Zinsen werden zum Zusatzge-schäft. Dazu wird den Betroffenen noch Angst gemacht und das
Leben jetzt schon vermiest.
Die Politik versagt auf diesem Gebiet völlig. Der Staat, nicht nur dersolidarisch zahlende Arbeitnehmer/Angestellte, ist für die menschen-würdige Versorgung der 'Alten' mitverantwortlich.
Dazu gehört auch, dass die Superreichen an der Steuerflucht ge-hindert werden, zig Millionenboni mit 60% Steuern belegt werden.Dann ist dafür auch das Geld da!

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Spr. 31.05.2016, 10:24
24. durchsichte Werbung für die Versicherungsbranche

Die Ängste der jungen Generationen und das Ausspielen der Generationen gegeneinander wird vor allem von den "Experten" der Wirtschaft massiv befeuert. Während deren Lobby gleichzeitig die Gesetze zur Zerstörung der Sozialversicherungen, insbesondere des Umlagesystems der gesetzlichen Rente, stark beeinflussen oder gleich selbst schreiben. Weil die Versicherungsbranche an den ursprünglichen Sozialversicherungen, insbesondere an dem Umlagesystem der gesetzlichen Rente, nichts verdient.

Begonnen hat das zwar schon mit Kanzler Schmidt, stark ausgebaut unter Kanzler Kohl. Schröder hat die bereits marode Rentenversicherung dann gedeckelt, um seinem Freund Maschmayer eine weitere Lizenz zum Gelddrucken zukommen zu lassen. Seitdem kennen Versicherungs- und Finanzbranche kein Halten mehr. Die Lobby unterstützt von Umfragen mit den gewünschten Ergebnissen versucht, das verhasste Umlagesystem ganz abzuschaffen und durch ein neues System zu ersetzen, an dem Versicherungs- und Finanzbranche wieder jedes Jahr Rekordgewinne einfahren können.

Was dabei herauskommt, ist deutlich an den Riester-Verträgen, aber auch an den beliebten Lebensversicherungen zu sehen. Wirkliche Nutzen haben davon nur die Versicherungsvertreter, die einem den Vertag andrehen, und deren Gesellschaften. Der Versicherte dagegen würde oft eine bessere Rendite einfahren, wenn er die Beiträge unter seiner Matratze angesammelt hätte. Kommt noch Pech dazu, geht das Versicherungs- oder Anlage-Unternehmen insolvent und der Versicherte geht ganz leer aus.

Dann tritt wieder das Umlagesystem in Kraft, wenn auch nicht unbedingt (ausschließlich) durch die gesetzliche Rente. Trotzdem wird sich niemals etwas daran ändern, dass die mittleren Generationen durch ihre Arbeit sowohl die Kinder als auch die Alten finanzieren. Wird ein Mensch im Schnitt 80 Jahre alt und wird einschließlich Ausbildung bis 20 Jahren von den aktiven Generationen mit finanziert, dann wieder ab 65 Jahren, hat er wenig mehr als die Hälfte seines Lebens die Anderen mit finanziert, die andere Hälfte wurde er von den anderen mit finanziert. Völlig unabhängig davon, ob die Versicherungs- und Finanzbranche sich in der aktiven Zeit einen erheblichen Anteil des Verdienstes einsackt oder nicht.

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pejoachim 31.05.2016, 10:25
25. Wege in die Armut

Die private Altersvorsorge dient nur den Banken und Versicherungen. Rechnet man die Inflation und das hohe durchschnittliche Lebensalter, so ist Armut damit vorprogrammiert. An einer steuerfinanzierten Rente führt kein Weg vorbei.

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andmy_ 31.05.2016, 10:25
26. Kein Mensch weiß, was in 50 Jahren ist

Zitat von orangeblue
man zieht als junger Mensch in die Niederlande. Dort erhält jeder Bürger 1100 Euro Grundrente, egal wie lange er gearbeitet hat. Die einzige Bedingung ist, dass man mindestens 50 Jahre in den Niederlanden gelebt haben muss.
.. und kaum ist es so weit, ändern die Gesetzgeber die Gesetze und die Grundrente gibt es nicht mehr in NL sondern in Deutschland zur gleichen Bedingung... ups

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Eros1981 31.05.2016, 10:35
27. Ich komme zurecht

Zitat von Wayne2000
Mal ehrlich, sie sind 34 und haben schon aufgegeben? Das klingt schon etwas befremdlich, aber wenn es ihnen reicht.
In meinem erlernten Beruf als Bürokaufmann finde ich keine Arbeit mehr und ansonsten bleiben nur noch Stellen für 8,50 Euro brutto die Stunde übrig, von denen ich auch schon einige gemacht habe.

Für 8,50 Europ brutto gehe ich nicht mehr arbeiten, da solche Jobs wirklich auf Dauer an die Substanz gehen und eine Umschulung, bekomme ich nicht bezahlt.
Der Zug ist abgefahren, aber ich komme damit gut zurecht. Arbeit ist wirklich nicht alles.

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schwabenmaul 31.05.2016, 10:36
28. Das Rentensystem in Deutschland ist Tot !

Zitat von u30
Seid doch mal ehrlich und krempelt das Rentensystem um! Jemand der 40 Jahre lang 3000,- verdient (das ist das Durchschnittseinkommen) bekommt am Ende unter Grundsicherung raus. Riester wird auf Grundsicherung angerechnet - sollte ich mal Harzen müssen werden also erst meine Rücklagen ......
Genau so ist es !Der Beamte bekommt nach 35 Jahren 71,5 % seines letzten Nettogehaltes als Pension obwohl er nie eingezahlt hat.Jeder vernünftige Rechner wird feststellen dass das Renten-Umlageverfahren nicht mehr funktionieren kann. Unsere Politiker und andere Staatsdiener (Richter u.s.w.) am Hebel der Macht sind ja Beamte,und weigern sich mit allen Mitteln dies zu ändern.Es ist nur zu ihrem Vorteil !
Es muss wie in anderen fortschrittlichen westlichen Ländern eine Bürgerversicherung her.(Siehe BRR)
Leider wird dies von den Beamten auf allen Ebenen verhindert

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kuschl 31.05.2016, 10:45
29. Schafft endlich die Privilegien der Politiker und Beamten ab

Dieses Thema der Altersgerechtigkeit geht kein Politiker an. Politiker und Beamte in diesem Lande werden im Alter aus der Steuerkasse bezahlt, obwohl sie keinerlei Beiträge für ihre Altersversorgung bezahlt haben. Die Phalanx der Beamten, speziell der CDU im Bundestag verhindert seit Jahren eine Änderung. Währen immer mehr normale Rentner in die Altersarmut fallen, bedienen sich Politiker und Beamte hemmungslos aus dem Steuertopf, der notfalls aufgefüllt wird.

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