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Wankas Bafög-Absage: Die Elite-Ministerin
DPA

Schlechte Nachrichten für Studenten: Eine jährliche, automatische Bafög-Erhöhung lehnt Bildungsministerin Johanna Wanka ab. Die Förderung der Spitzenforschung ist ihr wichtiger.

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erasmus89 14.04.2015, 20:50
1. Also sorry

ich bin in einem der Begabtenförderwerke und finde, dass auch wir von den 300 Euro extrem abhängig sind. Die 600 Euro Höchstsatz alleine reichen doch niemals. Der Autor schlägt hier reiche Kiddies (die zugegeben überdurchschnittlich oft in den Stiftungen drin sind) mit armen Stipendiaten über einen Kamm, was ich nicht in Ordnung finde. Das Bafög muss erhöht werden, ganz einfach. Das hat nix mit dem Büchergeld zu tun, dass den hart arbeitenden Stips auch zusteht.

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verhetzungsschutz 14.04.2015, 20:54
2. Lieber mehr Rettungsschirme ausbilden

Nachdem die Inflation von der Bundesregierung für beendet erklärt worden ist, stellt sich natürlich für Millionen Studenten in diesem Land die ernste Frage, zu welchem Zweck der Staat das BaföG regelmäßig erhöhen sollte. Sollte man das Geld nicht besser gleich in die Rettung des Finanzsystems stecken, am besten in Form eines automatisch funktionierenden Rettungsschirms? Na mal gut, daß die Studenten solche Gedanken auf ihren teuren Smartphones gleich wieder beiseite schieben können...

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Atheist_Crusader 14.04.2015, 21:02
3.

Die Spitze kann forschen wie sie will, wenn die Basis nicht hält, dann kann man langfristig wenig daraus machen.

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cape-wild 14.04.2015, 21:07
4. man sollte das fördern....

... was auch messbaren Nutzen und wirtschaftlichen Gewinn für unsere Gesellschaft bringt. Spitzenforschung gehört hoffentlich dazu, gute Lehrer unf Erzieher auch. Philosophen und Kunstwissenschaftler brauchen kein Bafög, sondern einen Personenbeförderungschein...

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rgh1974 14.04.2015, 21:09
5. So einen Unsinn habe ich selten gelesen

Stipendiaten sind also grundsätzlich reich? Jeder kann sich auf ein Stipendium bewerben, man muss dafür aber auch begabt sein und etwas mehr leisten.
Das BaFöG soll Bedürftige unterstützen und diese Bedürftigkeit muss nachgewiesen werden, damit kein "Reicher" davon profitiert, sonst würde die Journalie sich sicherlich auch aufregen.

Die DFG zahlt zusätzliche Forschung, aber das beinhaltet auch Stellen für Doktoranden, von denen es nicht viele aus dem Haushalt gibt. Doktoranden machen Lehre aber das ist ja nicht wichtig, Studenten betreuen sich ja von alleine.
Weiterhin bedeutet Geld für Forschung Themen für Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten, denn Studenten möchten auch gerne mal einen Abschluss machen.

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gweihir 14.04.2015, 21:13
6. Was fuer

In Deutschland gibt es sowas nicht mehr. Die sind alle abgewandert oder machen was anderes. Natuerlich gibt es eine Menge Leute, die (zu unrecht) behaupten "Spitzenforschung" zu betreiben, aber die wollen nur Foerdergelder. Und wenn der Nachwuchs vernachlaessigt wird, wird es in Deutschland auch so bald keine Spitzenforschung geben.

Da wird Einsichts- und Planlos rumgemurkst.

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Eduschu 14.04.2015, 21:21
7.

Zitat von
"... Erhöht hatte die Regierung Merkel noch unter Wankas Vorgängerin Annette Schavan die Förderung für Studenten, die es weniger nötig haben: Das Büchergeld für Stipendiaten der Begabtenförderwerke stieg schrittweise auf monatlich 300 Euro. ..."
Aha, und woher weiß die Agitprop-Abteilung das? Die Begabten haben es also weniger nötig als der Rest? Wie das? Zudem kann das Stipendiaten auch BAföG erhalten, wofür sie allerdings ihre finanzielle Situation offenlegen müssen. Aber ist klar. Ein Stipendium an jemanden auszuzahlen, der aus eurer Sicht nicht förderungswürdig ist, geht nicht.

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kuac 14.04.2015, 21:22
8.

Das wundert mich überhaupt nicht was Wanka macht. So denkt die CDUCSU und sie haben die Mehrheit in der Regierung.

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svs 14.04.2015, 21:24
9. Bafög für alle ...

... unabhängig vom Einkommen und ohne umständliche Prüfungen und Anträge - Rückzahlung 100%, Abschläge entsprechend guter Leistungen, wie bisher auch. Der Staat geht daran nicht zugrunde.

Eine Neiddebatte gegen StudentInnen aus reichem Elternhaus ist nicht zielführend im Sinne der AntragstellerInnen, die an willkührlichen Hürden der Antragstellung scheitern und deshalb nur erschwert studieren können.

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