Forum: Leben und Lernen
Vorurteile gegen Islamwissenschaftler: "Die meisten denken gleich an Terrorismus"

Ihnen schlägt Skepsis entgegen, sie haben mit Vorurteilen zu kämpfen, sie stehen unter Verdacht: Dabei entscheiden sich viele angehende Islamwissenschaftler aus sehr weltlichen Gründen für das Studium des Korans.

Seite 6 von 12
Liberia 30.07.2014, 11:56
50. Muslima

Zitat von kai-man2010
Dieses Wort gibt es nicht. Es ist schon traurig das so etwas immer wieder in Artikeln auftaucht. Das Wort Muslima wurde von der deutsachen Prese und dem Deutschen Fernsehen erfunden.
Das sieht der Duden anders.
http://www.duden.de/rechtschreibung/Muslima

Beitrag melden
mangor221 30.07.2014, 12:04
51. Das schlechte Image des Islam

kommt nicht von irgendwoher. Gerade nach dem 11ten September. Natuerlich sind es nur ein paar wenige die radikal sind und Graeultaten im Namen des Islam verueben, aber seien wir doch ehrlich, 1933 waren es auch nur ein paar wenige die das Image von Deutschland durch den zweiten Weltkrieg auf ewig vernichtet haben (es gibt natuerlich genug andere Beispiele, aber die betreffen nicht unbeding Deutschland) . Wir muessen uns heute noch fuer die Greultaten Hitlers und seiner Vasallen verantworten. Es gab damals auch Menschen die sich gegen Hitler gestellt haben, ich hoffe es gibt heute auch Muslime die sich gegen die Taliban/ISIS und wie die Moerder im Namen des Islams sich alle nennen moegen, stellen. Aber wir muessen nun auch in diesem Fall sehen dass
die Geschichte sich leider wiederholt, der Ruf der Muslime ist vorerst auf der ganzen Welt ruiniert. Ich hoffe es gibt irgendwann einmal einen Imam der dasselbe macht wie der Papst es neulich mit der Mafia gemacht hat und diese feigen Moerder einfach exkommuniziert damit diese Leute nicht weiter im Namen einer Religion morden koennen. Ich wuensche den aufrechten und ehrlichen Muslimen viel Erfolg dabei diesen schlechten Ruf loszuwerden bevor es schlimmer wird.

Beitrag melden
jaein 30.07.2014, 12:06
52. kritikunfähigkeit..

Zitat von jaakow
Eher ist die anhaltende, meinungsbeeinflussende Hetze gegen alles, was mit dem Islam zu tun hat, Propaganda. Aber ich kenne Ihre Antwort schon: "Man muss die Wahrheit / Realität benennen!!!!!!11111" - Oftmals die Worte von Leuten, welche sich nie wirklich mit der Materie auseinandergesetzt haben.
ich kann mir ja nur ein bild aus dem machen was ich in meinem täglichen leben erlebe und was die medien aufbereiten. sind die menschenrechtsverstöße in "islamischen ländern" propaganda? der fast weltumspannende terror ein hirngespinnst?
meine these ist...wenn eine religion soviel extremismus auslöst, dann stimmt damit etwas nicht! und kommen sie mir nicht mit " die meisten sind ja friedlich"...das ist etwa so wenig aussagekräftig wie " die meisten deutschen im 2ww waren nicht an kriegshandlungen beteiligt".

Beitrag melden
ub24 30.07.2014, 12:07
53.

Zitat von gerald246
mm, also erstmal hatte Mohammed einen Krummsäbel und kein Schwert. Und die Mondsichel auf einer Moschee zeigt mit der Öffnung nach oben, wogegen der aufgehende Mond ja die Öffnung nach rechts hat. Drittens wäre eine Referenz gut anstelle einer Annahme (wir sind ja Wissenschaftler) und die letzte Frage wäre dann woher Karl May diese Geschichte hat?
1. weiß man gar nicht, was für eine Hieb- und Stichwaffe Muhammad benutzt hat.
2. Wenn Sie mal in südlicheren Gefilden waren, dann haben Sie vielleicht gesehen, dass dort die Mondsicher auf dem Rücken liegt. Ist so.
3. Mein Kommentar war keine Annahme sondern wurde entnommen aus "Kleines Islam-Lexikon", herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung (empfehlenswert, falls sich jemand WIRKLICH zum Thema weiterbilden will). Der Artikel zum Halbmond dort wurde verfasst vom Orientalisten Christian Szyska und bezieht sich auf den entsprechenden Artikel in der weltweit renommierten Encyclopedia of Islam, Bd. 3, 379ff. von Richard Ettinghausen.
3. Ich kenne diese Geschichte von Karl May auch, weiß aber nicht, woher er sie hatte. Zwar hat der Gute sich auf die damals verfügbaren Lexika bezogen, aber die waren leider auch nicht immer inhaltlich richtig. Heutzutage ist vieles von dem, was damals geschrieben wurde, total veraltet.

Beitrag melden
Vielfaltiger 30.07.2014, 12:09
54.

Zitat von Wulfman
Im Resultat sind deshalb alle islamisch geprägten Staaten in wirtschaftlicher, sozialer, rechtskultureller Hinsicht weit abgehängt.
Liegt es wirklich am Islam oder nicht einfach an der Region/Kultur, wo es zufällig viel Moslems gibt?

Zitat von Trondesson
Warum nur versuchen hier so viele Leute, die Unsitten der einen Religion mit denen einer anderen zu relativieren?
Ich vermute, dass es kein relativieren ist, nur ist es auffällig, dass die Unsitten von Leuten, die Moslems sind öfter erwähnt werden. Es ist wie mit Putin. Wenn er etwas schlimmes macht, wird es deutlich kritisiert, macht es Obama, eher nicht.

Beitrag melden
rainer_daeschler 30.07.2014, 12:14
55. Halbmond

Zitat von gerald246
"Eine Frage die mich persöhnlich interessiert für die ich aber keine Referenz finden konnte: Stimmt es, wie Karl May in "Im Lande des Mahdi 1" sagt, dass der Halbmond des Islam kein Halbmond ist, sondern eigentlich den Säbel Mohammeds darstellt, den Abu Bakr (Der Feldherr des Propheten, und sein Nachfolger) in der Schlacht vor Mekka 634
Der Halbmond zierte die Stadtflagge von Konstantinopel. Er stammt also aus der Zeit vor der osmanischen Eroberuing

Sultan Osman I. (1258 -1326) machte Halbmond und Stern zum Symbol seiner Herrschaft, was danach aber mit dem Symbol der islamischen Welt gleichgesetzt wurde. Karl Mays Beschreibung entstammt entweder seiner Phantasie, oder einer schlechten Quelle.

Beitrag melden
Bondurant 30.07.2014, 12:17
56.

Zitat von rainer_daeschler
Sultan Osman I. (1258 -1326) machte Halbmond und Stern zum Symbol seiner Herrschaft, was danach aber mit dem Symbol der islamischen Welt gleichgesetzt wurde. Karl Mays Beschreibung entstammt entweder seiner Phantasie, oder einer schlechten Quelle.
Und warum wurde dann der abnehmende Mond gewählt?

Beitrag melden
koves 30.07.2014, 12:20
57. Werte und Normen

Zitat von sargeantangua
Aber solche [Religions-]Fächer werden ja nicht für voll genommen. MINT braucht man....
Ich kann Religionswissenschaften auch nicht für voll nehmen, denn sie polarisieren und sind Grundlage für Auseinandersetzung, gleich welcher Art. Standard an Schulen sollte die Lehre von religionsbefreiter Werte und Normen, frei von jeder religiösen Mystik, derer wir uns im 21 Jahrhundert dringend entledigen sollten!
MINT-Fächer sind dagegen wichtiger denn je, denn sie prägen das Bewusstsein für Naturschutz und Ressourcen und offenbaren die Sinnlosigkeit von Religion und Mystik.

Beitrag melden
tksuper 30.07.2014, 12:20
58. Der stellvertretende Chefredakteur

der „Bild am Sonntag“, Nicolaus Fest hat es
(jetzt wird er dafür von der PC Mainstream hart bestraft), schon ziemlich auf den Punkt gebracht.
Es ließen sich bestimmt noch etwa 1000 andere Argumente gegen diese Ideologie aufzählen.
Aber die darf man hier nicht aufzählen. Weil Islam (so wird es doch immer wieder behauptet) heiß Frieden.

Beitrag melden
ein-berliner 30.07.2014, 12:21
59. Christina find ich stark

Zitat von kai-man2010
Dieses Wort gibt es nicht. Es ist schon traurig das so etwas immer wieder in Artikeln auftaucht. Das Wort Muslima wurde von der deutsachen Prese und dem Deutschen Fernsehen erfunden. Es heißt Muslimin. Wie bei uns Christin. Und nicht Christina.
Guter und leider nötiger Beitrag.

Beitrag melden
Seite 6 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!